Produktkatalog
132-seitiger Produkt-Katalog als Download

Unser Unser 132-seitiger Produkt-Katalog als Download.

Auch 2019 wurden wir wieder für den "Großen Preis des Mittelstandes" vorgeschlagen. Wir freuen uns, dass wir wieder mit dabei sind!!!

(für eine größere Ansicht der Urkunde klicken Sie bitte auf das Vorschaubild)

KfW-Effizienzhäuser in massiver Ziegelbauweise – richtig geplant und ausgeführt. Am 25. März 2019 um 18:00 Uhr haben künftige Bauherren die Möglichkeit, sich beim kostenlosen Vortrag über das Bauen mit Ziegeln zu informieren. Im Anschluß an den Vortrag haben Sie die Möglichkeit einer Werksbesichtigung teil zu nehmen. Bitte rechtzeitig anmelden unter 0 83 33 / 92 22 3202 – die Plätze sind begrenzt.

Download Anzeige

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und wir wollen diese Gelegenheit wahrnehmen, um uns bei Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit zu bedanken.

Damit wir auch 2019 wieder mit vollem Einsatz für Sie da sein können, machen wir vom 22.12.2018 bis einschließlich 06.01.2019 eine kurze Erholungspause. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Abholzeiten:

  • Abholungen sind bis einschließlich 21.12.2017 / 17 Uhr möglich
  • telefonische Voranmeldungen für Abholungen aus dem Ausland werden am 21.12. bis 12 Uhr entgegen genommen
  • Am 07.01.2019 sind wir ab 7:30 Uhr wieder wie gewohnt für Sie da!

Seminar “Sicherheit im Schallschutz”

Die Kenntnis der neuen Norm sowie weiterer bestehender Regelwerke ist Grundlage für die Festlegung des geplanten Niveaus der gewünschten Anforderungen an den zu leistenden Schallschutz im Bauwerk.

Unterschieden in die wesentlichen vorhandenen Möglichkeiten der Übertragungswege gilt es anhand von Bauwerksplanung und Erstellen der rechnerischen Prognose die gesetzten Ziele nachzuweisen.

Anhand einer geprüften Software sowie den Produkten und produktspezifischen Stoßstellendämmmaße der Ziegelindustrie ist das nun anwendbare Nachweisverfahren wesentlich sicherer in der Prognose und Übereinstimmung mit eventuell später stattfindenden Güteprüfungen.

Ebenso ist ein Hinweis auf mögliche Umsetzungsfehler in der Ausführung und Aussagen aus der Praxis Bestandteil des Nachmittages. Eine Vorstellung und Einführung in die Rechensoftware ermöglicht den leichteren Einstieg in die selbständige Nachweisführung.

Programmablauf:

12:30 Uhr    Einlass – Empfang mit Imbiss

13:00 Uhr    Begrüßung durch die Geschäftsführer /Matthias Hörl (Dachau) – Thomas Thater (Klosterbeuren)

13:15 Uhr     Normative Grundlagen – Anforderungen / Referent: Dr. rer. nat. Thomas Hils

14:15 Uhr    Details und Lösungen in der Umsetzung / Referenten: Dr. Wolfgang Rath/Werner Holfeld

15:15 Uhr    Kaffeepause

15:30 Uhr    Beispiele in der Prognose mit der Schallschutz-Software / Referent: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Dörflinger

17:00 Uhr    Diskussion und Fragen / Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsorte:

Referenten:

Dr. rer. nat. Thomas Hils
hils consult gmbh, ing.-büro für bauphysik, Kaufering
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schallschutz, Bau- und Raumakustik, Wärme und Feuchtigkeitsschutz, IHK München & Oberbayern

Dr. Ing. Wolfgang Rath
Dipl.-Ing. (Univ)
Technische Bauberatung, Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG

Werner Holfeld
Technische Bauberatung, Ziegelwerk Klosterbeuren, Ludwig Leinsing GmbH + Co KG

Thomas Dörflinger
Dipl.-Ing. (FH)
Technische Bauberatung, Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG

Fortbildungspunkte:

Wir haben bei folgenden Organisationen die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung beantragt:
– Bayerische Ingenieurekammer-Bau
– Architektenkammer Baden-Württemberg
– Dena Energie-Effizienz-Expertenliste
Nach erfolgter Zusage senden wir den Teilnehmern automatisch eine Teilnahmebestätigung mit den gewährten Einheiten/Stunden zu.

