Systempartner starten Qualitätsoffensive für Ziegelhausbau
Richtige Putz-Ziegel-Kombination für mehr Qualität
Memmingen/Fellbach (jm). Gemeinsam für mehr Qualität im Ziegelhausbau: Die neu gegründete Dachorganisation „Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG“, zu der sich die fünf führenden südwestdeutschen Ziegelhersteller Ziegelwerk Bellenberg (Bellenberg), Juwö Poroton-Werke (Wöllstein), Ziegelwerk Klosterbeuren (Klosterbeuren), Georg Rimmele (Ehingen) und Adolf Zeller Poroton-Ziegelwerke (Alzenau) zusammengeschlossen haben, startet gemeinsam mit dem Putzhersteller BaumitBayosan eine Qualitätsoffensive: Ab sofort gibt es für Bauunternehmen, Verputzer und sonstige Verarbeiter eine Empfehlungsliste für die idealen Putz-Ziegel-Kombinationen.
Vorgestellt wurde das neue Qualitätsprogramm im Rahmen von zwei gemeinsam organisierten Fachveranstaltungen in Memmingen (Allgäu) und Fellbach bei Stuttgart, bei denen es um „Mehr Sicherheit bei Leichtputz auf Ziegelmauerwerk“ ging. „Die Resonanz war hervorragend. Wir hatten insgesamt fast 200 Teilnehmer aus ganz Bayern und Baden-Württemberg. Das beweist, dass wir mit unserem Thema genau ins Herz der Verarbeiter getroffen haben“, freute sich Mitinitiator Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerkes Klosterbeuren, nach der erfolgreichen Premiere.
Mit Dr.-Ing. Peter Schubert, dem ehemaligen akademischen Direktor der RWTH Aachen, Forschungsgruppe Mauerwerk, hatten die Veranstalter einen international anerkannten Experten als Referenten gewonnen. Nicht nur im Referat, sondern auch in den anschließenden Diskussionsrunden machte Schubert deutlich, dass Putzschäden in erster Linie auf Verarbeitungsfehler zurückzuführen sind. „Viele wählen einfach nicht den richtigen Putz zum richtigen Ziegel aus. Doch die Kombination muss einfach stimmen, ansonsten sind Schäden fast vorprogrammiert.“
Laut Schubert ist die Verarbeitungsqualität dennoch insgesamt sehr hoch. „Die Schadensquote liegt bei nicht einmal einem Prozent. Das kann sich wirklich sehen lassen.“ Mit einer detaillierten Auflistung und Statistik machten die Vertreter von BaumitBayosan und „Mein Ziegelhaus“ außerdem deutlich, dass es innerhalb der vergangenen drei Jahre keinen Anstieg bei den Putzschäden gegeben habe.
Die zahlreichen Teilnehmer, hauptsächlich Führungskräfte und Inhaber von Bauunternehmen und Verarbeiter, Verputzfirmen und Sachverständige, erfuhren außerdem, dass sich Planziegel besser als Putzgrund eignen als vermörtelte Ziegel. „Mit der minimalen Fuge von einem Millimeter ergibt sich beim Planziegel eine viel höhere Verarbeitungssicherheit als bei der normalen Putzfuge von über einem Zentimeter. Denn gerade die Mörtelschicht ist die größte Schwachstelle und immer wieder Auslöser für Putzrisse“, erklärte Schubert, der auch von Armierungen im Putz nichts hält. Außerdem mahnte Schubert die Zuhörer, die Wartezeiten beim Putzauftrag strikt einzuhalten. „Man kann die physikalischen Gesetze nicht außer Acht lassen. Wer hier zu voreilig ist, hat später den Ärger.“
Und genau das wollen „Mein Ziegelhaus“ und der Putz-Hersteller BaumitBayosan vermeiden. Unter dem Titel „Sicherheit mit System“ gibt es für jede Ziegelart von beiden Seiten empfohlene Putze für den Unterputz, Oberputz und Anstrich. Die nächste Fachveranstaltung ist der Hindelanger Baufachkongress, der am 25. und 27. Januar 2006 bei BaumitBayosan in Hindelang stattfindet.
Vorgestellt wurde das neue Qualitätsprogramm im Rahmen von zwei gemeinsam organisierten Fachveranstaltungen in Memmingen (Allgäu) und Fellbach bei Stuttgart, bei denen es um „Mehr Sicherheit bei Leichtputz auf Ziegelmauerwerk“ ging. „Die Resonanz war hervorragend. Wir hatten insgesamt fast 200 Teilnehmer aus ganz Bayern und Baden-Württemberg. Das beweist, dass wir mit unserem Thema genau ins Herz der Verarbeiter getroffen haben“, freute sich Mitinitiator Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerkes Klosterbeuren, nach der erfolgreichen Premiere.
Mit Dr.-Ing. Peter Schubert, dem ehemaligen akademischen Direktor der RWTH Aachen, Forschungsgruppe Mauerwerk, hatten die Veranstalter einen international anerkannten Experten als Referenten gewonnen. Nicht nur im Referat, sondern auch in den anschließenden Diskussionsrunden machte Schubert deutlich, dass Putzschäden in erster Linie auf Verarbeitungsfehler zurückzuführen sind. „Viele wählen einfach nicht den richtigen Putz zum richtigen Ziegel aus. Doch die Kombination muss einfach stimmen, ansonsten sind Schäden fast vorprogrammiert.“
Laut Schubert ist die Verarbeitungsqualität dennoch insgesamt sehr hoch. „Die Schadensquote liegt bei nicht einmal einem Prozent. Das kann sich wirklich sehen lassen.“ Mit einer detaillierten Auflistung und Statistik machten die Vertreter von BaumitBayosan und „Mein Ziegelhaus“ außerdem deutlich, dass es innerhalb der vergangenen drei Jahre keinen Anstieg bei den Putzschäden gegeben habe.
Die zahlreichen Teilnehmer, hauptsächlich Führungskräfte und Inhaber von Bauunternehmen und Verarbeiter, Verputzfirmen und Sachverständige, erfuhren außerdem, dass sich Planziegel besser als Putzgrund eignen als vermörtelte Ziegel. „Mit der minimalen Fuge von einem Millimeter ergibt sich beim Planziegel eine viel höhere Verarbeitungssicherheit als bei der normalen Putzfuge von über einem Zentimeter. Denn gerade die Mörtelschicht ist die größte Schwachstelle und immer wieder Auslöser für Putzrisse“, erklärte Schubert, der auch von Armierungen im Putz nichts hält. Außerdem mahnte Schubert die Zuhörer, die Wartezeiten beim Putzauftrag strikt einzuhalten. „Man kann die physikalischen Gesetze nicht außer Acht lassen. Wer hier zu voreilig ist, hat später den Ärger.“
Und genau das wollen „Mein Ziegelhaus“ und der Putz-Hersteller BaumitBayosan vermeiden. Unter dem Titel „Sicherheit mit System“ gibt es für jede Ziegelart von beiden Seiten empfohlene Putze für den Unterputz, Oberputz und Anstrich. Die nächste Fachveranstaltung ist der Hindelanger Baufachkongress, der am 25. und 27. Januar 2006 bei BaumitBayosan in Hindelang stattfindet.


