ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!


Das gesunde Haus:

Behagliches Wohnen ist wichtig

Einfamilienhaus aus Ziegel
  • Drei Wohlfühl- faktoren gilt es zu erfüllen: Temperatur, Raumklima, Lärm

  • Ziegel erbringt beste Leistung in allen Disziplinen

Zu laut, zu warm, zu kalt, zu schwül - äußere Einflüsse durch Klima, Witterung oder Straßenverkehr sind kaum beeinflussbar. "Es liegt aber in der Hand des Bauherren, in seinem neuen Zuhause die Basis für behagliches und gesundes Wohnen zu schaffen - mit der Wahl des richtigen Wandbaustoffes", sagt Dipl.-Ing. Hans Peters, Bauexperte der Deutschen Poroton. Die Wand sollte Lärm abhalten, gut wärmedämmen, schadstofffrei sein, Hitzestaus vermindern und das Wohnraumklima auf natürliche Weise mit regulieren. In allen Behaglichkeits-Disziplinen erbringt der Ziegel Bestleistungen.

Temperatur

Der Mensch steht in permanentem Wärmeaustausch mit seiner Umgebung. Ob man sich in einem Raum wohlfühlt oder nicht, hängt von den Oberflächentemperaturen der umgebenden Bauteile wesentlich ab. Das ist so zu erklären: Je weniger Strahlungswärme Wände, Böden und Decke abgeben, desto mehr muss die von Heizkörpern erwärmte Umgebungsluft diese Kühle ausgleichen. Liegt etwa die Temperatur der Wandoberflächen bei 10 Grad Celsius, so muss die Raumlufttemperatur sehr hoch sein, dem Körper wird trotzdem Wärme entzogen, man friert. Umgekehrt erzeugt eine hohe Temperatur aller raumumschließenden Flächen auch dann eine behagliche Atmosphäre, wenn die Lufttemperatur nur auf 16 Grad Celsius klettert. "Ziegel haben dank ihrer Kombination von Dämmvermögen und hoher Masse ein sehr gutes Wärmeverhalten. Im Sommer speichern sie tagsüber Wärme und geben sie erst in den kühlen Abendstunden ab. Im Winter hält die Ziegelwand die Kälte ohne zusätzliche Dämmung draußen", erklärt Peters. So dämpfen Ziegel die Schwankungen der Außentemperatur und sorgen innen für eine angenehme Oberflächentemperatur. Die massive Mauer sendet stets eine angenehme, langwellige Wärmestrahlung aus.

Raumklima

Ziegel-Rohbau
Wände aus Ziegel halten Lärm ab, dämmen gut, sind schadstofffrei, ver-mindern Hitzestaus und regulieren das Wohnraumklima auf natürliche Weise mit.
Behaglichkeit hängt in hohem Maße auch vom Raumklima ab - genauer von der Luftfeuchtigkeit und von der Luftqualität. Ist ständig zu viel Wasserdampf in der Raumluft, kann dies chronische Hustenanfälle verursachen und Asthma auslösen. Zudem kann sich krankmachender Schimmel bilden. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit wiederum führt zu Erkältungen und Kopfschmerzen. Ideal für ein behagliches Raumklima ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 60 Prozent. Der Ziegel gilt aufgrund seiner kapillaren Struktur als diffusionsoffener Baustoffe, der einen steten Feuchteausgleich ermöglicht. Auch die Luftqualität beeinflusst das Raumklima: Was wir einatmen, darf keine toxischen Gase enthalten. Sonst kommt es zu Müdigkeit, Atemnot und Leistungsschwäche. Ziegel bestehen nur aus natürlichen Materialien wie Lehm, Ton und Wasser und sind frei von chemischen Bestandteilen. Sie geben keinerlei gesundheitsschädliche Ausdünstungen an die Luft ab. Schützende Anstriche sind nicht nötig, auch direkter Haut- oder Mundkontakt ist völlig ungefährlich.

Lärm

In den eigenen vier Wänden sollte Ruhe herrschen: Ein effektiver baulicher Lärm- und Schallschutz hält das Toben der Kinder auf der Straße sowie laute Gespräche oder den Fernseher nebenan fern. Ziegel bieten effektiven Lärm- und Schallschutz. Der Baustoff hat - bezogen auf die Fläche - eine große Masse. Je schwerer ein Quadratmeter Wand, desto besser der Schallschutz. Zudem gibt es spezielle Schallschutzziegel und ausgeklügelte Systemlösungen wie das Schallwellen-Entkoppelungs-System für Innenwände.
Quelle: Deutsche Poroton  | Königswinter  | 27.07.2004