ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!

Bauen mit Ziegel - heizen mit Holz.

Ökologisch und ökonomisch zugleich - Ziegel-Häuser mit Holz-Pellet-Heizung und Solaranlage

Beim Hausbau ist die Kombination von hochwärmedämmendem Mauerwerk aus dem Naturbaustoff Ziegel, einer holzbefeuerten Zentralheizung und einer Solaranlage eine besonders ökologische wie auch ökonomische Lösung, die obendrein für ein einzigartiges Wohlfühlklima sorgt.

Schadstofffrei und günstig

Die Verbrennung fossiler Heizstoffe wie ÖI, Kohle oder Erdgas setzt C02 frei. Ein Gas, das den Treibhauseffekt mit all seinen Folgen für das Weltklima mitverursacht. Holz ist wieder eine Alternative zu herkömmlichen Ressourcen. Ein Kilogramm kleiner Pressholzstücke hat die Energie von einem halben Liter Heizöl. Bei der Verfeuerung entsteht nicht mehr C02, als eine Pflanze beim Wachsen gebunden hat. Ein Kreislauf schließt sich - Holzpellets gelten als Kohlendioxidneutral. Zudem verbrennen sie sauber, das hält Emissionen gering.

Der klassische Brennstoff Holz wird heute nicht mehr als Scheit, sondern in Form kleiner dübelähnlicher Holzwürmchen - so genannter Holzpellets - verfeuert. Diese werden etwa aus Hobel- und Sägespänen hergestellt, die in der Holzindustrie als Abfall anfallen. Pellets, die der DIN 51731 entsprechen, weisen genau bestimmte Qualitätsmerkmale auf. Sie werden aus naturbelassenen Holzresten gepresst, sind also frei von chemischen oder synthetischen Zusätzen.

Ziegelrohbau
Eine Holz-Pellet-Heizung arbeitet vollautomatisch und ist damit ebenso bequem wie herkömmliches Heizen mit Öl oder Gas. Die gesamte Anlage benötigt mit Pellets-Lagerraum kaum mehr Platz als eine Öl-Zentralheizung. Eine Förderschnecke oder ein Sauger transportieren die Pellets vom Lagerraum in den Heizkessel. Dort werden sie, je nach Wärmebedarf, dosiert dem Brennraum zugeführt. In den Wintermonaten ist lediglich die Aschelade ein oder zwei Mal im Monat zu leeren. Der entnommene Brennrest ist ein wertvoller Dünger für Garten und Kompost.

Ein Kostenvergleich

Je nach Größe (3 bis 15-Kilowatt) und Ausführung kosten Pelletkessel samt Brenner zwischen 4.500 und 8.000 Euro. Um eine Überdimensionierung zu vermeiden, sollte vor dem Kauf der Wärmebedarf errechnet werden. Der Anschaffungspreis für einen Öl- oder Gas-Niedertemperaturkessel liegt bei etwa der Hälfte. Im Betrieb schneidet der Pelletkessel dagegen günstiger ab. Zwei Kilogramm des natürlichen Brennstoffes kosten etwa 35 Cent. Für die entsprechende Menge an Heizöl, also einen Liter, muss heute schon zwischen 50 bis über 60 Cent bezahlt werden. Dabei sind die Preise für Pellets relativ stabil. Holz ist ein in der Region nachwachsender Rohstoff. Er ist ständig verfügbar und somit weitgehend unabhängig von den Weltmärkten. Zudem gibt es immer mehr Anbieter, dadurch intensiviert sich der Wettbewerb und die Preise sinken weiter. ÖI und Gas hingegen sind endlich, werden also mit der Zeit teurer. Ein weiterer Vorteil: Auf Pellets wird nur der halbe Mehrwertsteuersatz und keine Öko-Steuer erhoben. Ober eine Lebensdauer von 15 Jahren, sind Pellet-Anlagen daher wirtschaftlich zu betreiben. Zudem gibt es bei der Anschaffung einen staatlichen Zuschuss.

Ganzheitlich ökologisch

Optimal lässt sich eine Holzpellet-Anlage mit einer ziegelmassiven Gebäudehülle kombinieren. Wie die Pellets ist auch der Baustoff Ziegel ein ökologischer Produkt. Er besteht ausschließlich aus natürlichen Elementen, wie Ton, Lehm und Wasser. Durch seinen kapillaren Aufbau sorgt er für ein optimales und gesundes Raumklima. Eine zusätzliche, künstliche Wärmedämmung ist bei modernen Mauerziegeln nicht erforderlich. Die verputzte Ziegelwand genügt, um den Anforderungen der EnEV gerecht zu werden. Selbst „3-Liter- oder Passiv-Häuser" können mit Ziegel ohne zusätzliche Aussen-Dämmung problemlos gebaut werden.

Solaranlage für Warmwasser

Eine gute Unterstützung bietet eine Solaranlage. Sie übernimmt im Jahresdurchschnitt bis zu 80 Prozent der Warmwasserbereitung. Wird sie darüber hinaus mit der Heizung kombiniert, steuert sie in den Frühlings- und Herbstmonaten einen Teil des Wärmebedarfs für die Raumbeheizung bei. Wenn die Kraft der Sonne nicht mehr ausreicht, springt die holzbefeuerte Anlage ein.
Quelle: Deutsche Poroton  | Königswinter