EINLADUNG HERUNTERLADEN

ANMELDEFORMULAR HERUNTERLADEN

Neue Anlage, neue Formen, neue Möglichkeiten

Ziegelwerk Klosterbeuren investiert erneut in die Prozessoptimierung und steigert seine Produktionsqualität

Klosterbeuren(jm).

Fit für die Zukunft: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat erneut in die Prozessoptimierung investiert und jetzt für rund 1,2 Millionen Euro die Anlage für Formgebung sowie die komplette Nass- und Trockenseite im Werk I modernisiert. Die neuen Produktionsanlagen sind mit topaktueller Steuerungstechnik ausgestattet und ermöglichen es dem Unterallgäuer Unternehmen, jetzt noch schneller und flexibler als bisher auf individuelle Kundenwünsche reagieren zu können. Dank der Neuinvestition sind gänzlich neue Ziegelformen umsetzbar.

Allein in den vergangenen sechs Jahren hat das Ziegelwerk Klosterbeuren über zwölf Millionen Euro in neue Fertigungstechnologien sowie in Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduktion der Schadstoffemissionen gesteckt. Die jetzt  erfolgte Modernisierung der Anlage Formgebung, Nass- und Trockenseite war dabei ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft. „Mit Investitionen wie dieser optimieren wir die Prozesskette enorm und sorgen für deutliche Verbesserungen bei der Produktionsqualität. Zugleich bauen wir damit aber auch unseren Technologie-Vorsprung weiter aus“, sagte Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Die bisherige Anlage im Werk I war bereits seit über 30 Jahren in Betrieb. „Wir konnten die Anlage trotz ihrer technischen Defizite zwar ausreizen, das lag vor allem am Know-how unseres erfahrenen Teams, doch um keine Abstriche bei der Qualität machen zu müssen, war die Modernisierung der Anlage  jetzt aber dringend nötig“, erklärte Michael Offner, Technischer Leiter des Ziegelwerks Klosterbeuren ist. So wurde die alte Produktionsanlage einerseits den hohen Qualitätsanforderungen an die heutigen Ziegelprodukte nicht mehr gerecht, andererseits wurde die Ersatzteilbeschaffung für die Anlage immer schwieriger. Beide Anforderungen löst die neue Anlage und durch den neuen Einzelabschneider kann die Länge der Abschnitte jetzt perfekt auf das unterschiedliche Schwindverhalten der verschiedenen Materialmischungen eingestellt werden. Die Qualität der Planziegel wird dadurch optimiert.

Um auf lange Sicht die Weichen für eine erfolgreiche Produktion zu stellen, investierte das Unternehmen deshalb rund 1,2 Millionen Euro und montierte in Eigenregie die neue Ziegelpresse mit Doppelwellenmischer der Firma Petersen, die Nassseite mit Einzelabschneider, die Trockenseite mit Abräumroboter sowie die Einrichtungen zum Ofenwagentransport von der Fa. Lingl aus Krumbach. Die neue Ziegelpresse schafft nicht nur eine Stundeleistung von 50 Tonnen, sondern macht es sogar möglich, neue Produkte mit zukunftsweisenden Lochgeometrien herzustellen und die Produktionsqualität deutlich zu steigern.

“Damit kommen wir unserem Anspruch, beste Qualität zu produzieren bedeutend näher”, erklärt Michael Hörl, der als technischer Geschäftsführer für das Projekt verantwortlich zeichnete.  Der funktionale Setzroboter garantiert darüber hinaus das schonende Handling der Ziegel, verbessert den Ofenwagenbesatz und folglich die Brennparameter im Ziegelbrennofen – das spart nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Energie. Einmal mehr leistet das Ziegelwerk Klosterbeuren damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Und auch die Mitarbeiter profitieren in ihrem Arbeitsalltag von den Vorteilen der neuen Produktionsanlage: Denn Produktumstellungen können dank der neuen Robotertechnik jetzt mit nur wenigen Handgriffen vorgenommen werden und auch die Überwachung und Kontrolle der einzelnen Prozesse ist so einfach wie nie zuvor.  So garantiert die zukunftsweisende Steuerungstechnik optimale und individuelle Einstellmöglichkeiten. Nachdem die aufbereitete Lehmmischung also in mehreren Schritten in der neuen Anlage durchmischt, bedampft und gepresst wurde, kann sie je nach gewünschtem Format zugeschnitten werden. Abschließend werden die Ziegel getrocknet und im Brennofen gebrannt.

