Produktkatalog
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Unser 136-seitiger Produkt-Katalog als Download.

GEG ready! Neues IT-Tool garantiert Prognosesicherheit und einfache Nachweisführung

Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0

Januar 2020 (PRG) Ab sofort stellt die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e. V. den neu überarbeiteten Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 kostenfrei zur Verfügung. Damit haben Architekten und Fachplaner Zugriff auf eine bedienungsfreundliche Software, die schon heute fit für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist.

Nutzerfreundliches und modernes Arbeitsinstrument

Basierend auf umfangreichen Änderungen und Erweiterungen der DIN 4108-Bbl.2 hat die Ziegelindustrie ihren Wärmebrückenkatalog vollständig überarbeitet und erweitert. Mit bauphysikalischen Werten sowie Anschlussdetails für die Ausführung von monolithischem Ziegelmauerwerk und ergänzenden Bauweisen stellt der Katalog eine wesentliche Grundlage für die tägliche Arbeit von Planern und Architekten dar.

Der Katalog wird als PDF-Dokument sowie als Online-Tool bereitgestellt. Die Online-Version ermöglicht eine digitale Planung konstruktiver Detaillösungen. Detailanschlüsse können dabei sowohl aus den in der Software hinterlegten Ziegelwärmebrücken als auch normbasiert ausgewählt werden. Weiterhin wird eine händische Eingabe von Anschlusslösungen, z. B. aus anderen Herstellerkatalogen, und zugehörigen Wärmebrücken-Kennwerten ermöglicht.

Für Übersicht und Arbeitserleichterung sorgen die Berechnung eines projektspezifischen Wärmebrückenzuschlags und die Nachweisführung für den Nachweis der Gleichwertigkeit nach DIN 4108-Bbl.2. Zusätzlich erleichtert die Ausgabefunktion die Dokumentation für einzelne Wärmebrücken sowie für vollständige Wärmebrückenlisten.

Wärmebrückenkatalog, Energie und Schall

Das Modul Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 steht ab sofort auf dem Online-Portal der Ziegelindustrie Lebensraum Ziegel, www.lebensraum-ziegel.de, in der Rubrik Software kostenfrei zur Verfügung. Hier finden sich auch die ergänzenden Bauphysiksoftwaretools Energie 20.20 und Schall 4.0, die im Bereich des baulichen Wärmeschutzes sowie des bauordnungsrechtlichen Schallschutzes angewendet werden.

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Link zum Online-Tool

Bauen ist nachhaltig

Mauerwerkstag 2020: Über 250 Experten aus der Baubranche bild sich in Memmingen weiter

Memmingen/Klosterbeuren(jm).

Nachhaltiger Wohnungsbau stand im Fokus des Mauerwerkstages Memmingen, der zum 26. Mal in der Memminger Stadthalle stattfand. 250 Architekten, Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler nutzen die Chance zur Fortbildung. Renommierte Experten klärten in ihren Fachvorträgen über die Neuerungen in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie Regelungen rund um die Gebäudeplanung auf und gaben Tipps für deren praktische Umsetzung.

„Nachhaltigkeit ist gerade für uns Bauschaffende eine riesige Herausforderung,  hier steht klar die Funktionalität eines Gebäudes an erster Stelle. Nur, wenn unsere Bauten von den Menschen genutzt werden können, dann ist das nachhaltiges Bauen“, machte dabei Diplom-Ingenieur Hans R. Peters vom Institut Bauen und Umwelt (Berlin) deutlich.

