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Ein Meilenstein in der Ziegelproduktion

Ziegelwerk Klosterbeuren nimmt neue Füllanlage mit modernster Technologie in Betrieb

Klosterbeuren (jm).
High-Tech-Fertigung für die Energiesparziegel der Zukunft: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat sein bestehendes Werk I erweitert und produziert ab sofort in einer neuen Produktionshalle die Energiesparweltmeister unter den Mauerziegeln, den MZ 7 und MZ 10 des Firmenverbundes „Mein Ziegelhaus“. Das Investitionsvolumen in die größtenteils robotergesteuerte Fertigungstechnologie im neuen Werk IV beträgt ca. 6,5 Millionen Euro. Der neue Fertigungsprozess in Klosterbeuren gilt als einer der modernsten der Mauerziegelindustrie in Europa.

„Für uns ist das ein gewaltiger Schritt in die Zukunft. Bisher hatten wir die Ziegel der MZ-Generation von unseren Kollegen aus Bellenberg und Alzenau bezogen. Aber das reicht nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Die Nachfrage nach den hochwärmedämmenden Energiesparziegel ist einfach zu groß“, erklärte Hubert L. Thater, Technischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren, anlässlich der offiziellen Schlüsselübergabe und der Einweihung der neuen Produktionsanlagen. Dank der neuen Fertigungsstraße kann das Ziegelwerk Klosterbeuren nun Energiesparziegel in einer neuen Dimension fertigen, die Monatsleistung reicht für den Bau von 100 Einfamilienhäusern.

Kernstück der 1500 Quadratmeter großen neuen Halle ist eine Füllanlage, in der die hochwärmedämmenden Planziegel mit Steinwolle verfüllt werden. Die neue Halle wurde mit fünf Robotern ausgestattet, die unter anderem dafür sorgen, dass die Ziegel direkt von den Tunnelofenwagen vollautomatisch entladen, auf Maß geschliffen und mit Steinwolle befüllt werden. Anschließend werden die Ziegel in Folie verpackt und zum Lagerplatz transportiert.

Durch die patentierte Kombination aus Ziegel und Steinwolle erreicht der MZ 7 von Mein Ziegelhaus in der Wärmeleitfähigkeit den Spitzenwert von 0,07 W/(mK) und ist damit das Maß der Dinge für alle, die ihr Eigenheim besonders energiesparend mit dem Baustoff Ziegel bauen möchten. Selbst Passivhäuser können ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem mit dem MZ 7 realisiert werden. Der „große Bruder“ des MZ 7, der MZ 10 von Mein Ziegelhaus, kommt in erster Linie im Geschoßwohnungsbau zum Einsatz und besticht hier mit Spitzenwerten in den Bereichen Statik, Wärme-, Brand- und Schallschutz.

Der derzeitige Run auf die Energiesparziegel des Firmenverbundes Mein Ziegelhaus kommt für Thomas Thater, den Kaufmännischen Geschäftsführer, nicht von ungefähr: „Laufend kletternde Energiepreise und das gestiegene Umweltbewusstsein von Bauherren haben für eine deutliche Verschiebung der Nachfrage von den herkömmlichen Ziegeln zu den hochwärmedämmenden Varianten gesorgt. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft weiter fortsetzen“. Bauherren werden im Rahmen der Verschärfung der Energie-Einspar-Verordnungen (EnEV) 2009 und 2012 mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten und Tilgungszuschüssen für Energie sparendes Bauen belohnt, außerdem können sie sich mit einem höheren Energiesparstandard auch einen höheren Wiederverkaufswert ihrer Immobilie sichern.

Über das Ziegelwerk Klosterbeuren

Im Ziegelwerk Klosterbeuren vereinen sich Tradition und Moderne. Mit seiner 207-jährigen Geschichte, die bis ins Jahr 1805 zurückreicht, zählt das Ziegelwerk Klosterbeuren zu den traditionsreichsten Familienbetrieben in ganz Europa. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der innovativsten Mauerziegelhersteller der Welt, der laufend in neue Technologien und Fertigungsprozesse investiert.

Vor über 20 Jahren nahm das Ziegelwerk Klosterbeuren die damals weltweit modernste Mauerziegelei in Betrieb, nun folgte der nächste ganz große Innovationsschritt: Das Ziegelwerk Klosterbeuren setzt mit der neuen Fertigungsstraße für den mit Steinwolle gefüllten Energiesparziegel MZ 7 in seinem Werk IV einen neuen Meilenstein in der Ziegelproduktion.

Regional ist das Ziegelwerk Klosterbeuren die klare Nummer eins. Ca. 80 Prozent der Ziegelhäuser im Allgäu werden mit den hochwertigen Ziegeln aus Klosterbeuren gefertigt.

Bei der Herstellung seiner Mauerziegel achtet das Ziegelwerk Klosterbeuren auf den schonenden Umgang mit der Natur. Als erster Mauerziegelhersteller führt das Unternehmen ein innovatives Energiemanagementsystem nach DIN EN 16001 zur Optimierung der Energieeinsparung ein, auf dem Betriebsgelände sind mittlerweile fünf Photovoltaikanlagen installiert. Der Lehmtransport von der Grube bis zur Produktionshalle erfolgt umweltschonend über Förderbänder und sowohl im eigenen Fuhrpark, als auch im Fuhrpark des Spediteurs kommen Fahrzeuge mit dem geringstmöglichen Kraftstoffverbrauch zum Einsatz. Darüber hinaus betreibt das Ziegelwerk Klosterbeuren seit über 15 Jahren eine Rauchgasreinigungsanlage zur Schadstoffminimierung in der Produktion.

Quelle: Jensen Media | Memmingen | 23.05.2012

  •  Bei der Inbetriebnahme der neuen Halle im Ziegelwerk Klosterbeuren, von links: Rudolf Mensinger (Betriebsleiter Ziegelwerk Klosterbeuren), Hans Jörg Settele (Bauunternehmung Settele), Architekt Martin Gleich, Babenhausens Bürgermeister Otto Göppel, Frank Appel vom Anlagenhersteller Lingl, Karl Hertle vom Unternehmen Grenzebach, Landrat Hans-Joachim Weirather sowie Hubert und Thomas Thater, die beiden Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren. Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
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  •  Bei der Schlüsselübergabe, von links: Hubert L. Thater, technischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren, Architekt Martin Gleich und Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer.
Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
  •  Roboter in der Fertigung der neuen Produktionshalle im Ziegelwerk Klosterbeuren.
Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
  •  Geschäftsführer Thomas Thater (Mitte) erklärt Landrat Hans-Joachim Weirather (links) die neue Verpackungsanlage.
Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
  •  Die neue Produktionshalle des Ziegelwerks Klosterbeuren.
Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren
  •  Die neue Produktionshalle des Ziegelwerks Klosterbeuren.
Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren