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Neben einer richtigen Verschattung der Fenster sorgt auch eine bauphysikalische Besonderheit bei Ziegelhäusern selbst an heißen Tagen für kühle Wohnräume.

Dachau, 13. Juni 2022 (prc) – Sommer macht gute Laune. Doch heiße Sommertage können auch ihre Schattenseite haben. Dann nämlich, wenn in den eigenen vier Wänden bis weit nach Mitternacht unerträgliche Hitze herrscht. Wer bereits beim Hausbau auf einen vernünftigen sommerlichen Hitzeschutz achtet, hat selbst bei Temperaturspitzen im Hochsommer angenehm kühle Wohn- und Schlafräume. Zwei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle: eine massive Gebäudehülle und gut geschützte Fenster.

Statt schlanker und leichter Wände zahlt es sich aus, in massive Außenwände zu investieren. Ziegelmauerwerk bietet deutliche Vorteile – sogar bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius. Dies liegt an einer ganz besonderen Eigenschaft des Ziegels. Zum einen sind Ziegel relativ schwer, haben also eine hohe Masse und können dadurch Wärme hervorragend speichern. Zum anderen sind Ziegel thermisch träge und leiten selbst bei großer Sommerhitze die gespeicherte Wärme nicht ins Innere des Hauses. Das bedeutet: Wände aus Ziegel nehmen tagsüber auf ihrer Außenseite die Energie der Sonnenstrahlen auf. Kühlt in den Nachtstunden die Lufttemperatur ab, geben sie diese wieder nach außen ab. Die Wohnräume bleiben konstant kühl.

Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor ist der Fensterflächenanteil an der Gebäudehülle. Große Fenster auf der Südseite sind sehr beliebt. Doch ohne ausreichende Verschattung kann selbst Isolierverglasung die Hitzeentwicklung im Haus nicht verhindern. Beste Lösung sind Rollladen und Jalousien, die außen am Fenster liegen. Nur dann sorgen sie dafür, dass die Strahlungsenergie die Fensterscheibe erst gar nicht erreichen und ins Hausinnere dringen kann.

Um eine homogene Gebäudehülle zu gewährleisten, können Rollladen und Jalousien direkt ins Ziegelmauerwerk integriert werden. Dafür hat Hörl+Hartmann – größter familiengeführter Ziegelhersteller in Deutschland – spezielle Rollladen- und Raffstorekästen entwickelt. Beide Kästen sind zur Raumseite hin geschlossen und mit einem Dämmkern versehen. Die Montage des Rollladenpanzers bzw. Lamellenbehangs ist kinderleicht von außen möglich. Wer zudem auf Smart Home setzt, kann in der Praxis den Öffnungsgrad bzw. -winkel der Verschattung je nach Witterung automatisch steuern lassen.

Die jüngsten Ergebnisse aus jahrelanger Forschung und Entwicklung verhelfen der Ziegelbauweise jetzt zu einem Quantensprung in Sachen Tragfähigkeit. Der neuentwickelte Ziegel WS09 CORISO PLUS soll vor allem in Ballungsräumen den Hochbau revolutionieren.

Dachau, 28. Februar 2022 (prc) – Bislang ist Ziegelmauerwerk bei großvolumigen Wohnbauten mit mehr als fünf oder sechs Vollgeschossen an seine Belastungsgrenzen gelangt. Mit dem WS09 CORISO PLUS stellt Hörl+Hartmann jetzt den weltweit stabilsten Außenwandziegel vor. Dank einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² nach DIN EN 1996 (EC6) kann der Ziegel einer Belastung von bis zu 590 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand standhalten. Durch diese einzigartige Eigenschaft kann die monolithische Massivbauweise im Geschosswohnungsbau in Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen – auch bei Bauvorhaben, bei denen bislang nur Beton in Frage kam.