Matthias Hörl, Geschäftsführer der Ziegelwerke Klosterbeuren und Hörl & Hartmann, forderte in seiner Begrüßungsrede schnellstmöglich ein Umdenken der Politik: „Es kann doch nicht sein, dass wir hier in Bayern den überwiegenden Teil des Stroms für unsere Produktionsanlagen selbst produzieren und dieser immense Aufwand nicht als CO2-Kompensation angerechnet wird. Stattdessen müssen wir Wind- oder Wasserkraftprojekte in Brasilien oder Indien unterstützen, um den CO2-Ausstoß zu kompensieren.“

Der Mauerwerkstag Memmingen zählt zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland. Veranstalter sind die Ziegelwerke Klosterbeuren, Bellenberg sowie Hörl & Hartmann (Dachau) und die Südwest Ziegel GmbH. „Mit unserer Fachveranstaltung haben wir einen echten Dauerbrenner geschaffen. Als mein Bruder Hubert und ich den Mauerwerkstag vor 25 Jahren ins Leben gerufen haben, war das ein Versuch. Mittlerweile ist der Tag in Memmingen ein absoluter Fixtermin für viele Bauschaffende aus dem Allgäu und den angrenzenden Regionen“, sagt Thomas Thater, der kaufmännische Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Namhafte Experten als Referenten

Als Fachreferenten hatten die Organisatoren unter anderem Diplom-Ingenieur Stefan Horschler vom Institut für Bauphysik in Hannover gewinnen können. Er referierte über die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den baulichen Wärmeschutz. Wie bedeutend der Geschosswohnungsbau mit Mauerwerk inzwischen geworden ist, das zeigte Prof. Dr.-Ingenieur Detleff Schermer von der Technischen Hochschule Regensburg auf. Er klärte auf, wie hochwärmedämmende Mauerziegel sogar für Gebäude bis knapp an die Hochhausgrenze zu nutzen   und welche Änderungen der Erdbeben-Normung hierfür notwendig sind. Mit innovativen Lösungsmöglichkeiten beschäftigte sich auch Prof. Dr. h.c. Gerhard Hausladen: In seinem Vortrag standen zukunftsfähige, energieeffiziente Heizungstechniken im Fokus. Werner Holfeld vom Ziegelwerk Klosterbeuren stellte neue Technologien und Produkte rund um das Thema „Modernes Bauen mit Ziegeln“ vor.

Im abschließenden Vortrag von Prof. Jürgen Ulrich, dem ehemaligen Vorsitzenden Richter am Landgericht in Dortmund, erfuhren die Teilnehmer, was sie aus rechtlicher Sicht am besser sein lassen sollten, aber auch, wie sie im Falle des Falles einen Mehraufwand geltend machen können.

Begleitende Ausstellung

Erneut nutzten beim Mauerwerkstag 2020 in der Memminger Stadthalle führende Hersteller aus der Bauindustrie die Chance, den Besuchern in der begleitenden Ausstellung ihre neuesten und innovativen Produkte vorzustellen.

Aufgrund der hohen Qualität und der fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Architektenkammer Baden-Württemberg sowie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Nachhaltiger Mauerwerksbau im Fokus

Mauerwerkstag 2020 in Memmingen: Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie eine energieeffiziente Gebäudeplanung stehen im Mittelpunkt

Memmingen/Klosterbeuren(jm).

Die Memminger Stadthalle wird wieder zum Hotspot der Baubranche, wenn sich am 5. Februar Architekten und Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler beim Mauerwerkstag 2020 weiterbilden. Veranstalter sind die Ziegelwerke Klosterbeuren und Bellenberg sowie die Südwest Ziegel GmbH. Zahlreiche renommierte Experten klären in ihren Fachvorträgen über die Neuerungen in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie Regelungen rund um die Gebäudeplanung auf und geben Tipps für deren praktische Umsetzung. Der Mauerwerkstag zählt zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland. Die Anmeldung ist für das Fachpublikum noch unter www.mauerwerkstag.info möglich.

„Die Stichworte Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind in den vergangenen Jahren gerade auch in der Baubranche immer bedeutender geworden. Damit sind auch neue Technologien und Normen verbunden. Wichtig ist, dass Architekten, Planer, Bauunternehmer und Handwerker nicht den Überblick verlieren, sondern die neuen Regelungen von Anfang an erfolgreich umsetzen können. Hierfür bietet der Mauerwerkstag den nötigen theoretischen Input. Durch unsere Expertenvorträge können die Teilnehmer top-informiert ins neue Jahr und die moderne Zukunft des Mauerwerksbaus starten“, erklärt Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Ab neun Uhr beginnen die Vorträge, zu Beginn informiert Diplom-Ingenieur Stefan Horschler über die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den baulichen Wärmeschutz. Der Architekt und Wärmeschutzberater geht außerdem auf die Nachweisführung zur Energieeinsparverordnung (EnEV) ein. Hierbei beleuchtet er sowohl die aktuellen konstruktiven Themenfelder wie den neuen Wärmebrücken-Katalog und dessen Umsetzung sowie die perspektivischen Auswirkungen des GEG auf Entwurf und Planung.

