Wiederaufbau mit Klosterbeurer Ziegeln
Familie Thater unterstützt Umweltstation Unterallgäu
Legau (jm).
Das Ziegelwerk Klosterbeuren (Unterallgäu) leistet Aufbauarbeit der besonderen Art. Die Unternehmerfamilie Thater unterstützt den Wiederaufbau der im April teilweise abgebrannten Umweltstation Unterallgäu mit einer Ziegel-spende im Wert von 5.000 Euro. Dank der schnellen Hilfe aus Klosterbeuren konnte jetzt auf dem Gelände der Umweltstation in Legau der Grundstein für das neue Multifunktionsgebäude gelegt werden.
Die Umweltstation Unterallgäu ist eine von insgesamt zwei anerkannten Umweltstationen in ganz Schwaben. Jedes Jahr lernen mehrere tausend Kinder und Jugendliche in der überregional bekannten Bildungseinrichtung den behutsamen Umgang mit der Natur. „Auch bei uns im Ziegelwerk Klosterbeuren sind die Themen Ressourcen schonen und Energie sparen immer präsent. Und wir haben als Familienunternehmen ein Herz für Kinder. Aus diesem Grund sind wir gerne bereit, die Umweltstation beim Wiederaufbau zu unterstützen“, erklärte Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerkes Klosterbeuren, bei der offiziellen Grundsteinlegung.
Der stellvertretende Landrat des Landkreises Unterallgäu, Georg Fickler, Altlandrat Dr. Hermann Haisch und der Leiter der Umweltstation, Jürgen Aust, lobten gleichermaßen das Engagement der Ziegler aus Klosterbeuren. „Sie waren eine der ersten, die uns nach der Brandkatastrophe Hilfe zugesagt haben. Das hat alle ungemein motiviert, wieder mit anzupacken. Mit ihren Ziegeln können wir jetzt richtig Gas geben“, so Hermann Haisch, der auch Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Waldjugend ist. Der Förderverein ist zusammen mit dem Landkreis Unterallgäu Träger der Umweltstation.
Der Neubau der Umweltstation wird insgesamt voraussichtlich eine Million Euro kosten. Im Sommer 2007 soll das Erdgeschoss fertig gestellt sein. Dort sind unter anderem die Großküche und auch die Sanitärraume eingeplant. Im Obergeschoß finden sich künftig drei große Seminarräume.
Im April 2006 hatte die Umweltstation nach dem Brand ein Bild der Zerstörung abgegeben. „Da stand wirklich nur noch einsam und verlassen eine Ziegelmauer herum, alles andere war komplett abgebrannt. Mehr braucht man zum Thema Brandschutz nicht sagen. Als ich die Ruine in der Zeitung sah, haben mein Bruder Hubert und ich uns spontan dazu entschlossen, der Einrichtung entsprechend zu helfen“, erklärt Thomas Thater.