Nähere Informationen zum Programm und den Referenten sowie einen Rückblick auf die vergangenen Mauerwerkstage finden Sie unter www.mauerwerkstag.info – hier können Sie sich auch gleich online anmelden!

Rund 270 Fachleute informieren sich beim Mauerwerkstag 2019 über Energie, Brand- und Schallschutz sowie Baurecht

Memmingen/Klosterbeuren (jm).
Geballtes Know-how für Architekten und Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler: Über 270 Bauprofis aus dem Allgäu, der Region Bayerisch-Schwaben und Baden-Württemberg haben sich jetzt beim Mauerwerkstag 2019 in Memmingen weitergebildet. Kernthemen waren die Neuerungen in Bezug auf den Brand- und Schallschutz, das Baurecht sowie das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Der Mauerwerkstag wird jährlich von den Ziegelwerken Klosterbeuren und Bellenberg sowie der Vertriebsorganisation Südwest Ziegel GmbH organisiert und zählt zu den bedeutendsten Fortbildungs-veranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland.

„Der Mauerwerkstag 2019 war wieder ein voller Erfolg. Dass so viele Bauprofis aus der Region anwesend waren, weist den Weg in die richtige Richtung. Denn die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau werden stetig komplexer – vor allem durch steigende Baukosten und immer strengere bürokratische Hürden. Umso wichtiger ist es, dass sich alle Beteiligten aktiv mit innovativen Lösungen und neuer Technologie befassen. Die Möglichkeit dazu bot ihnen der diesjährige Mauerwerkstag, bei dem unsere Referenten die Teilnehmer wieder mit den neuesten Informationen versorgten und sie so fit für die Zukunft gemacht haben“, sagte Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

In ihren Fachvorträgen gaben namhafte Experten einen umfassenden Überblick über die wesentlichen Änderungen und Innovationen in der Baubranche. So stellte etwa Dipl.-Ing. Josef Mayr die Bedeutung des Brandschutzes bei der Bauplanung heraus und ging dabei insbesondere der Frage nach, welche Auswirkungen die neue Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) hat. „Wer von Anfang an sinnvoll plant, für eine saubere Dokumentation sorgt und alle Nachweise parat hat, der kann viel Geld sparen. Teuer wird’s, wenn man am Anfang schlampig arbeitet und erst auf der Baustelle oder schlimmstenfalls sogar noch später aufwacht“, sagte der Brandschutzsachverständige und Autor des sogenannten „Brandschutzatlasses“.

Um die neuen Regelwerke zum Schall- und Lärmschutz ging es im Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Gierga von der Ingenieurgesellschaft für Bauphysik Kurz und Fischer. Er präsentierte unter anderem Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz, die in wenigen Monaten als Entwurf DIN 4109 Teil 5 veröffentlicht werden sollen. „Bei Wohnungstrennwänden stellt bereits eine Erhöhung des Schalldämmmaßes der Bauteile von drei Dezibel eine wahrnehmbare Qualitätssteigerung dar“, so Gierga in seinem Fachvortrag.

Rund um das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) informierte Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm die Teilnehmer des Mauerwerkstags 2019 und zeigte Ungereimtheiten in dem Gesetzentwurf auf. „Wir brauchen unbedingt eine Reform, aber mit dem aktuell vorliegenden System werden wir keine großen Sprünge beim Erreichen der Klimaziele machen. Dafür braucht es andere Lösungen, wie zum Beispiel die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden“, lautete das Fazit des Geschäftsführers und Leiters des Forschungsinstituts für Wärmeschutz in München.

Um die aktuelle Rechtsprechung drehte sich der Fachvortrag von Prof. Jürgen Ulrich, der über das neue Bauvertragsrecht aufklärte. So wurden zum Beispiel die Abschlagszahlungen vereinfacht, die fiktive Abnahme eingeführt und die Regressansprüche verbessert. Der vorsitzende Richter am Landgericht Dortmund im Ruhestand stellte diverse Fallbeispiele vor und gab insbesondere Bauunternehmern jede Menge Tipps für den Berufsalltag. „Sie sollten Prozesse unbedingt vermeiden. Gehen Sie lieber auf den Kunden ein und versuchen Sie, sich außergerichtlich zu einigen. Dabei können Sie auch die Schlichtungsstellen vieler Handwerkskammern um Hilfe fragen“, so Ulrich.