Klare Abgrenzung der Begriffe

Im Anschluss beschäftigt sich Diplom-Ingenieur Hans R. Peters, Vorstandsvorsitzender des Instituts Bauern und Umwelt e.V., mit den beiden gesellschaftlich relevanten Entwicklungszielen der Ökologie und Nachhaltigkeit. „Beides sind große Begriffe in der modernen Baubranche von heute, sie sind jedoch keinesfalls gleichzusetzen“, so Peters, der Klarheit über Hintergründe und Ziele schaffen will und die dadurch entstehenden Auswirkungen auf den Wohnungsbau aufzeigt.

Wie bedeutend der Geschosswohnungsbau mit Mauerwerk inzwischen geworden ist, das zeigt Prof. Dr.-Ingenieur Detleff Schermer: Er klärt auf, wie hochwärmedämmende Mauerziegel sogar für den Hochhausbau zu nutzen sind, und welche Änderungen der Erdbeben-Normung hierfür notwendig sind. Mit innovativen Lösungsmöglichkeiten beschäftigt sich auch Prof. Dr. h.c. Gerhard Hausladen: Er stellt zukunftsfähige, energieeffiziente Heizungstechniken vor. Ebenso zeigt er die Auswirkungen der CO2-Steuer auf die Heizungstechnik auf.

Das aktuelle Baurecht

Abschließend klärt Prof. Jürgen Ulrich, ehemals Vorsitzender Richter am Landgericht in Dortmund, über neue Gesetze und Urteile im Baurecht auf und zeigt, wie Bauunternehmer Prozesse vermeiden können. Um das Angebot abzurunden, stellt Werner Holfeld neue Technologien und Produkte rund um das Thema „Modernes Bauen mit Ziegeln“ vor.

Begleitende Ausstellung

Erneut werden beim Mauerwerkstag 2020 in der Memminger Stadthalle neben den veranstaltenden Ziegelherstellern auch eine Vielzahl führender Hersteller aus der Bauindustrie anwesend sein, um den Besuchern die neuesten und innovativen Produkte vorzustellen. „Der Klimaschutz liegt mir persönlich sehr am Herzen. Deshalb finde ich es schön zu sehen, wie viele innovative Produkte es mittlerweile gibt. Für Bauunternehmer kann die Vielfalt an neuen Technologien jedoch manchmal erdrückend sein. Da ist es natürlich toll, wenn die Teilnehmer direkt hier vor Ort von innovativen Produkten erfahren. Somit können sie sich persönlich mit den Herstellern austauschen und bekommen zusätzliche Informationen direkt aus erster Hand“, sagt Matthias Hörl, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Aufgrund der hohen Qualität und der fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Architektenkammer Baden-Württemberg sowie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können sich Besucher acht Zeiteinheiten anrechnen lassen. Für die Eintragung beziehungsweise Verlängerung des Eintrages in der Energieeffizienz-Expertenliste werden von der dena ebenfalls Unterrichtseinheiten anerkannt. Architekten und Architekten im Praktikum können sich außerdem vier Fortbildungsstunden von der Architektenkammer Baden-Württemberg anrechnen lassen.

Baupolitisches Gespräch im Ziegelwerk Klosterbeuren

SPD-Stadtratsfraktion Memmingen und stellv. Landrat Unterallgäu informieren sich über die massive Ziegelbauweise

Klosterbeuren(jm).