„Es ist uns gelungen, unser bisheriges Spitzenprodukt in Sachen Tragfähigkeit um sagenhafte 40 Prozent zu verbessern. Wir können mit Stolz behaupten, dass ein Ziegel noch nie so stabil war“, sagt Michael Hörl, Geschäftsführer bei Hörl+Hartmann. Durch die enorme Traglast ist es möglich, noch weiter in die Höhe zu mauern. Das kommt vor allem dem modernen Geschosswohnungsbau zugute und leistet nicht nur in den Städten, sondern auch in Randgebieten einen wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum. Wenn man in die Höhe baut, wird weniger Baugrund benötigt. Zudem gilt die monolithische Ziegelbauweise als besonders wirtschaftlich, da sie sowohl bei den Erstellungs-, als auch den Folgekosten deutliche Vorteile hat. Auch die Energiebilanz verbessert sich durch die kompakte Bauweise.

Investitionen zahlen sich aus

Die gravierend verbesserte Tragfähigkeit ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. „Ziegel sind High-Tech. Es gibt nicht eine einzelne Stellschraube, es ist ein Zusammenwirken verschiedener Parameter. Wenn man die Auflast eines Ziegels verbessern möchte, muss man auch andere wichtige Werte wie Dämmeigenschaften, Schall- und Brandschutz auf hohem Niveau halten“, so Hörl. Beim WS09 CORISO PLUS spielten vor allem ein optimiertes Lochbild, die Beschaffenheit der Rohstoffe sowie verbesserte Brennprozesse eine entscheidende Rolle. Letztendlich ist es so gelungen, die charakteristische Mauerwerksdruckfestigkeit von fk 5,9 MN/m² bereits ab einer Wandstärke von 30 cm zu erzielen. Mit einem Lambdawert von 0,09 W/(mK) und U-Werten von 0,28 bis 0,20 W/(m²K) ist der Ziegel auch für energieeffiziente Gebäude nach dem KfW Standard geeignet – ohne zusätzliche Dämmung an der Außenwand. Beim WS09 CORISO PLUS ist eine mineralische Dämmung bereits in den Ziegel integriert. Auch Schall- und Brandschutz erfüllen zuverlässig die gesetzlichen Vorgaben.

Warum bauen mit Ziegel nachhaltig ist

Der Baustoff Ziegel steht in einem ausgewogenen Verhältnis hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und bautechnischer Aspekte. Bei der Ökobilanzierung, die den Gesamtlebenszyklus von Neubauten betrachtet, nimmt die monolithische Ziegelbauweise einen Spitzenplatz ein. Klimaneutralität ist die Zukunft. Doch nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bewohner profitieren von deutlich spürbaren Effekten: Das ziegeltypische, einzigartige Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit sorgt selbst bei Witterungsextremen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ganzjährig für Behaglichkeit in den Wohnräumen und trägt unmittelbar zum Wohlbefinden bei. Das gute Gefühl, in einem rund um nachhaltigen Haus zu wohnen, wird sie ein Leben lang begleiten.

TECHNISCHE DATEN

Mit hoher fachlicher Qualität und überzeugenden Referenten haben die digitalen Mauerwerkstage rund 650 Teilnehmer begeistert. Die Gemeinschaftsveranstaltung von Hörl+Hartmann und dem Ziegelwerk Bellenberg hat zum zweiten Mal in Pandemiezeiten einen wichtigen Wissenstransfer gewährleistet.

Dachau, xx. Februar 2022 (prc) – Nach einem turbulenten Start in die Bausaison 2022 mit dem plötzlichen Stopp der KfW-Förderung standen die süddeutschen Mauerwerkstage – eine Gemeinschaftsveranstaltung von Hörl+Hartmann und dem Ziegelwerk Bellenberg – stark im Zeichen der Konsequenzen für die künftige praktische Umsetzung effizienter Gebäude. Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik
(Hannover), bot einen Einblick in die öffentlich-rechtlichen sowie zivilrechtlichen Anforderungen hinsichtlich energetischer Standards für zu errichtende Gebäude. Anhand konkreter Beispiele stellte er energetisch sinnvolle Maßnahmen für den Wechsel vom EH 55 zum EH 40 Standard vor. Er kam zu dem Schluss, dass dies sowohl bei Einfamilien-, als auch Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich darstellbar ist. Künftig spiele die Entwicklung von Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepten unter Bezug auf die DIN 4108 Bbl 2 sowie DIN 4108-7 eine wichtige Rolle.

Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), referierte über die vertragsrechtliche Situation im Zusammenhang mit dem Förderstopp und beleuchtete Auswirkungen aktueller Urteile aus dem Baurecht auf Vergabe, Abrechnung, Planung und Vertragsgestaltung.

Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg, Dozent an der FH Aachen University of Applied Sciences und geschäftsführender Gesellschafter der SDA-engineering GmbH (Herzogenaurach), thematisierte die seismische Auslegung von Mauerwerksbauten in Ziegelbauweise nach DIN EN 1998-1/NA-2021 und deren Relevanz für die deutschen Erdbebenregionen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele veranschaulichte er die im Zusammenhang mit den neuen digitalen Erdbebengefährdungskarten erforderlichen Berechnungen und Nachweise sowie vereinfachte Auslegungsregeln.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und geschäftsführender Institutsleiter FIW (München), stellte Vergleiche und Bewertungen ökologischer und ökonomischer Ansätze im Bau vor. Er bot interessante Einblicke in künftige Anforderungsniveaus für nachhaltige Gebäude und die verstärkte Bedeutung der Lebenszyklusbetrachtung.

In weiteren Fachvorträgen befassten sich Claus Dillinger, technischer Bauberater und Projektberater bei Hörl+Hartmann, sowie Thomas Maucher, technischer Bauberater und Projektberater im Ziegelwerk Bellenberg, mit GEG-konformen Detailausführungen der monolithischen Ziegelbauweise vom Sockel bis zum Dach.

In der zum Abschluss der Veranstaltungstage von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH (Ostfildern), moderierten Gesprächsrunde, wurden konkrete Fragen der Teilnehmer sowohl aus bautechnischer und normativer, als auch aus juristischer Sicht diskutiert und beantwortet.

Veranstalter und Teilnehmer zeigten sich zufrieden und hoffen dennoch darauf, im kommenden Jahr die Mauerwerkstage wieder als  Präsenzveranstaltung durchführen zu können.

Hörl+Hartmann spendet an das Kinderhospiz St. Nikolaus

Klosterbeuren – 19. Oktober 2021

„Gut aufgehoben fühlen“ sollen sich die Familien im Kinderhospiz St. Nikolaus, einer Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind. Nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch deren Geschwister und Eltern werden hier ab Diagnosestellung, während der gesamten Krankheitsphase und über den Tod hinaus begleitet.

Gerade die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, wenn nichts mehr ist, wie es vorher war. Nach einer lebensverkürzenden Diagnose für das eigene Kind bricht für Familien eine Welt zusammen. Sie wissen nicht, wie ihr Alltag weiter funktionieren soll, müssen sich von Lebensideen und Zukunftsplänen verabschieden. Zudem bringt die Betreuung der erkrankten Kinder die Eltern an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Im Kinderhospiz St. Nikolaus werden die Familien in der Pflege entlastet und bekommen Raum für ihre individuellen Bedürfnisse – alles in einer familiären Atmosphäre.

Brigitte Waltl-Jensen, die sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kinderhospiz im Allgäu e.V. kümmert, hat heute im Ziegelwerk Klosterbeuren einen Spendenscheck i.H.v. 3.000,- Euro entgegengenommen. Überreicht wurde ihr die Spende von Hörl+Hartmann Geschäftsführer Matthias Hörl sowie Werner Holfeld (Technische Projektberatung) und Manfred Mörz (Verkaufs- und Systemberatung). „Wir sind dauerhaft auf Spenden angewiesen und jeder Cent hilft“, freute sich Frau Waltl-Jensen über den Scheck. In Deutschland gebe es keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize, die demnach ohne Spendengelder und die Hilfe der zahlreichen Ehrenamtlichen nicht existieren könnten.