Abgerundet wurde der Mauerwerkstag 2019 von einem Exkurs in kreative Architektur mit Hintermauerziegel. So stellte Dipl. Arch. ETHZ Daniel Binder das Museum Art & Cars in Singen als Referenz vor und erklärte, weshalb er sich dabei bewusst für die Mauerwerkbauweise entschieden und das Gebäude ohne Klimaanlage geplant hatte. „Ziegelsteine sind spannende und sehr vielseitige Produkte, sie tragen und dämmen zugleich und erfüllen so mehrere Anforderungen auf einmal. Gerade im Sommer bietet das Mauerwerk optimalen Schutz vor Hitze, weshalb Kunstwerke schon vor Jahrhunderten in Ziegelgebäuden aufbewahrt wurden. In diesem Umfeld können Gemälde das Klima unbeschadet überdauern“, sagte Binder.

Dass der Mauerwerkstag auch für die führenden Hersteller aus der Bauindustrie immer bedeutsamer wird, zeigte ein Blick in die begleitende Ausstellung: So viele Hersteller wie noch nie zuvor präsentierten dort ihre innovativen Produkte. Passend dazu stellte Dipl.-Ing. Hans R. Peters von Mein Ziegelhaus in seinem Vortrag neue Ziegellösungen vor. Aufgrund der hohen Qualität und fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Architektenkammer Baden-Württemberg den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Besucher konnten sich für ihre Teilnahme bis zu acht Zeiteinheiten anrechnen lassen.

Jensen-Media Ι Memmingen Ι 20.02.2019

Im bayerischen Kaufbeuren hat die Buchloer Acredo Bau GmbH zusammen mit der Lampadius Schmidt Architekten und Partner mbH in zwei Bauabschnitten ein modernes Wohnquartier in historischem Umfeld geschaffen. Solide Ziegelbauweise, gehobene Ausstattung und eine ökologische, effiziente Energieversorgung bieten ein hohes Maß an Wohnkomfort und dauerhaften Werterhalt.

Königswinter (prc) – Im bayerischen Voralpenland liegt inmitten der Allgäuer Hügellandschaft das Städtchen Kaufbeuren. Mit seiner bunten historischen Altstadt und unzähligen Möglichkeiten zur Naherholung ist es ein wahrer Besuchermagnet, der für Ortsansässige wie Touristen ein hohes Maß an Lebensqualität bereithält. Als grüne Lebensader schlängelt sich der Fluss Wertach durch die Stadt, deren Ufer zum Erholen und Flanieren einladen.

Ein besonderes Schmuckstück der Stadt ist die historische Momm-Villa mit zugehörigem Industrieareal aus dem 19. Jahrhundert. Die ehemalige Spinnerei und Weberei Momm liegt direkt im Herzen von Kaufbeuren in einem urbanen Wohnumfeld. Einzelhandel, Schulen und Gesundheitseinrichtungen liegen in unmittelbarer Nähe, ebenso die Altstadt und das städtische Klinikum. Das Gelände samt Parkanlage und altem Baumbestand diente der Acredo GmbH als Anker für zwei Wohnareale, bestehend aus Mehrfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern, die sich allesamt um das historische Ensemble gruppieren. In zwei Bauabschnitten wurden in den Jahren 2012 bis 2016 insgesamt dreizehn Baukörper mit Wohnflächen von bis zu 250 m² von der Lampadius Schmidt Architekten und Partner mbH umgesetzt.

Wohlfühlgarantie in Zentrumsnähe

Das gesamte Wohnquartier bietet Wohnqualität mit Wohlfühlgarantie in Bestlage. Zwischen dem historischen Industrieareal und dem Stadtzentrum fanden die Planer genügend Raum vor, um die einzelnen Grundstücke und Gebäude großzügig anzuordnen und exklusive Wohneinheiten für gehobene Wohnansprüche zu realisieren. Insgesamt konnten sich 41 Familien so ihren Traum vom Wohnen in einem modern-urbanen und dennoch grünen Umfeld mitten in der Stadt erfüllen. Die monolithischen Baukörper von quadratischem und rechteckigem Grundriss verbinden elegantes, puristisches Design mit der imposanten Jugendstil-Architektur der eindrucksvollen Momm-Villa. Weiße Fassaden mit großen Fensterelementen sorgen für eine klare Linienführung. Bewusst wurde auf überflüssige Zier- und Designelemente verzichtet, lediglich die Eingangsbereiche wurden durch naturbelassene Holzpaneele farblich abgesetzt, ebenso wie die oberirdischen Garagen, die sich dezent in die Umgebung einfügen. Sämtliche Wohneinheiten verfügen entweder über Gärten, Balkone oder Dachterrassen, die zum Erholen einladen und dank konsequenter Südwest-Ausrichtung viele Sonnenstunden garantieren. Diese sorgfältig ausgewählte, exklusive Lage und das urbane Umfeld mit Zentrumsnähe sorgen für ein hohes Maß an Lebensqualität, die sich im Gebäudeinnern sowie den Wohnräumen fortsetzt.