Baupolitisches Gespräch und Werksführung im Ziegelwerk Klosterbeuren: Matthias Ressler, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Memmingen, Petra Beer, Bezirksrätin und stellv. Vorsitzende der Schwaben SPD, sowie Helmut Koch, stellv. Landrat Unterallgäu (SPD), haben sich bei dem Allgäuer Qualitätshersteller jetzt über Entwicklungen und Innovationen in der Ziegelindustrie sowie die Vorteile der massiven Bauweise informiert.

Zu Beginn erläuterte Johann Grimm, Bau- und Energieberater des Ziegelwerks Klosterbeuren, die Eigenschaften und Möglichkeiten der Ziegelbauweise und nahm dabei die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie sowie Kosteneffizienz in den Fokus – gemäß dem Leitspruch des Ziegelwerks Klosterbeuren, das seit über 200 Jahren ein verlässlicher Partner für das Baugewerbe ist, „Ziegel – Zukunft seit Jahrhunderten“.

Grimm zeigte anhand wissenschaftlicher Studien auf, dass die monolithische Ziegelbauweise gerade in den Bereichen Brand-, Feuchte- und Schallschutz, Wohngesundheit und Langlebigkeit herausragende Eigenschaften besitzt, vor allem im Vergleich zu Leicht- oder Ständerbauweisen. Er betonte außerdem, dass der sommerliche Hitzeschutz von Gebäuden im Zuge der Klimaerwärmung immer wichtiger wird. „Hier kommen dem monolithischen Ziegel seine natürlichen Speicher- und Dämmeigenschaften zugute“, so Grimm.

Geschäftsführer Thomas Thater brachte den Kommunalpolitikern anschließend die Herausforderungen bei der Rohstoffsicherung näher. Beim Lehmabbau sind laut Thater nur geringe Eingriffe in die Natur nötig und die Gruben können anschließen häufig in wertvolle Biotope umgewandelt werden.

Der Geschäftsführer ging aber auch auf die Millionen-Investitionen in modernste Anlagen- und Fertigungstechnik des Ziegelwerks Klosterbeuren ein, mit welchen der Standort Klosterbeuren fit für die Zukunft gemacht werden soll. „Damit konnten wir den Energiebedarf in den vergangenen Jahren bereits wesentlich reduzieren und setzen europaweit neue Standards, was die Energieverwertung und den Umweltschutz angeht“, betonte Thater.

Abschließend bemängelte Peter Hülsen, Bereichsleiter Politik und Kommunikation des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbands (BZV), die Bevorzugung zum Beispiel der Holz(ständer)bauweise durch die Politik. Hülsen verwies dabei auch auf die Problematik von Importholz aus Osteuropa und rief die Politiker dazu auf, sich genau zu informieren und Produktneutralität zu wahren. Andernfalls komme es am Markt zu Wettbewerbsverzerrungen, was dem Ziel, kostengünstigen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, entgegenstehe.

Matthias Ressler, Petra Beer und Helmut Koch zeigten sich gerade auch bei der Werksführung beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der monolithischen Ziegelbauweise.

Aus aktuellem Grund müssen wir unseren Bauherrenabend leider verschieben. Sobald die Bedrohung durch den Corona-Virus überstanden ist werden wir an dieser Stelle einen neuen Termin bekannt geben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

Informieren Sie sich bei unserem kostenlosen Bauherrenabend zum Thema “KfW-Effizienzhäuser in massiver Ziegelbauweise – richtig geplant und ausgeführt” und erleben Sie im Anschluss hautnah die Herstellung unserer Mauerziegel. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung unter 0 8333 / 9222-3202. Wir freuen uns auf Sie!

Bei dieser wiederkehrenden Veranstaltung haben künftige Bauherren die Möglichkeit, sich beim kostenlosen Vortrag über das Bauen mit Ziegeln zu informieren. Im Anschluß an den Vortrag haben Sie die Möglichkeit einer Werksbesichtigung teil zu nehmen.

Der nächsten Bauherrenabend findet am 30. März 2020 im Ziegelwerk Klosterbeuren statt.

