ThermoPlan MZ8
Schnittzeichnung durch den MZ8
Der neue ThermoPlan MZ8: wärmer wird's nicht!

Ziegelwände sind winddicht

Ziegelhäuser sind winddicht
  • durch undichte Wände entweicht Heizungswärme

  • Schimmel bildet sich, Schalldämmung wird schlechter

  • beidseitig verputztes Ziegelmauerwerk ist luftdicht

Die Heizung läuft auf vollen Touren, doch in keinem Zimmer wird es so richtig warm? Nicht nur wer in einem unsanierten Altbau wohnt, macht jetzt - in der frostigen Jahreszeit - solche unangenehmen Erfahrungen: Durch feine Spalten in der Außenwand oder durch Ritzen zwischen Wand und Fenster oder Außentür strömt auch in vielen Niedrigenergiehäusern warme Luft nach draußen. Undichte Bauteile schränken aber nicht nur die Behaglichkeit ein und erhöhen den Energieverbrauch: Im kälteren Bauteil schlägt sich Wasserdampf nieder, der krankmachendem Schimmel einen Nährboden bietet. Die Bausubstanz kann beschädigt werden. Garantiert und vor allem dauerhaft luftdicht sind auf beiden Seiten verputzte Mauern aus Klosterbeurer Ziegeln.

Winzige Lücken in der Wand sind Verlustquellen für teure Heizungswärme. An diesen massestrombedingten Wärmebrücken kondensiert bei niedriger Außentemperatur sehr viel Wasserdampf aus der Raumluft - ähnlich, wie wenn wir in kalter Luft ausatmen. Im durchströmten Bauteil wird es feucht und gefährliche Mikroorganismen siedeln sich an. Schimmel macht die Bewohner krank, löst z.B. Asthma aus. Sich ausbreitender Schwamm kann verheerende, irreparable Schäden anrichten. Zudem erhöhen Luftströme durch die Außenwand den Energieverbrauch: Schon eine Fuge mit einem Millimeter Breite und einem Meter Länge verringert den Dämmwert - abhängig von der Windstärke - um bis zu 65 Prozent. Angesichts der exorbitanten Preisen für Heizöl und Erdgas kann dies einiges im Jahr zusätzlich kosten.

Einseitig verputztes Mauerwerk
Luftdichtheit ist also eine unverzicht-bare Eigenschaft im modernen Hausbau. Sie senkt den Verbrauch, verbessert den Wohnkomfort und sichert einen hohen Schallschutz. Wer massiv mit Ziegeln baut, ist auf der "sicheren Seite": Beidseitig ver-putztes Mauerwerk ist luftdicht - eine zusätzliche Dämmschicht oder Folien sind unnötig. Massestrombedingte Wärmebrücken werden zuverlässig vermieden. Ziegel können auch hervorragend mit aufgenommener Feuchtigkeit umgehen: Dank seiner hohen Saugkraft leitet der klimaregulierende Baustoff Feuch-tigkeit schnell an die Oberfläche, wo sie verdunsten kann. Zudem gewährleisten die Ziegel den wichtigen hygienischen Wärmeschutz: Die Oberflächentemperatur an der Innenseite der Wand beträgt an jeder Stelle mindestens 12,6 Grad. So schlägt sich kein Tauwasser nieder und Schimmel kann nicht gedeihen.

Je dichter die Mauern, desto wichtiger ist das Lüften: Verbrauchte Luft muss ausgetauscht werden - auch wenn es bei klirrender Kälte draußen schwer fällt. Drei Mal täglich für etwa fünf Minuten die Fenster öffnen, raten Experten. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent. Dauerlüften durch gekippte Fenster ist Verschwendung.
Quelle: Deutsche Poroton  | Königswinter  | 30.12.2004