Wohnkomfort schafft Lebensqualität

Auch bei der Gestaltung der Innenräume wurde Wert auf höchste Qualität gelegt. Sämtliche Wohneinheiten sind barrierefrei zugänglich. In den Mehrfamilienhäusern gewährleisten Aufzüge den schwellenlosen Zugang zu den Wohnungen. Bewusst stellte der Bauherr eine große Auswahl an hochwertigen Bodenbelägen zur Verfügung, um Käufern trotz planerischer Vorgaben Raum für Individualität zu geben. Wohn- und Schlafräume wurden zudem mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die für behagliche Wärme von unten sorgt. Neben einer hochwertigen Sanitärausstattung namhafter Markenhersteller und bodenbündigen Duschelementen setzten Planer und Bauherr außerdem auf elektrische Rollläden an allen Fenstern und Fenstertüren. Für ein zusätzliches Maß an Sicherheit sorgen die fünffachen Sicherheitsschlösser der Wohnungseingangstüren, sowie eine Gegensprechanlage mit Audio- und Video-Zugangskontrolle. Dank der lockeren Grundstücksbebauung bieten die großen Fensterelemente viel Ausblick aber kaum Einblick, sodass Bewohner entspannt das umliegende Panorama genießen können. Die erstklassige Ausstattungsqualität sorgt zusammen mit dem stilvollen Charme der Architektur für einen hohen Wohlfühlfaktor und Wohnqualität der Extraklasse.

Ökologische und solide Bausubstanz

Insgesamt wurden auf einer Grundstücksfläche von 11.741 m² eine Fläche von 4.860 m²  bebaut und knapp 30.000 m3 umbauter Raum errichtet. Dadurch entstand eine Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 5.454 m² bei Gebäudekosten von durchschnittlich rund 3.350 €/m². Aufgrund der Größe des Projektes und des Anspruchs, ein anspruchsvolles Wohnquartier der gehobenen Klasse zu schaffen,  lag der Fokus in Sachen Bausubstanz auf hochwertigen Ressourcen. Deshalb wurde das gesamte Projekt in solider Ziegelbauweise realisiert. Für die Außenwände kamen dabei der MZ10 und der S9 vom Ziegelwerk Klosterbeuren zum Einsatz. Beide Ziegel sind für den Bau von Mehrfamilienhäusern und den Geschosswohnungsbau ideal geeignet und weisen eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit auf. Wie auch beim MZ10 liegen die Schwerpunkte des S9 auf Belastbarkeit, Wärmedämmkraft und baubiologischer Nachhaltigkeit. Für die Innen- und Trennwände kamen verschiedene Plan- sowie Planfüllziegel, die sich in Sachen Schallschutz im Geschosswohnungsbau besonders bewähren, zum Einsatz. Sämtliche Vorgaben hinsichtlich Brand- und Schallschutz wurden entsprechend den Anforderungen der BayBo und des BauGB bzw. entsprechend Beiblatt 2 zur DIN 4109 und VDI-Norm 4100 eingehalten. Generell weist der Baustoff Ziegel hervorragende Eigenschaften hinsichtlich Lärm- und Brandschutz auf. Als eines der ersten von Menschenhand hergestellten Baumaterialien gilt er heute wieder als zukunftsweisendes und dabei äußerst ökologisches Bauprodukt. Der natürliche Baustoff wirkt sich äußerst positiv auf das Wohnraumklima aus und ist zudem ideal für Allergiker geeignet. „Wir haben und für den Baustoff Ziegel entschieden, da er zu den langlebigsten Bausubstanzen gehört und wir der Baustoffmassivität treu bleiben wollten“, bekräftigt der Bauherr nochmals die Verwendung des Materials.