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Max Demler seit 50 Jahren im Ziegelwerk Klosterbeuren

Klosterbeuren (jm).

Seltenes Jubiläum im Ziegelwerk Klosterbeuren: Der langjährige Vertriebsleiter und Prokurist Max Demler feierte jetzt seine 50-jährige Betriebszugehörigkeit. Zum Jahresende 2019 geht er in den Ruhestand.

„Max ist mit Leib und Seele ein Ziegler, ein absolutes Urgestein und das beste Aushängeschild für unser Unternehmen. Mit seiner offenen, ehrlichen und verlässlichen Art hat er wie kein anderer dazu beigetragen, dass unser Unternehmen auf dem Markt als innovatives Familienunternehmen wahrgenommen wird, in dem sich Tradition und Moderne hervorragend ergänzen. In seinem Ziegler-Leben hat Max wirklich Großartiges geleistet. Kein Wunder, dass er in der gesamten Baubranche hoch angesehen ist und so geschätzt wird“, sagte Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerkes Klosterbeuren, jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Am 17. November 1969 hatte Max Demler beim Ziegelwerk Klosterbeuren als Disponent angefangen, er war damals noch Einzelkämpfer im Vertrieb. Beim Ziegelwerk Klosterbeuren hatte Demler großen Anteil, dass neben dem Inlandsmarkt auch die benachbarten Länder Österreich, Schweiz und Italien erschlossen wurden. Die Absatzmenge hat sich in dieser Zeit versechsfacht.

„Einmal Ziegler, immer Ziegler. Auf keinen passt dieser Spruch besser als auf Max“, sagte Hubert L. Thater, der langjährige Technische Geschäftsführer und damit auch Weggefährte Demlers: „Wer Max kennt, der weiß, dass er seinem Ziegelwerk auch in Zukunft weiterhin eng verbunden bleiben wird“. Bereits vor fünf Jahren hatte Demler seine Nachfolger in der Vertriebsleitung und Technischen Bauberatung eingearbeitet.

Sie finden uns am 7. und 8. März 2020 an Stand 100 im großen Saal (Obergeschoß) der Stadthalle Memmingen, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über die Vorteile eines Ziegel-Massivbaus zu informieren!

Zur Homepage der Messe .

Die Besten der Besten im deutschen Mittelstand

Das Ziegelwerk Klosterbeuren steht erneut im Finale beim „Großen Preis des Mittelstandes“

Klosterbeuren(jm).

Sie gelten als „Erfolgsmodell“ oder „Motor unserer Wirtschaft“: die Mittelständler. Zu den Besten der Besten unter ihnen gehört das Ziegelwerk Klosterbeuren. Bereits zum vierten Mal in Folge hat das Familienunternehmen aus dem Unterallgäu den Sprung in die Jurystufe beim „Großen Preis des Mittelstandes“ geschafft. Damit steht der Ziegelhersteller erneuet im Finale der bedeutendsten deutschen Wirtschaftsauszeichnung. Der Mittelstandspreis wird von der angesehenen Oskar-Patzelt-Stiftung vergeben, die sich für die Förderung des deutschen Mittelstandes einsetzt.

„An die Zukunft denken, voraus planen und Verantwortung übernehmen“, zählt Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren, seine Grundpfeiler für eine erfolgreiche Unternehmensführung auf. „Diese Leitlinien spiegeln sich in unserem gesamten Tun wieder – von der Produktion unserer Ziegel, über die Beschäftigung unserer Mitarbeiter, bis hin zur Gesamtentwicklung unseres Unternehmens. Wer nachhaltig erfolgreich sein will, muss in die Zukunft investieren“.

So wurde im während der jährlichen Winterreparatur die Modernisierung der Trocken-Seite in Werk II in Angriff genommen, fortschrittliche Robotertechnologie ersetzt die bisher eingesetzten Umsetzgreifer. Nach dem bereits im Vorjahr die Nass-Seite ebenfalls auf Robotertechnoligie umgestellt wurde ist somit die gesamte Produktionsseite in Werk II auf dem neuesten Stand.

Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Gesamtentwicklung des Unternehmens sowie Service und Kundennähe – in all diesen Kriterien kann das Ziegelwerk Klosterbeuren punkten. Deshalb wurde das Unternehmen aus dem Unterallgäu erneut von der Jury des „Großen Preis des Mittelstandes“ in die Final-Runde gewählt. Aus insgesamt 4.917 Nominierungen hat das Ziegelwerk Klosterbeuren zusammen mit Hörl & Hartmann erneut den Sprung in die Juryliste geschafft.

Mehr über den Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstands" erfahren Sie auf der Homepage der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Klosterbeuren - im April 2019

Baupolitisches Gespräch mit MdL Thomas Kreuzer im Ziegelwerk Klosterbeuren

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, hat sich bei einem baupolitischen Gespräch im Ziegelwerk Klosterbeuren mit den Geschäftsführern Thomas Thater und Matthias Hörl und Yves Knoll, dem Vertreter des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbands, über Innovationen sowie die Lage in der Bauwirtschaft und auf dem Wohnungsmarkt ausgetauscht.

Zentrale Themen waren Produktinnovationen, Senkung der Baukosten sowie ökologisch nachhaltiges Bauen.

„In Deutschland muss dringend mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, aber stattdessen werden die Baukosten immer weiter in die Höhe getrieben“, sagte Thomas Thater. Hier müsse gegengesteuert werden. Eine weitere Verschärfung der Energieeinsparvorgaben dürfe es nicht geben. Thater: „Strengere energetische Regelungen verbessern die Ökobilanz kaum, sie verteuern das Bauen aber erheblich.“

Kreuzer schloss sich diesem Ansatz an: „Die Wohnraumknappheit kann nur durch Bauen gestoppt werden – und zwar in allen Bereichen. Deshalb haben wir deutschlandweit einzigartige Projekte auf den Weg gebracht, die sowohl den sozialen Wohnungsbau als auch die Eigentumsbildung fördern.“

Damit Häuser nicht nur zügig gebaut, sondern auch langfristig günstig und ökologisch nachhaltig genutzt werden können, investiere man laut Matthias Hörl stetig in die Entwicklung neuer Produkte und die Anlagentechnik. „Darum ist der Ziegel heute ein High-Tech-Produkt mit Top-Werten bei Wärmedämmung sowie Schall- und Brandschutz. Außerdem werden Ziegel aus regionalen Rohstoffen hergestellt, daher ist der Baustoff Ziegel auch in Bezug auf Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen.“

Bei der sich anschließenden Werksbesichtigung zeigte sich Kreuzer tief beeindruckt von der größtenteils robotergesteuerten Fertigung in Klosterbeuren, die zu den modernsten Anlagen der Ziegelindustrie in Europa zählt.

Klosterbeuren Ι 26.04.2019

Im bayerischen Kaufbeuren hat die Buchloer Acredo Bau GmbH zusammen mit der Lampadius Schmidt Architekten und Partner mbH in zwei Bauabschnitten ein modernes Wohnquartier in historischem Umfeld geschaffen. Solide Ziegelbauweise, gehobene Ausstattung und eine ökologische, effiziente Energieversorgung bieten ein hohes Maß an Wohnkomfort und dauerhaften Werterhalt.

Königswinter (prc) – Im bayerischen Voralpenland liegt inmitten der Allgäuer Hügellandschaft das Städtchen Kaufbeuren. Mit seiner bunten historischen Altstadt und unzähligen Möglichkeiten zur Naherholung ist es ein wahrer Besuchermagnet, der für Ortsansässige wie Touristen ein hohes Maß an Lebensqualität bereithält. Als grüne Lebensader schlängelt sich der Fluss Wertach durch die Stadt, deren Ufer zum Erholen und Flanieren einladen.

