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WS09 CORISO PLUS mit 40 Prozent mehr Stabilität

Durch die jüngsten Ergebnisse aus jahrelanger Forschung und Entwicklung erreicht die Ziegelbauweise neue Höchstwerte in der Tragfähigkeit. Der neuentwickelte Ziegel WS09 CORISO PLUS ermöglicht neue Möglichkeiten im Hochbau.

Dachau, 28. Februar 2022 (prc) – Bislang ist Ziegelmauerwerk bei großvolumigen Wohnbauten mit mehr als fünf oder sechs Vollgeschossen an seine Belastungsgrenzen gelangt. Mit dem WS09 CORISO PLUS stellt Hörl+Hartmann einen Außenwandziegel mit charakteristischer Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² vor (vgl. technisches Datenblatt, DIN EN 1996). Dank einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² nach DIN EN 1996 (EC6) kann der Ziegel einer Belastung von bis zu 590 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand standhalten. Durch diese einzigartige Eigenschaft kann die monolithische Massivbauweise im Geschosswohnungsbau in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen – auch bei Bauvorhaben, bei denen bislang nur Beton in Frage kam.

„Es ist uns gelungen, unser bisheriges Spitzenprodukt in Sachen Tragfähigkeit um 40 Prozent zu verbessern. Wir können mit Stolz behaupten, dass ein Ziegel diese Druckfestigkeit noch nie erreicht hat“, sagt Michael Hörl, Geschäftsführer bei Hörl+Hartmann. Durch die enorme Traglast ist es möglich, noch weiter in die Höhe zu mauern. Das kommt vor allem dem modernen Geschosswohnungsbau zugute und leistet nicht nur in den Städten, sondern auch in Randgebieten einen wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum. Wenn man in die Höhe baut, wird weniger Baugrund benötigt. Zudem gilt die monolithische Ziegelbauweise als besonders wirtschaftlich, da sie sowohl bei den Erstellungs-, als auch den Folgekosten deutliche Vorteile hat. Die kompakte Bauweise kann zu einer verbesserten Energiebilanz nach GEG-Standards führen (GWP < 24 kg CO₂-Äq/(m²NRFa), vgl. Ökobilanz-Studie 2024).

Investitionen zahlen sich aus

Die gravierend verbesserte Tragfähigkeit ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. „Ziegel sind High-Tech. Es gibt nicht eine einzelne Stellschraube, es ist ein Zusammenwirken verschiedener Parameter. Wenn man die Auflast eines Ziegels verbessern möchte, muss man auch andere wichtige Werte wie Dämmeigenschaften, Schall- und Brandschutz auf hohem Niveau halten“, so Hörl. Beim WS09 CORISO PLUS spielten vor allem ein optimiertes Lochbild, die Beschaffenheit der Rohstoffe sowie verbesserte Brennprozesse eine entscheidende Rolle. Letztendlich ist es so gelungen, die charakteristische Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² bereits ab einer Wandstärke von 30 cm zu erzielen. Mit einem Lambdawert von 0,09 W/(mK) und U-Werten von 0,28 bis 0,20 W/(m²K) ist der Ziegel auch für energieeffiziente Gebäude nach dem KfW Standard geeignet – ohne zusätzliche Dämmung an der Außenwand. Beim WS09 CORISO PLUS ist eine mineralische Dämmung bereits in den Ziegel integriert. Auch Schall- und Brandschutz erfüllen zuverlässig die gesetzlichen Vorgaben.

Ressourceneffizientes Bauen mit Ziegel

Der Baustoff Ziegel steht in einem ausgewogenen Verhältnis hinsichtlich ökonomischer und bautechnischer Aspekte. Bei der Ökobilanzierung nach DIN EN 15978 weist die monolithische Ziegelbauweise dokumentierte Umweltvorteile auf (vgl. Ökobilanz-Studie des Bundesverbands Ziegel 2024). Doch nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bewohner profitieren von deutlich spürbaren Effekten: Das ziegeltypische, einzigartige Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit sorgt selbst bei Witterungsextremen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ganzjährig für Behaglichkeit in den Wohnräumen und trägt unmittelbar zum Wohlbefinden bei. Das gute Gefühl, in einem Haus mit nachweisbaren Umweltvorteilen zu wohnen, wird sie ein Leben lang begleiten.

TECHNISCHE DATEN

Überarbeitet: Hörl+Hartmann | Klosterbeuren | 13.08.2026 (nach EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825)

  •  Mit einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² nach DIN EN 1996 (EC6) kann der neue WS 09 CORISO PLUS einer Belastung von bis zu 590 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand standhalten. Das bedeutet 40 Prozent mehr Stabilität. Durch diese einzigartige Eigenschaft kann die monolithische Massivbauweise im Geschosswohnungsbau in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen – auch bei Bauvorhaben, bei denen bislang nur Beton in Frage kam.
Bild: Hörl & Hartmann Ziegeltechnik/Gerd Schaller
  •  40 Prozent mehr Stabilität sind das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. Mit einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² nach DIN EN 1996 (EC6) ist der WS 09 CORISO PLUS der mit deutlichem Abstand stabilste Ziegel. Er kann einer Belastung von bis zu 590 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand standhalten. Durch die enorme Traglast ist es möglich, in monolithischer Ziegelbauweise noch weiter in die Höhe zu mauern.
Bild: Hörl & Hartmann Ziegeltechnik