„Wenn man Kindern helfen kann, ist das Geld deutlich sinnvoller investiert als in Weihnachtsgeschenke, die der Beschenkte vielleicht gar nicht brauchen kann“, sind sich Mörz und Holfeld einig. Beide haben sich entschieden, ihr gesamtes Weihnachtsbudget für den guten Zweck zu spenden und sind überzeugt, dass das auch im Sinne der Kunden ist, die dafür auf materielle Weihnachtsgeschenke verzichten müssen. Bereits im Vorjahr spendete Hörl+Hartmann an das Kinderhospiz, das für sein großes Engagement und die erstklassige Arbeit in der Region bekannt ist. Deshalb entschied man sich in diesem Jahr erneut für die Einrichtung – hier könne man sicher sein, dass das Geld auch ankomme.

Matthias Hörl zeigte sich erfreut über die Entscheidung seiner Mitarbeiter, die damit soziale Verantwortung übernehmen. „Für Kinder haben wir schon oft gespendet – bisher allerdings überwiegend durch oder über Sportvereine. Es ist aber wichtig, auch Institutionen zu berücksichtigen, an die man meist erst dann denkt, wenn man selbst betroffen ist. Hier möchten wir auch weiterhin unterstützen.“

Das Kinderhospiz gibt betroffenen Kindern und ihren Familien ein zweites Zuhause, einen Ort der Geborgenheit. Es ist ein Haus voller Leben – gebaut mit Ziegelsteinen aus dem Ziegelwerk Klosterbeuren.

Link zum Kinderhospiz St. Nikolaus

Schwabens beste Industriekeramiker 2021! 🔥

Herzlichen Glückwunsch an unsere Azubis Kevin Biechele und Justin Conradi zum sehr erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Industriekeramiker Anlagentechnik im Ziegelwerk Klosterbeuren! 🍾🙌

Wir sind stolz auf Euch und freuen uns, dass Ihr uns erhalten bleibt. 😉

Was macht ein Industriekeramiker Anlagentechnik?
Kurz und knapp: Er stellt keramische Erzeugnisse her. Das umfasst das Durchführen keramischer Berechnungen sowie den Einsatz keramischer Roh-, Hilfs- und Werkstoffe. Außerdem gehört das Einrichten, Umrüsten und Instandhalten von Anlagen zur Formgebung oder zur Endbearbeitung genauso dazu wie die Überwachung von Trocknungs- und Brennanlagen.

Hörl+Hartmann übernimmt Ziegelwerk Schmid und Ziegelwerk Wenzel


Der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands ist mit den beiden Übernahmen künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Alle Mitarbeiter der beiden Werke wurden mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen. Zudem wurden umfangreiche Investitionen angekündigt.

Dachau / Bönnigheim / Hainburg-Hainstatt, 1. Juli 2021 (prc) Die Hörl+Hartmann Ziegelwerke (Dachau) übernehmen mit Wirkung zum 1. Juli 2021 das Ziegelwerk Schmid GmbH & Co (Bönnigheim). Das Ziegelwerk Schmid, seit 1602 in Familienbesitz, ist das älteste aktive inhabergeführte Ziegelwerk in Deutschland. Die aktuellen Marktveränderungen, wie beispielsweise der Konzentrationsprozess und die Digitalisierung verlangen aber nach überregionalen und größeren Firmengebilden. Deshalb haben sich die Familien Schmid entschlossen, diesen Herausforderungen gemeinsam mit Hörl+Hartmann anzugehen. Rückwirkend zum 1. Januar 2021 hat Hörl+Hartmann zudem die Klinker- und Ziegelwerk Franz Wenzel GmbH & Co. KG (Hainburg-Hainstatt) übernommen.