Ein besonderes Schmuckstück der Stadt ist die historische Momm-Villa mit zugehörigem Industrieareal aus dem 19. Jahrhundert. Die ehemalige Spinnerei und Weberei Momm liegt direkt im Herzen von Kaufbeuren in einem urbanen Wohnumfeld. Einzelhandel, Schulen und Gesundheitseinrichtungen liegen in unmittelbarer Nähe, ebenso die Altstadt und das städtische Klinikum. Das Gelände samt Parkanlage und altem Baumbestand diente der Acredo GmbH als Anker für zwei Wohnareale, bestehend aus Mehrfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern, die sich allesamt um das historische Ensemble gruppieren. In zwei Bauabschnitten wurden in den Jahren 2012 bis 2016 insgesamt dreizehn Baukörper mit Wohnflächen von bis zu 250 m² von der Lampadius Schmidt Architekten und Partner mbH umgesetzt.

Wohlfühlgarantie in Zentrumsnähe

Das gesamte Wohnquartier bietet Wohnqualität mit Wohlfühlgarantie in Bestlage. Zwischen dem historischen Industrieareal und dem Stadtzentrum fanden die Planer genügend Raum vor, um die einzelnen Grundstücke und Gebäude großzügig anzuordnen und exklusive Wohneinheiten für gehobene Wohnansprüche zu realisieren. Insgesamt konnten sich 41 Familien so ihren Traum vom Wohnen in einem modern-urbanen und dennoch grünen Umfeld mitten in der Stadt erfüllen. Die monolithischen Baukörper von quadratischem und rechteckigem Grundriss verbinden elegantes, puristisches Design mit der imposanten Jugendstil-Architektur der eindrucksvollen Momm-Villa. Weiße Fassaden mit großen Fensterelementen sorgen für eine klare Linienführung. Bewusst wurde auf überflüssige Zier- und Designelemente verzichtet, lediglich die Eingangsbereiche wurden durch naturbelassene Holzpaneele farblich abgesetzt, ebenso wie die oberirdischen Garagen, die sich dezent in die Umgebung einfügen. Sämtliche Wohneinheiten verfügen entweder über Gärten, Balkone oder Dachterrassen, die zum Erholen einladen und dank konsequenter Südwest-Ausrichtung viele Sonnenstunden garantieren. Diese sorgfältig ausgewählte, exklusive Lage und das urbane Umfeld mit Zentrumsnähe sorgen für ein hohes Maß an Lebensqualität, die sich im Gebäudeinnern sowie den Wohnräumen fortsetzt.

Wohnkomfort schafft Lebensqualität

Auch bei der Gestaltung der Innenräume wurde Wert auf höchste Qualität gelegt. Sämtliche Wohneinheiten sind barrierefrei zugänglich. In den Mehrfamilienhäusern gewährleisten Aufzüge den schwellenlosen Zugang zu den Wohnungen. Bewusst stellte der Bauherr eine große Auswahl an hochwertigen Bodenbelägen zur Verfügung, um Käufern trotz planerischer Vorgaben Raum für Individualität zu geben. Wohn- und Schlafräume wurden zudem mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die für behagliche Wärme von unten sorgt. Neben einer hochwertigen Sanitärausstattung namhafter Markenhersteller und bodenbündigen Duschelementen setzten Planer und Bauherr außerdem auf elektrische Rollläden an allen Fenstern und Fenstertüren. Für ein zusätzliches Maß an Sicherheit sorgen die fünffachen Sicherheitsschlösser der Wohnungseingangstüren, sowie eine Gegensprechanlage mit Audio- und Video-Zugangskontrolle. Dank der lockeren Grundstücksbebauung bieten die großen Fensterelemente viel Ausblick aber kaum Einblick, sodass Bewohner entspannt das umliegende Panorama genießen können. Die erstklassige Ausstattungsqualität sorgt zusammen mit dem stilvollen Charme der Architektur für einen hohen Wohlfühlfaktor und Wohnqualität der Extraklasse.

