ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!


Auf der Wunschliste ganz oben:

Wohngesundheit im Eigenheim

Von Dr. Reiner Pohl

Ziegelhäuser sind wohngesund

Wer sich ein Haus kaufen oder bauen will, muss viele Entscheidungen treffen. Da geht es nicht nur um Größe, Grundriss und Architektur. Mindestens ebenso entschei-dend für eine lang währende Freude am eigenen Heim ist, wie behaglich das Wohnklima ist, wie wohngesund und pflegeleicht das Eigenheim ist, wie gut es gegen Kälte schützt und seinen Wert erhält.

Massivbauten aus Mauerwerk und Beton erfüllen alle diese Wünsche. Ihre Wände und Decken bestehen ausschließlich aus ökologisch unbedenklichen Rohstoffen wie Ton, Kies, Sand und Kalk. Dass Anforderungen an den winterlichen Wärmeschutz bzw. das energiesparende Bauen heute von allen Bauweisen erfüllt werden, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Egal ob das neue Heim nach Energieeinspar-Verordnung, als KfW-60-Haus oder Passivhaus geplant ist. Mit einer intelligenten Einbeziehung der Haustechnik lässt sich die Dämmung der Bauteile mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit optimieren. Über der Wärmedämmung sollte jedoch niemand vergessen, dass angenehmes Wohnen und Arbeiten auch von anderen Faktoren abhängt. In massiv gebauten Häusern leben Familien behaglich und sicher. Ihre Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung senkt die Heizkosten und schafft ein ausgeglichenes Raumklima. Der heiße Sommer von --- Auf der Wunschliste ganz oben: Wohngesundheit im Eigenheim 2003 bot eine Lektion, dass Leichtbauten und Glaspaläste trotz Sonnenschutz-einrichtungen ein unerträgliches Raumklima haben können. Ausgewogene Fenstergrößen und vor allem ausreichende Wärmespeicherung durch schwere Bauteile verhindern die Übererwärmung der Räume. Die Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes ist als gesetzlich zugesicherte Eigenschaft eines Wohngebäudes auch ohne besondere vertragliche Vereinbarung einzuhalten. Am wichtigsten für gesunde Luft: Massive Wände und Decken können nicht von innen her schimmeln und die Luft mit Schimmelsporen belasten. Für Wohnsicherheit steht auch ihr hoher Brand- und Strahlenschutz. Unter-suchungen ergaben, dass Mauerwerk und Beton ohne Metallgewebe elektromagnetische Strahlen erheblich dämpfen. Mauerwerk und Beton brennen nicht. Massivbauteile haben auch keine Hohlräume, in denen ein Brand sich unerkannt über Fugen und geschmolzene Steckdosen durchfressen kann. Dass sie die bauaufsichtlichen Anforderungen bei weitem übertreffen macht das Leben sicherer. Die Lärmbelastung von draußen und von innerhalb der Gebäude nimmt zu. Nicht zu unterschätzen ist guter Schallschutz gegen Lärm im eigenen Wohn- und Arbeitsbereich. Die Massivbauweise bietet ein breites Spektrum von Lösungen. Ihre schweren Wände und Decken schützen Schlaf- und Kinderzimmer gegen Lärm aus anderen Räumen und von draußen. Ein Rohbau aus Mauerwerk und Beton ist langlebig bei geringen Unterhaltkosten. Massivbauteile verdrehen und verwerfen sich nicht. Alte Massivbauten sind deshalb voll nutzbar, ohne dass man sich an „romantisch“ schiefe Decken und Wände gewöhnen muss. Wie positiv die Robustheit pflegeleichter Massivhäuser bewertet wird, zeigen Marktuntersuchungen. Langlebigkeit ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch umweltschonend. Ein Bauwerk, dass lange hält, verbraucht je Zeiteinheit weniger Material. Wohngebäude aus Mauerwerk und Beton brauchen weder den Kosten- noch den Bauzeitvergleich zu scheuen. Bei vergleichbarer Qualität stimmt die Formel „billiger, weil Fertighaus“ nicht. Sie lassen sich auch gut verkaufen, zeigen Maklerbefragungen. In der heutigen, wirtschaftlich schwierigen Zeit ein großer Vorteil. Wer beim Erwerb eines Eigenheimes an die Alterssicherung denkt oder davon ausgehen muss, sein Haus nicht auf Lebenszeit zu bewohnen, sollte diesen Aspekt in seine Entscheidung einbeziehen.

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Quelle + Bilder: Massiv mein Haus  | Friedberg  | 2004