Mit den beiden Übernahmen weitet der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands sein Vertriebsgebiet sowohl in Baden-Württemberg und der Metropolregion Stuttgart, als auch auf Hessen und die Metropolregion Rhein-Main-Frankfurt aus.

Hörl+Hartmann produziert künftig an den Standorten Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg jährlich rund 385 Millionen Mauerziegel-Einheiten (NF). Das Portfolio umfasst innovative und qualitativ hochwertige Hochlochziegel der Marken SILVACOR, CORISO, FIBRACOR und KLIMATHERM. Darüber hinaus werden zahlreiche keramische Systemprodukte für den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie den Geschosswohnungs- und Gewerbebau angeboten.

„Beide Ziegelwerke passen geradezu perfekt zu uns“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Hörl. „Wir haben eine ähnliche Produktphilosophie, verfügen über starke Marken und sind regional bestens aufgestellt.“ Mit der Übernahme eröffnet sich ein enormes Zukunftspotenzial. Neben bestehenden und neuen Premiumprodukten sollen Synergien in Marketing und Vertrieb den wirtschaftlichen Erfolg an allen Standorten dauerhaft sichern. Matthias Hörl: „Ziegel haben nicht nur eine große Tradition, sondern sind auch für die Zukunft optimal gerüstet, gerade in Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels und den aktuellen Marktturbulenzen bei einigen Baumaterialien wie beispielsweise Holz.“ Mauerziegel sind preisstabil und ihre Verfügbarkeit ist gewährleistet. Ziegel werden in der Region für die Region produziert. Die natürlichen Rohstoffe werden in heimischen Tongruben in unmittelbarer Nähe der Werke gewonnen. Es gibt weder eine Rohstoffknappheit noch drohen Leerverkäufe ins Ausland. Auch in Sachen Nachhaltigkeit können Ziegel überzeugen. Hörl+Hartmann ist in der Branche seit vielen Jahren als Vorzeigebetrieb bekannt. „Ökologische Verantwortung ist für uns wichtig und geht weit über die eigentliche Ziegelfertigung hinaus“, betonen die Brüder Matthias und Michael Hörl. Zeitgleich appellieren sie an die Politik, die enorme Bedeutung der Ziegelbauweise insbesondere aus Sicht der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit angemessen zu bewerten.

Um dem Anspruch auf Qualitäts- und Technologieführerschaft gerecht zu werden, wurde auch für die Standorte Bönnigheim und Hainburg ein umfangreicher Investitionsplan erarbeitet. Ziel ist es, die herausragende Stellung des Baustoffs Ziegel in Süddeutschland zu stärken und weiter auszubauen. Matthias Hörl: „Mit dem Ziegelwerk Schmid und dem Ziegelwerk Wenzel sind wir künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Sämtliche Vertriebsgebiete unserer Werke gehen nahtlos ineinander über.“ Neben Karl Thomas und Martin Schmid, die auch in Zukunft als Geschäftsführer des Ziegelwerk Schmid tätig sein werden, treten Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein. Gleiche Situation ergibt sich im Ziegelwerk Wenzel. Neben Dipl.-Ing. Rudolf Bax, der dort weiterhin als Geschäftsführer tätig sein wird, treten auch hier Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein.

