Studenten der Fachhochschule Augsburg gewinnen Architektur-Wettbewerb Raum Inter Aktionen
Das Haus der Zukunft besteht aus Modulen
Mit einem Chromosom als Ziegelhaus der Zukunft gewannen die beiden Architekturstudenten Jakob Hafner (Augsburg, links) und Lilly Simkim (Thalhofen) den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Raum Inter Aktionen“. Sie durften bei der Preisverleihung in Oberstdorf den Siegerscheck in Höhe von 1000 Euro von Mitinitiator und Preisstifter Thomas Thater (Ziegelwerk Klosterbeuren) in Empfang nehmen. Oberstdorf (jm). Das Ziegelhaus der Zukunft nennt sich „Chromosom“. Es besteht aus Modulen, die sich je nach Bedarf zum Einfamilien-, Reihen- oder Mehrfamilienhaus kombinieren lassen. Dieses Konzept erarbeiteten die beiden Architektur-Preisträger Lilly Simkin (21) aus Thalhofen (Ostallgäu) und Jakob Hafner (25) aus Augsburg, beide Architekturstudenten an der Fachhoch-schule Augsburg, die mit ihrem außergewöhnlichen Vorschlag den ersten Preis beim internationalen Studentenwettbewerb „Raum Inter Aktionen“ des Ziegel Zentrum Süd e.V. gewonnen haben.
Der zweite Preis ging an die 24-jährige Regensburgerin Veronika Manglkrammer, der dritte Preis an Georg Schnase (25, Aichach) und Johannes Krohne (24, Würzburg). Alle drei sind Architekturstudenten an der TU München. Gerhard Bachmaier (24) und Andreas Ried (25), Architekturstudenten an der Universität Innsbruck, gewannen den vierten Preis. Insgesamt hatten sich fast 30 Studenten der Fachhochschule Augsburg, der Universität Innsbruck und der Technischen Universität München an dem mit 2000 Euro dotierten Studentenwettbewerb beteiligt, den das Ziegel Zentrum Süd e.V. (München) zusammen mit dem Ziegelwerk Klosterbeuren ins Leben gerufen hatte.
„Bei unserem Modulkonzept ist alles möglich. Der Bauherr kann bestimmen, wie viele Räume er benötigt, außerdem kann sein Haus nachträglich erweitert werden“, so Jakob Hafner, der im 7. Semester Architektur an der FH Augsburg studiert. Durch die Wiederholung gleicher Module bis hin zur Idee einer industriellen Vorfertigung und generell kurzen Bauzeiten könnten am Ende alle am Hausbau Beteiligten profitieren.
„Wir haben in dem Wettbewerb bewusst das ,Neue Wohnen’ thematisiert, das wieder die Nähe zur Stadt sucht. Daraus entstanden dann wirklich beeindruckende Arbeiten“, erklärte Professor Georg Sahner, der beim Fachbereich Architektur an der Fachhochschule Augsburg Bau-konstruktion, Entwerfen und Gebäudetechnologie lehrt, bei der Projektvorstellung anlässlich der Preisverleihung in der Villa Jauss in Oberstdorf.
So stellen sich Jakob Hafner aus Augsburg und Lilly Simkim aus Thalhofen (Ostallgäu) das Ziegelhaus der Zukunft vor. Sie nannten Ihren Vorschlag schlicht Chromosom und gewannen damit den ersten Preis beim internatinalen Studentenwettbewerb „Raum Inter Aktionen". Mitinitiator und Preisstifter Thomas Thater (Ziegelwerk Klosterbeuren) in Empfang nehmen.
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Bei ihrer Arbeit, die im Sommer mit einem gemeinsamen Studentenworkshop in Marktoberdorf begann, mussten die angehenden Architekten einige Auflagen berücksichtigen. „Wir haben ein reales Grundstück mit einem bestehenden Bebauungsplan in Marktoberdorf als Basis für den Wettbewerb vorgegeben. Die Teilnehmer sollten sich kritisch mit diesem städtebaulichen Konzept auseinandersetzen und neue Vorschläge für zeitgemäßes Wohnen entwickeln. Dabei war es ein Anliegen, kostengünstige Häuser zu entwerfen, die die relevanten Kriterien für energiesparendes Bauen erfüllen“, so Projektleiterin Waltraud Vogler, Architektin beim Ziegel Zentrum Süd e.V..
„Für uns ist der Wettbewerb Ausdruck dafür, dass der Ziegel nicht nur ein Baustoff mit langer Tradition, sondern auch ein Baustoff mit Zukunft ist“, erklärte Jurymitglied Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegel-werkes Klosterbeuren. Sein Unternehmen feierte in diesem Herbst das 200-jährige Bestehen und hat sich zur Aufgabe gemacht „den Architekturnachwuchs zu fördern und zu neuen Ideen bei der Anwendung des Baustoffes Ziegel zu inspirieren“.
Wie weit das schon gelungen ist können die Besucher der Ausstellung in der Villa Jauss in Oberstdorf selbst beurteilen. Die insgesamt 17 eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden auf 40 DIN A1-Paneelen ausgestellt. Zeitgleich werden beeindruckende Architekturmodelle aus Keramik, die während zwei Studentenseminaren des Ziegel Zentrum Süd e.V. in Flintsbach und Marktoberdorf entstanden, ebenfalls in der Villa Jauss gezeigt. Die Ausstellungen sind noch bis zum 11. Dezember jeweils Donnerstag bis Sonntag von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
„Bei unserem Modulkonzept ist alles möglich. Der Bauherr kann bestimmen, wie viele Räume er benötigt, außerdem kann sein Haus nachträglich erweitert werden“, so Jakob Hafner, der im 7. Semester Architektur an der FH Augsburg studiert. Durch die Wiederholung gleicher Module bis hin zur Idee einer industriellen Vorfertigung und generell kurzen Bauzeiten könnten am Ende alle am Hausbau Beteiligten profitieren.
„Wir haben in dem Wettbewerb bewusst das ,Neue Wohnen’ thematisiert, das wieder die Nähe zur Stadt sucht. Daraus entstanden dann wirklich beeindruckende Arbeiten“, erklärte Professor Georg Sahner, der beim Fachbereich Architektur an der Fachhochschule Augsburg Bau-konstruktion, Entwerfen und Gebäudetechnologie lehrt, bei der Projektvorstellung anlässlich der Preisverleihung in der Villa Jauss in Oberstdorf.
So stellen sich Jakob Hafner aus Augsburg und Lilly Simkim aus Thalhofen (Ostallgäu) das Ziegelhaus der Zukunft vor. Sie nannten Ihren Vorschlag schlicht Chromosom und gewannen damit den ersten Preis beim internatinalen Studentenwettbewerb „Raum Inter Aktionen". Mitinitiator und Preisstifter Thomas Thater (Ziegelwerk Klosterbeuren) in Empfang nehmen.(Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung - PDF-Datei)
„Für uns ist der Wettbewerb Ausdruck dafür, dass der Ziegel nicht nur ein Baustoff mit langer Tradition, sondern auch ein Baustoff mit Zukunft ist“, erklärte Jurymitglied Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegel-werkes Klosterbeuren. Sein Unternehmen feierte in diesem Herbst das 200-jährige Bestehen und hat sich zur Aufgabe gemacht „den Architekturnachwuchs zu fördern und zu neuen Ideen bei der Anwendung des Baustoffes Ziegel zu inspirieren“.
Wie weit das schon gelungen ist können die Besucher der Ausstellung in der Villa Jauss in Oberstdorf selbst beurteilen. Die insgesamt 17 eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden auf 40 DIN A1-Paneelen ausgestellt. Zeitgleich werden beeindruckende Architekturmodelle aus Keramik, die während zwei Studentenseminaren des Ziegel Zentrum Süd e.V. in Flintsbach und Marktoberdorf entstanden, ebenfalls in der Villa Jauss gezeigt. Die Ausstellungen sind noch bis zum 11. Dezember jeweils Donnerstag bis Sonntag von 16 bis 19 Uhr geöffnet.


