ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!


Wohlbefinden im Ziegelhaus:

Hygienischer Wärmeschutz stoppt Schimmel

Modernes Einfamilienhaus Schimmel war früher vor allem ein Problem in schlecht gedämmten Häusern und feuchten Kellern. Heute jedoch findet sich der mikroskopisch kleine Auslöser von Allergien und Asthma auch in vielen Neubauten. Ursache sind meist äußerlich unsichtbare Wärmebrücken in der rundum gut gedämmten Wand.
  • Oberflächen-Temperatur
    an der Innenseite der Hauswände muss über
    12,6 Grad Celsius liegen

  • mit Ziegelsystem mühelos erreichbar

Eine Wärmebrücke ist eine weniger dämmende oder auch dichte Stelle. Weil es dort kühler ist als in der Umgebung, schlägt sich die mit Dampf gesättigte, warme Wohnraumluft als Tauwasser nieder. Und wo es feucht ist, gedeiht Schimmel. "Verhindern lässt sich dies mit regelmäßigem Luftwechsel sowie einem guten, dem sogenannten hygienischem Wärme-schutz, der eine gleichmäßige und ausreichend hohe Oberflächentempe-ratur gewährleistet", sagt Diplom-Ingenieur Hans Peters, Geschäftsführer der Deutschen Poroton. Auf der sicheren Seite ist, wer mit Ziegeln baut.

Schimmel ist giftig und macht krank. Besonders gefährdet sind Kinder und ältere Menschen. Das üble Gewächs braucht nur Feuchtigkeit und einen Nährboden um sich zu entwickeln. "Futter" ist beispielsweise in Form von Schmutz- und Fettrückständen sowie Tapete oder Kleister in jedem Wohnraum reichlich vorhanden. Es gilt also zu verhindern, dass sich Dampf an den Wänden niederschlägt und so ein geeignetes Klima entsteht. Wie neuere Untersuchungen zeigen, muss nicht erst der Taupunkt unterschritten werden. Bei einer langanhaltenden Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent hat der Schimmel genug Feuchtigkeit als Lebensgrundlage. Für übliche Feuchteverhältnisse gilt: Sinkt die Temperatur in den ersten ein bis zwei Zentimetern der Wand unter 12,6 Grad Celsius, fällt dort Tauwasser aus.

Moderner Neubau
Der hygienische Wärmeschutz muss gewährleisten, dass die Oberflächentemperatur in Innenräumen überall hoch genug ist - auch in kritischen Bereichen, wie Fenster-laibungen, Rollladenkästen und Deckenanschlüssen. Eine homogene Außenwand aus Ziegeln reduziert Wärmebrücken und minimiert deren Wirkung.
Der hygienische Wärmeschutz muss also gewährleisten, dass die Oberflächen-temperatur überall hoch genug ist - auch in kritischen Bereichen, wie Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Deckenanschlüssen. Eine homogene Außenwand aus Ziegeln reduziert Wärmebrücken und minimiert deren Wirkung. Das funktioniert zum einen, weil dieser Baustoff sehr gute Dämmeigenschaften hat. Zum anderen werden durch das Poren- und Kapillarsystem Feuchtespitzen abgepuffert.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auf einen Material-Mix verzichtet werden kann: Für jedes Baudetail - ob Wände, Decken oder Rollladenkästen - gibt es im Ziegelsystem das passende Teil aus gebranntem Ton. Materialbedingte Wärmebrücken können so keine entstehen. Die mit Ziegeln mögliche gleichmäßige Bauteilgeometrie minimiert das Risiko von Wärmebrücken weiter. Wer massiv mit Ziegeln baut und das Mauerwerk beidseitig verputzt, hat zudem eine luftdichte Wand. Es kommt zu keinen Wärmebrücken durch Kaltluftströme.
Quelle:Deutsche Poroton  | Königswinter  | 16.08.2004