Die Brüder Karl Thomas und Martin Schmid freuen sich ebenso wie Rudolf Bax, dass „sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen worden sind. Damit ändert sich auch nichts für unsere Kunden und Geschäftspartner. Sie werden auch in Zukunft erfolgreich mit ihren gewohnten Ansprechpartnern den Markt gestalten.“

Wie im vergangenen Jahr finden auch 2022 die Mauerwerkstage der süddeutschen Ziegelindustrie wieder Online statt. Termine der beiden Halbtagsveranstaltungen sind der 8. und 15. Februar 2022. Anmeldungen sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de möglich

Dachau, 21. Dezember 2021 (prc) – Die Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, mit den Ziegelwerken in Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg sowie das Ziegelwerk Bellenberg laden auch 2022 wieder zu Online-Mauerwerkstagen ein. Im Rahmen von zwei Halbtagsveranstaltungen (8. und 15. Februar 2022) informieren renommierte Referenten praxisnah über aktuelle Entwicklungen im Bauwesen. Die Mauerwerkstage richten sich hauptsächlich an Architekten, Planer, Bauunternehmer, Baustofffachhändler und Handwerker.

Beim Mauerwerkstag am 8. Februar 2022 setzt sich Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik (Hannover), mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude und den Konsequenzen für die praktische Umsetzung auseinander. Danach informiert Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), über Auswirkungen aktueller Urteile aus dem Baurecht auf Vergabe, Abrechnung, Planung und Vertragsgestaltung. Abschließend stellt Claus Dillinger, technischer Bauberater und Projektberater bei der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, GEG-konforme Detailausführungen vom Sockel bis zum Dach vor.

Die zweite Veranstaltung am 15. Februar 2022 eröffnet Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg (links), Dozent an der FH Aachen University of Applied Sciences und geschäftsführender Gesellschafter der SDA-engineering GmbH (Herzogenaurach), mit einem Fachvortrag zur Relevanz aktueller Änderungen für Erdbebenregionen. Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und geschäftsführender Institutsleiter FIW (München), stellt Vergleiche und Bewertungen ökologischer Ansätze im Bau vor. Im Schlussvortrag befasst sich Thomas Maucher, technischer Bauberater und Projektberater im Ziegelwerk Bellenberg, mit GEG-konformen Detailausführungen der monolithischen Ziegelbauweise.
Beide Veranstaltungen werden moderiert von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH
(Ostfildern).

Anmeldungen für die beiden Online-Mauerwerkstage (8. Februar 2022 von 9:15 bis 13:05 Uhr sowie 15. Februar 2022 von 9:15 bis 12:35 Uhr) sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de/seminare/ möglich. Auf gleicher Internetseite ist auch die Anzahl der DENA Fortbildungspunkte der jeweiligen Architekten- und Ingenieurkammern aufgeführt. Die Kosten betragen 40 Euro pro Person und Seminar. Bei Buchung beider Seminare reduziert sich der Gesamtbetrag auf 60 Euro je Teilnehmer.

Zum Einladungsflyer

Eine wichtige Förderung für den klimaeffizienten Neubau läuft Ende Januar 2022 aus. Wer sein anstehendes Bauvorhaben nach KfW-55-Standard plant, muss spätestens bis dahin die Förderung beantragt haben.

 

Dachau, 25. November 2021 (tdx) – Nur wenige Monate nach der Neuregelung der Förderprogramme für energieeffizientes Bauen steht jetzt mit dem KfW-55-Standard die beliebteste Variante vor dem Aus. Für Bauherren, die derzeit ein Effizienzhaus 55 planen bedeutet dies, dass sie bis spätestens 31. Januar 2022 die Anträge gestellt haben müssen, um neben den günstigen KfW-Darlehen auch noch einen Zuschuss von bis zu 26.250 Euro je Wohneinheit erhalten zu können. Dabei ist das Antragsdatum entscheidend. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat vor Kurzem die Änderungen der sogenannten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen.

Fördermittel nur noch für KfW-40-Standard

Wer künftig noch staatliche Fördermittel bekommen möchte, muss stattdessen den KfW-40-Standard erfüllen. Dieser legt fest, dass der Neubau im Vergleich zu einem im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegten Referenzgebäude nur noch 40 Prozent Primärenergie verbrauchen darf. So gelten ab 1. Februar 2022 folgende Effizienzhaus-Klassen: 40 plus, 40, 40 EE und 40 NH. Neben energieeffizienter Heiz- und Haustechnik (Effizienzhaus 40 EE) wird auch besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt (Effizienzhaus 40 NH).