 CO2 neutrale Energieversorgung

Zur Energieversorgung wurde ein eigenes Pellet-Nahwärmesystem mit Übertragung der Heizwärme an ein externes Nahwärme-Contracting, installiert. So wird umweltfreundliche Heizenergie zu den einzelnen Häusern geleitet wo Luft-Wasser-Wärmepumpen die Wärmeversorgung übernehmen.  Da Pellets aus Resten industrieller Holzverarbeitung gefertigt werden, sind sie die einfachste und komfortabelste Lösung, um umweltfreundlich und 100 % regenerativ mit Holz zu heizen. Dank der einfachen Lagerung ermöglichen sie eine unabhängige Wärmeversorgung mit langfristiger Preisstabilität. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, die von den Bäumen vorher aufgenommen wurde, weshalb Pellets CO2-neutral sind und sich nicht auf Atmosphäre und Klima auswirken. Um die Energieeffizienz der Gebäude nochmals zu verbessern und Emissionen zu senken, setzten die Planer auf eine geregelte Komfort-Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dabei wird der verbrauchten Abluft die gespeicherte Wärme entzogen, die dann wiederum an die frische Raumluft abgegeben wird. Damit konnte der Primärenergiebedarf um 30 Prozent gesenkt und ein sehr niedriger Endenergiebedarf von nur 23,2 kWh/m²*a erreicht werden. So konnte für das gesamte Projekt ein KfW-70-Effizienzstandard erreicht werden, der beim Immobilienkauf staatliche Fördermöglichkeiten offeriert. Das effiziente Wärme- und Energiekonzepte gewährleistet eine moderne, ökologische und stabile Energieversorgung des neuen Wohnquartiers und sorgt zusammen mit der soliden Bausubstanz und hochwertigen Gebäudeausstattung für einen langfristigen Werterhalt. Die Vorgaben, ein anspruchsvolles Wohnquartier in Innenstadtnähe zu schaffen und gleichzeitig einem hohen Städtebaulichen Anspruch gerecht zu werden, konnten damit vollends erfüllt werden.

Quelle: Mein Ziegelhaus | Höhr-Grenzhausen | 28.02.2019

Im westallgäuischen Lindenberg haben die Hammer und Pfeiffer Architekten für die IVG Lindau ein außergewöhnliches Stadtquartier in bester Aussichtslage realisiert.  Alpenpanorama gibt es hier zum modernen Wohnambiente gratis dazu.

Königswinter (prc) – Lindenberg im Allgäu liegt mittendrin im Alpen-Bodenseeraum und ist mit seinen rund 11.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im schwäbischen Landkreis Lindau. An der Deutschen Alpenstraße gelegen ist Lindenberg ein anerkannter Luftkurort, der mit einem historischen Stadtkern sowie einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot aufwarten kann. Mit seiner Infrastruktur lässt es sich in Lindenberg  gut leben. Am nordwestlichen Stadtrand, Innenstadtnah und in gewachsener, ruhiger Wohnlandschaft hat die Immobilien- und Verwaltungs GmbH Lindau, kurz IVG, jüngst ein städtebauliches Großprojekt realisiert. In bester Lage entstanden hier insgesamt 60 Eigentumswohnungen, sowie sechs Doppelhaushälften. In der Wohnanlage „Alpenpanorama“ gibt es selbiges zum Wohnambiente dazu.

Moderne Architektur, ökologisch gebaut

Rund 15 Millionen Euro betrug das Investitionsvolumen für die vier Mehrfamilienhäuser sowie die drei Doppelhaushälften. Dafür entstand unter der Planung der Hammer und Pfeiffer Architekten aus Lindau das seit vielen Jahren größte Bauprojekt in Lindenberg. Modern, nachhaltig und gut in den Ort integriert, so lauteten die Anforderungen seitens des Bauherren.  Unter der Bauleitung der Innoplan GmbH wurden in zwei Jahren Bauzeit rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche auf einer Grundstücksgröße von 10.000 Quadratmetern zu ansprechendem Wohnraum nach Kriterien von Nachhaltigkeit und ökologischem Rohstoffmanagement geformt. Gemeinsam mit der Stadt Lindenberg wurde eigens ein „vorhabenbezogener Bebauungsplan“ entwickelt, um Architektur, Ökologie und Infrastruktur in Einklang zu bringen.

