ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!


Bauen im demographischen Wandel:

Im Alter optimal wohnen

Seniorenzentrum Waltenhofen
Um unterschiedlichen Lebensrhythmen und Bedürfnissen Rechnung zu tragen und eine soziale Isolation älterer Menschen zu vermeiden, haben sich eingestreute altersgerechte Wohnungen oder über das Siedlungsgebiet verteilte, kleinere Altenwohnanlagen bewährt.
  • mehr Nachfrage nach altersgerechten Wohnformen

  • Altenheime ungeliebt, Betreutes Wohnen im Trend

  • Ziegel schaffen gesundes Raumklima

2050 wird jeder Dritte in Deutschland Leben- de 60 Jahre oder älter sein. So lauten die neuesten Vorausrechnungen des Statisti- schen Bundesamtes in Wiesbaden. "Die Alterung der Gesellschaft wird nicht erst in 50 Jahren, sondern bereits in den nächsten beiden Jahrzehnten eine Herausforderung darstellen", sagen die Forscher. Eine dieser Herausforderung ist es, jetzt schon genügend passende Wohnangebote zu schaffen. "Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnformen wird mittel- und langfristig weiter zunehmen", prognostiziert InWIS, das Institut für Wohnungswesen an der Ruhr-Uni Bochum. Das klassische Altersheim ist dabei kaum mehr gefragt, so die Experten. Immer beliebter sind hingegen Wohnformen mit Dienstleistungs-Angeboten. Vorausgesetzt werden gute Infrastruktur und barrierefreie Raumgestaltung - und ein gesunder Baustoff: "Die Wand entscheidet mit über die Wohnqualität", sagt Diplom-Ingenieur Hans Peters von der Deutschen Poroton. "Ideal sind Ziegel, weil sie ein warmes und vertrautes Ambiente schaffen".

Die richtige Lage

Der demographische Wandel erfordert in den nächsten Jahrzehnten den Bau Millionen altersgerechter Wohnungen. Wo sollen sie entstehen? "Um unterschiedlichen Lebensrhythmen und Bedürfnissen Rechnung zu tragen und eine soziale Isolation älterer Menschen zu vermeiden, haben sich nach den vorliegenden Erfahrungen eingestreute altersgerechte Wohnungen oder über das Siedlungsgebiet verteilte, kleinere Altenwohnanlagen bewährt", resümieren die Forscher der Schrader-Stiftung ihre Studie "Neue Wohnung auch im Alter". "In Hinblick auf Gebäudegröße und Belegungsmix zeigte sich, dass ältere Menschen zwar gerne mit Menschen der gleichen Altersgruppe zusammenwohnen möchten, große, abgegrenzte "Altenghettos" aber nicht akzeptiert werden." Viele älteren Menschen wollten eben im vertrauten Quartier leben bleiben. Weitaus mehr als bisher angenommen, sind sie aber auch zu einem Umzug bereit - etwa aus der Innenstadt in Vororte oder an den Stadtrand. "Wichtig ist eine gute infrastrukturelle Einbindung des Wohnstandortes", sagen die Alters-Experten.

Das richtige Konzept

Seniorenzentrum WaltenhofenDie Nachfrage nach altersgerechten Wohnformen wird mittel- und langfristig weiter zunehmen. Das klassische Altersheim ist dabei kaum mehr gefragt. Immer beliebter sind hingegen Wohnformen mit Dienstleistungs-Angeboten. Vorausgesetzt werden gute Infrastruktur und barrierefreie Raumgestaltung - und ein gesunder Baustoff.
Wie müssen altersgerechte Wohnungen konzipiert und ausgestattet sein, um akzeptiert zu werden? Auf dem Markt der Seniorenimmobilien hat bereits eine Trendwende statt-gefunden, sagen die Forscher von InWIS. Für die traditionellen Formen des altersgerechten Wohnens, wie Altenheime sowie Alten- und Pflegeheime, erwartet das InWIS einen starken Nachfragerückgang. Altersgerecht heißt künftig, dass ein entsprechendes Dienstleistungsangebot abrufbar ist - immer beliebter wird das Betreute Wohnen. Zum Service gehören etwa Einkaufs-dienste, Hilfen bei der Wohnungs-reinigung, Kochen, Begleitung zum Arzt und bei Behördengängen. Pflegerische Aufgaben können von "aufsuchenden" Diensten oder durch zu Fuß erreichbare Einrichtungen erfüllt werden. Obligatorisch ist ein Notruf-Dienst. Den Nachfrage-Boom erwarten die Experten in etwa 15 Jahren, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in das entsprechende Alter für das Betreute Wohnen, in der Regel ab 70 Jahren, kommen.

Der richtige Baustoff

Grundlage für gutes Wohnen im Alter ist überdies ein gesundes Raumklima: Alle verwandten Materialien sollen die körperliche und geistige Gesundheit fördern, statt sie weiter einzuschränken. Eine hohe Luftfeuchtigkeit, Schimmel oder Schadstoffe machen gesundes Wohnen unmöglich. Geprägt wird das Klima im Haus von den Baustoffen. Wer kein Risiko eingehen will, der findet im Poroton-Ziegel einen bewährten Baustoff: Ziegel sind absolut frei von giftigen oder allergieauslösenden Stoffen. Aufgrund seines kapillaren Gefüges ist dieser Baustoff ein natürlicher Feuchteregler: Er nimmt die Feuchte im Raum auf, speichert sie und gibt sie bei günstigen Außenluftbedingungen rasch wieder ab. So entsteht in den eigenen vier Wänden ein ausgeglichenes Klima. Das gute Wärmespeicher- und Dämmvermögen schaffen gleichmäßige Raumtemperaturen im Tagesverlauf. "Innerhalb von Ziegelwänden entsteht eine ganz besonders wohnliche, eine vertraute, eine warme Atmosphäre", sagt Baustoff-Experte Hans Peters.
Quelle: Deutsche Poroton  | Königswinter  | 17.02.2005