Gute Nachricht für Neubauten aus Ziegel

Um den KfW-40-Standard erreichen zu können, spielt die Qualität der Gebäudehülle eine wichtige Rolle. Das bedeutet, dass Mauerwerk möglichst hochwärmedämmend und wärmebrückenfrei sein muss. Moderne Mauerziegel sind fachmännisch einfach und sicher zu verarbeiten und verfügen über einen integrierten Dämmstoffkern. Hörl+Hartmann – größter familiengeführter Mauerziegelhersteller in Deutschland – setzt hier auf Mineralwolle (CORISO und FIBRACOR) sowie Nadelholzfasern (SILVACOR). Alle drei Premiumprodukte erfüllen sowohl die hohen energetischen Ansprüche, als auch sämtliche Nachhaltigkeitskriterien.

Lohnt sich eine Umplanung?

Im ersten Schritt ist zu klären, ob der Antrag zur Förderung nach KfW 55 noch rechtzeitig gestellt werden kann. Ist das nicht mehr möglich, bedeutet dies entweder auf die Förderung zu verzichten oder aber auf Effizienzhaus-Standard 40 umzuplanen. In massiver Ziegelbauweise ist das problemlos möglich. Zu allen Detailfragen zum Ziegelmauerwerk bietet Hörl+Hartmann Architekten, Bauträgern, Bauunternehmen und Energieberatern eine umfassende Planungsunterstützung. Im Fokus stehen dabei neben technischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit.

Hohe Förderung für energieeffiziente Neubauten

Die förderfähigen Kosten bei Neubauvorhaben von KfW-40-Effizienzhäusern belaufen sich auf 120.000 Euro pro Wohneinheit. Wer die „Effizienzhaus EE“-Klasse, „Effizienzhaus NH“-Klasse oder den „Effizienzhaus 40 Plus“-Standard erfüllt, kann sogar bis zu 150.000 Euro förderfähige Kosten pro Wohneinheit erreichen. Der Tilgungszuschuss beträgt maximal 37.500 Euro. Interessant dabei ist, dass der Kredit durch den Tilgungszuschuss nicht komplett zurückgezahlt werden muss. Zudem gibt es neben der Kredit-, auch eine Zuschussvariante. Wer also kein Darlehen von der KfW benötigt, kann auch nur den Zuschuss beantragen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser gibt es zudem bis zu 5.000 Euro Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung sowie eine Nachhaltigkeitszertifizierung.

Spende statt Weihnachtsgeschenken

Klosterbeuren/Dachau – November 2020.

Das Ziegelwerk Klosterbeuren in Babenhausen und die Firma Hörl+Hartmann in Dachau, seit 2017 fusioniert, sind zusammen der größte familiengeführte Hersteller von Hintermauerziegeln in Deutschland, der mittlerweile an 4 Standorten produziert. Soziale Verantwortung und regionales Engagement sind im Familienunternehmen gelebte Werte und haben große Bedeutung.

Der anstehende Jahreswechsel war Anlass, sich an die Menschen zu erinnern, die im Gegensatz zu uns, weniger oder überhaupt keine Perspektiven haben. Deshalb fiel die Entscheidung leicht, die Weihnachtsgeschenke an Kunden zu reduzieren und den eingesparten Betrag an das Kinderhospiz in Bad Grönenbach zu spenden. Als Vertreter beider Firmen überreichte Geschäftsführer Thomas Thater den symbolischen Scheck über 2.500 € an Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz St. Nikolaus, die sich herzlich für die große Unterstützung bedankte. Wie Thater betonte: „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es uns wichtig, an die zu denken, denen es nicht so gut geht und die stets auf die Unterstützung unserer Gesellschaft angewiesen sind. Wir freuen uns sehr, dass wir hierzu einen Beitrag leisten können.“

Das Kinderhospiz St. Nikolaus ist das einzige seiner Art in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Während des bereits 13-jährigen Bestehens konnten mehrere hundert Familien unterstützt und intensiv betreut werden. Da es in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung von Kinderhospizen gibt, ist der Förderverein auf jährliche Spenden dringend angewiesen.