Wohnen auf mehreren Ebenen

Die sieben Gebäude bilden das Ensemble „Alpenpanorama“. Das großzügige Grundstück der Anlage befindet sich in zentraler Aussichtslage von Lindenberg, in einem gewachsenen Wohngebiet mit dezenter Gewerbeansiedlung. Dank der Hanglage konnten die Häuser so angeordnet werden, dass alle Wohneinheiten nach Süden ausgerichtet sind. Am Horizont wächst die Gipfelkette der Alpen in den Himmel, während in der unmittelbaren Nachbarschaft Wiesen und Bäume für ein natürliches Landschaftsbild sorgen. Die vier Mehrfamilienhäuser wurden als moderne Kuben mit Flachdach ausgearbeitet, wobei die oberen beiden Stockwerke um mehrere Meter zurückspringen, sodass eine Terrassensituation entsteht. Beide Gebäudeseiten werden zusätzlich von vorspringenden, vor der Gebäudefront zurückweichenden Quadern flankiert, sodass sich eine weitere Terrassenfläche ergibt. Die drei Doppelhaushälften wurden als längliche Quader ausgefertigt, mit flachen Satteldächern, unter denen Fensterbänder die obere Etage auf der gesamten Gebäudelänge in Richtung Südosten verglasen. Über zwei Zufahrtsstraßen wurden alle Hauseingänge komfortabel erschlossen. Um die Straßen frei von parkenden Autos zu halten, verfügen sowohl die Doppelhaushälften als auch die Mehrfamilienhäuser über Tiefgaragen, die unauffällig in den Hang integriert wurden.

Nachhaltig dank Ziegel

Im Fokus der Planer stand jedoch nicht nur eine zeitgemäße Wohnarchitektur. Auch Wertbeständigkeit und die Verwendung natürlicher Rohstoffe gehörten zu den obersten Prämissen. Die Basis der Bausubstanz bilden daher Ziegel. Für die Außenwände wurde ein Hochlochziegel in der Stärke 24 vom Ziegelwerk Klosterbeuren verwendet, der zusätzlich mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen wurde. Ziegel sind auch heute noch der beliebteste Wandbaustoff am Bau, da er praktisch alle Anforderungen für den modernen Geschosswohnungsbau wie individuelle Grundrisse, Raumaufteilungen und Gebäudeformen möglich macht. Da er ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt wird, gilt er als besonders wohngesund und seine natürlichen Dämm- und Speichereigenschaften sowie die Fähigkeit, Feuchtigkeitsspitzen auszugleichen, sorgen stets für ein angenehmes Wohnraumklima. Die Anforderungen an den Schallschutz konnten problemlos umgesetzt werden, ebenso die an den Brandschutz.

Energieeffizient in die Zukunft

Zu den wichtigsten Kennzahlen eines Gebäudes gehört der Energiebedarf, bestimmt er doch maßgeblich die Kosten des laufenden Unterhaltes. Dementsprechend legten alle Baubeteiligten großen Wert auf niedrige Verbrauchswerte sowie eine autarke Versorgung. Die gesamte Wohnanlage einschließlich der Doppelhaushälften wird mit einer modernen Holzpellet-Anlage beheizt. Die Wohneinheiten verfügen über Fußbodenheizungen. Durch die dreifach verglasten Fenster und die massive Ziegelbauweise konnte ein niedriger Primärenergiebedarf von 34,8 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr erreicht werden. Planer und Bauherren sind sich darüber einig, dass durch den Baustoff Ziegel die für den Bau maßgeblichen Kriterien „Nachhaltigkeit“ und „ökologische Baustoffe“ perfekt verbunden wurden. Zudem loben sie, dass alle Baubeteiligten mit höchstem Einsatz an dem Neubau gearbeitet hatten und die kreative Planung der Architekten vor Ort gut in die Praxis umgesetzt wurde. So entstand ein neues Stadtquartier, das nicht nur ökologisch wertig ist, sondern gleichzeitig eine außergewöhnlich hohe Lebens- und Wohnqualität bietet.

Quelle: Mein Ziegelhaus | Königswinter | 14.01.2019

In Memmingen hat die Rohrbeck-Bentivoglio GbR ein Gebäude aus dem historischen Ensemble „Südlicher Schrannenplatz“, das durch einen Brand stark beschädigt worden war, akribisch nach seinem klassizistischen Vorbild rekonstruiert und in einen Hotelbetrieb umgewandelt.

(tdx) Die beschauliche Stadt Memmingen befindet sich im bayerischen Oberschwaben, direkt an der Grenze zum Allgäu. Trotz seiner nur knapp 43.000 Einwohner und der ländlich anmutenden Umgebung aus grünen Wiesen und sanften Hügeln bildet es einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im süddeutschen Raum. Die Autobahnen A7 und A96 kreuzen sich hier und der Allgäu-Airport ist ein beliebter Flughafen bei Urlaubern im gesamten Südbayern. Auch die malerische Memminger Altstadt lockt ganzjährig Besucher an. Mit ihren vielen Plätzen, den Patrizierhäusern, Palästen und der Stadtbefestigung zählt sie zu den am besten erhaltenen Städten in Süddeutschland. Grund dafür sind nicht zuletzt die hohen Anforderungen, welche die Stadtverwaltung bei Sanierungsfällen auferlegt.