Ökologische und solide Bausubstanz

Insgesamt wurden auf einer Grundstücksfläche von 11.741 m² eine Fläche von 4.860 m²  bebaut und knapp 30.000 m3 umbauter Raum errichtet. Dadurch entstand eine Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 5.454 m² bei Gebäudekosten von durchschnittlich rund 3.350 €/m². Aufgrund der Größe des Projektes und des Anspruchs, ein anspruchsvolles Wohnquartier der gehobenen Klasse zu schaffen,  lag der Fokus in Sachen Bausubstanz auf hochwertigen Ressourcen. Deshalb wurde das gesamte Projekt in solider Ziegelbauweise realisiert. Für die Außenwände kamen dabei der MZ10 und der S9 vom Ziegelwerk Klosterbeuren zum Einsatz. Beide Ziegel sind für den Bau von Mehrfamilienhäusern und den Geschosswohnungsbau ideal geeignet und weisen eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit auf. Wie auch beim MZ10 liegen die Schwerpunkte des S9 auf Belastbarkeit, Wärmedämmkraft und baubiologischer Nachhaltigkeit. Für die Innen- und Trennwände kamen verschiedene Plan- sowie Planfüllziegel, die sich in Sachen Schallschutz im Geschosswohnungsbau besonders bewähren, zum Einsatz. Sämtliche Vorgaben hinsichtlich Brand- und Schallschutz wurden entsprechend den Anforderungen der BayBo und des BauGB bzw. entsprechend Beiblatt 2 zur DIN 4109 und VDI-Norm 4100 eingehalten. Generell weist der Baustoff Ziegel hervorragende Eigenschaften hinsichtlich Lärm- und Brandschutz auf. Als eines der ersten von Menschenhand hergestellten Baumaterialien gilt er heute wieder als zukunftsweisendes und dabei äußerst ökologisches Bauprodukt. Der natürliche Baustoff wirkt sich äußerst positiv auf das Wohnraumklima aus und ist zudem ideal für Allergiker geeignet. „Wir haben und für den Baustoff Ziegel entschieden, da er zu den langlebigsten Bausubstanzen gehört und wir der Baustoffmassivität treu bleiben wollten“, bekräftigt der Bauherr nochmals die Verwendung des Materials.

 CO2 neutrale Energieversorgung

Zur Energieversorgung wurde ein eigenes Pellet-Nahwärmesystem mit Übertragung der Heizwärme an ein externes Nahwärme-Contracting, installiert. So wird umweltfreundliche Heizenergie zu den einzelnen Häusern geleitet wo Luft-Wasser-Wärmepumpen die Wärmeversorgung übernehmen.  Da Pellets aus Resten industrieller Holzverarbeitung gefertigt werden, sind sie die einfachste und komfortabelste Lösung, um umweltfreundlich und 100 % regenerativ mit Holz zu heizen. Dank der einfachen Lagerung ermöglichen sie eine unabhängige Wärmeversorgung mit langfristiger Preisstabilität. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, die von den Bäumen vorher aufgenommen wurde, weshalb Pellets CO2-neutral sind und sich nicht auf Atmosphäre und Klima auswirken. Um die Energieeffizienz der Gebäude nochmals zu verbessern und Emissionen zu senken, setzten die Planer auf eine geregelte Komfort-Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dabei wird der verbrauchten Abluft die gespeicherte Wärme entzogen, die dann wiederum an die frische Raumluft abgegeben wird. Damit konnte der Primärenergiebedarf um 30 Prozent gesenkt und ein sehr niedriger Endenergiebedarf von nur 23,2 kWh/m²*a erreicht werden. So konnte für das gesamte Projekt ein KfW-70-Effizienzstandard erreicht werden, der beim Immobilienkauf staatliche Fördermöglichkeiten offeriert. Das effiziente Wärme- und Energiekonzepte gewährleistet eine moderne, ökologische und stabile Energieversorgung des neuen Wohnquartiers und sorgt zusammen mit der soliden Bausubstanz und hochwertigen Gebäudeausstattung für einen langfristigen Werterhalt. Die Vorgaben, ein anspruchsvolles Wohnquartier in Innenstadtnähe zu schaffen und gleichzeitig einem hohen Städtebaulichen Anspruch gerecht zu werden, konnten damit vollends erfüllt werden.

Quelle: Mein Ziegelhaus | Höhr-Grenzhausen | 28.02.2019