Link zum Kinderhospiz St. Nikolaus

Wer heute baut sollte nicht nur auf eine bestmögliche CO2-Bilanz achten, sondern auch sein Haus auf die Klimaveränderungen der kommenden Jahrzehnte ausrichten. Um in Zukunft gesundes und behagliches Wohnen sicherzustellen, spielt die Gebäudehülle eine wichtige Rolle.

 Dachau, 8. Juni 2021 (tdx) –

Wer ein Haus bauen möchte muss sich bewusst sein, dass die Klimaveränderungen in den kommenden Jahrzehnten auch gravierende Auswirkungen auf das eigene Wohn- und Lebensumfeld haben werden. Es geht um Behaglichkeit. Was sich nach einem vermeintlichen Luxusproblem anhört, ist in Wahrheit für jeden einzelnen von Bedeutung. Allen voran Hitzewellen werden zur enormen Herausforderung. Hohe Temperaturen im Freien und in Wohnräumen belasten den Menschen. Künstlich gekühlte Häuser sind auf Dauer keine Lösung, da diese neben der Umweltbelastung auch negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Das bedeutet, dass ein Aufheizen der Räume vermieden werden muss.

Für eine gleichermaßen klimaangepasste und nachhaltige Bauweise ist ein Umdenken beim Gebäudekubus nötig. Die bis heute gängige Praxis, durch immer größere Fensterflächen in der kalten Jahreszeit solare Energiegewinne zur Erwärmung der Räume nutzen zu können, wird im Sommer zunehmend zur Belastung. Rollläden und außenliegende Jalousien reduzieren zwar die Erwärmung der Räume über die Fensterflächen, doch auch die Außenwände sowie das Dach selbst erhitzen sich in praller Sonne. Daher kommt dem Wandbaustoff eine wichtige Bedeutung zu.

Entscheidend ist ein möglichst gutes Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit. Bestes Beispiel ist der Ziegel, wie Erfahrungen mit jahrhundertealten Gebäuden in südlichen Ländern zeigen. Ziegelaußenwände speichern tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlung ohne sie ins Innere des Hauses zu leiten und geben sie nachts wieder ab. Genau dieses Prinzip sorgt im Winter dafür, dass die Heizwärme im Haus bleibt und der Energieverbrauch möglichst gering ist. Auch ein begrüntes Flachdach kann im Vergleich zum traditionellen Steildach einen wertvollen Beitrag leisten. Neben der natürlichen Kühlung kann bei Starkregen ein Großteil des Regenwassers an Ort und Stelle zurückgehalten werden und erst mit Verzögerung in das Kanalsystem gelangen.

Wenn dieses Wissen in die Planung einfließt und im Bauvorhaben konkret umgesetzt wird, kann Behaglichkeit in Zeiten des Klimawandels Sommer wie Winter gewährleistet und der Ausstoß von Treibhausgasen dauerhaft reduziert werden. Der derzeit vor allem dem Holzbau zugeschriebene Klimavorteil ist eine lobbygetriebene Milchmädchenrechnung. Egal ob Ziegel- oder Holzhaus, ein Hausbau ohne Energieaufwand und ohne dabei CO2 freizusetzen ist nicht möglich. Zudem bedarf es einer langfristigen Betrachtung, ein Haus ist schließlich kein Verbrauchsgegenstand. Bei einer realistischen Lebensdauer von 80 Jahren wird deutlich, dass der gemauerte Massivbau sogar einen ökologischen Vorteil hat – auch in der CO2-Bilanz.