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Ziegelwerk Klosterbeuren nimmt an Umweltprojekt „Ökoprofit Memmingen und Unterallgäu“ teil

Klosterbeuren (jm).
Mit der Teilnahme an Fachworkshops und Beratungsangeboten möchte das Unternehmen weitere Potenziale zur Verbesserung betrieblicher Abläufe identifizieren sowie den Energieeinsatz und die damit verbundenen Kosten analysieren. Das Kooperationsprojekt von Kommunen, Wirtschaft und Unternehmen wird von Bund und Ländern unterstützt und durch das Institut für Wirtschaft und Umwelt (IWU) begleitet.

„Themen wie Energieeffizienz und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen beschäftigen uns seit vielen Jahren. Deshalb freuen wir uns, am Projekt Ökoprofit teilzunehmen und zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung unserer betrieblichen Prozesse zu erhalten“, sagt Hubert L. Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Mit der Teilnahme an dem Projekt möchte das Unternehmen seine kontinuierlichen Aktivitäten im Bereich Energie- und Umweltmanagement weiter ausbauen. Ziel ist es, bestehende Prozesse regelmäßig zu überprüfen und zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Das Ziegelwerk Klosterbeuren engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Projekten und Maßnahmen rund um Energie, Umwelt und Standortentwicklung. Nach Unternehmensangaben übernahm das Unternehmen im Jahr 2000 die Schirmherrschaft für das Kettershausener Ried. Darüber hinaus betreibt das Ziegelwerk mehrere Photovoltaikanlagen auf den Dächern seiner Betriebsgebäude. Die installierte Leistung beträgt insgesamt 555 kW. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Auch in den Bereichen Produktion, Umweltmanagement und Logistik setzt das Unternehmen auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von Prozessen und technischen Lösungen. Dabei betrachtet das Ziegelwerk den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Auslieferung der Produkte.

„Neben den Eigenschaften eines Baustoffs spielt auch die Betrachtung von Herstellung, Nutzung und weiteren Lebenszyklusphasen eine wichtige Rolle. Deshalb beschäftigen wir uns fortlaufend mit Fragen der Energieeffizienz und Prozessoptimierung entlang unserer Produktionsabläufe“, sagt Norbert Welp, Leiter der Qualitätssicherung und Projektleiter „Ökoprofit“ im Ziegelwerk Klosterbeuren.

Das Projekt „Ökoprofit Memmingen und Unterallgäu“ wird von der Stadt Memmingen und dem Landkreis Unterallgäu getragen. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der Lokalen Agenda 21, dem Verbund „Perspektive Memmingen“, der Industrie- und Handelskammer sowie der Kreishandwerkerschaft.

Zu den Projektinhalten gehören unter anderem die Analyse von Einsparpotenzialen bei Energie- und Materialeinsatz, die Reduzierung von Abfällen und Kosten, der rechtssichere Umgang mit umweltrelevanten Anforderungen sowie die Optimierung betrieblicher Prozesse.

Quelle: Jensen Media | Memmingen | 04.05.2011
Überarbeitet: Hörl+Hartmann | Klosterbeuren | 10.08.2026 (nach EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825)

  •  Das Ziegelwerk Klosterbeuren, das sich seit vielen Jahren für den Umweltschutz engagiert, beteiligt sich an dem Projekt "Ökoprofit Memmingen und Unterallgäu". Unser Foto zeigt (von links) Thomas Thater (Kaufmännischer Geschäftsführer) und Hubert Thater (Technischer Geschäftsführer) auf dem Dach der Tonlagerhalle mit einer der vier Photovoltaik-Anlagen.