Dies zeigte sich auch bei der Rekonstruktion des ehemaligen Gasthofes „Zum Goldenen Raben“. Das denkmalgeschützte Gebäude war bei einem Brand stark beschädigt worden und musste aus Sicherheitsgründen teilweise eingerissen werden. Gebäudeeigentümer und Stadtverwaltung konnten sich auf eine originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes einigen und so das historische Ensemble „Südlicher Schrannenplatz“ erhalten.

Akribische Rekonstruktion nach klassizistischem Original

Mit Ausnahme der Erdgeschossgestaltung und unter Einbeziehung moderner Raumhöhen entschieden sich Eigentümer und Bauherr für eine deckungsgleiche Rekonstruktion des Vorläuferbaus. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den zeittypischen Zierelementen und der Giebelamphore. Die Architektur des frühen Klassizismus war an diesem Gebäude besonders deutlich ausgeprägt und konnte durch die engagierte Rekonstruktion erfolgreich erhalten werden.

Seit dem Wiederaufbau beherbergt das Gebäude ein Restaurant mit Lounge sowie ein Hotel. Im Souterrain wurde außerdem ein Tagungsraum untergebracht. Alle Zimmer sowie das Restaurant wurden hochwertig ausgestattet, so wurde zum Beispiel in allen Zimmern und Suiten ausschließlich Echtholzparkett verlegt. Auch die Bäder wurden anspruchsvoll gestaltet. Großformatige Fliesen in Steinoptik verbinden sich mit Waschtischen aus Massivholz und bodengleichen Duschelementen zu einem ansprechenden Wohlfühlambiente. Für die Integration des Restaurants musste im Bereich des Erdgeschosses vom ursprünglichen Gebäudeschema abgewichen werden, da man die ehemals massive Außenwand zu Gunsten des Lichteinfalls durch großzügige Glaselemente ersetzte. Das übrige Gebäude wurde jedoch getreu dem denkmalgeschützten Original wieder aufgebaut.

Für das vorbildliche Engagement und besonders für die überzeugende Rekonstruktion des äußeren Erscheinungsbildes lobte der Bausenat der Stadt Memmingen 2016 den Fassadenpreis aus. Mit diesem Preis würdigt der Stadtrat private Initiativen für den Erhalt des Memminger Stadtbildes.

Die Bausubstanz

Um eine originalgetreue Rekonstruktion zu ermöglichen, entschieden sich Bauherr und Planer für den Baustoff Ziegel. Mit ihm lassen sich individuelle Formen am Gebäude besonders effektiv realisieren. Da er außerdem eine hohe Stabilität und damit einen hohen Werterhalt aufweist, ist er für den Geschossbau besonders geeignet. Zudem besitzt der Ziegel hervorragende Brandschutzeigenschaften – ein Aspekt, der bei dem Bauvorhaben eine besonders große Rolle gespielt haben dürfte. Denn sowohl der gebrannte Ziegel als auch das Dämmmaterial sind Feuer- und Hitzebeständig und somit nicht brennbar. Auch in Sachen Lärmschutz bewährt sich dieser Baustoff, was im Bereich der Hotelzimmer besonders bedeutsam ist.

Energiebilanz und Wärmedämmung

Als eines der ersten von Menschenhand hergestellten Baumaterialien gilt der Ziegel heute wieder als zukunftsweisendes und dabei äußerst ökologisches Bauprodukt, das auch in Punkto Wärmeschutz und Wohnraumklima auf ganzer Linie überzeugt. Außenwände sind wind- und luftdicht und absolut regenundurchlässig. Feuchtigkeit in den Wohnräumen hingegen diffundiert, über die Kapillarwirkung des Ziegels verstärkt, nach außen. So bleibt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung stets im idealen Bereich. Da bei einem historischen Gebäude in der Regel aus Gründen des Denkmalschutzes und der meist aufwendig gestalteten Fassaden kein Vollwärmeschutz aufgebracht werden kann, ist ein gut dämmender Baustoff wie der Ziegel von besonderer Relevanz für den Energieverbrauch.

Quelle: Mein Ziegelhaus | Königswinter | 10.04.2018