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Wie im vergangenen Jahr finden auch 2022 die Mauerwerkstage der süddeutschen Ziegelindustrie wieder Online statt. Termine der beiden Halbtagsveranstaltungen sind der 8. und 15. Februar 2022. Anmeldungen sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de möglich

Dachau, 21. Dezember 2021 (prc) – Die Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, mit den Ziegelwerken in Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg sowie das Ziegelwerk Bellenberg laden auch 2022 wieder zu Online-Mauerwerkstagen ein. Im Rahmen von zwei Halbtagsveranstaltungen (8. und 15. Februar 2022) informieren renommierte Referenten praxisnah über aktuelle Entwicklungen im Bauwesen. Die Mauerwerkstage richten sich hauptsächlich an Architekten, Planer, Bauunternehmer, Baustofffachhändler und Handwerker.

Beim Mauerwerkstag am 8. Februar 2022 setzt sich Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büros für Bauphysik (Hannover), mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude und den Konsequenzen für die praktische Umsetzung auseinander. Danach informiert Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), über Auswirkungen aktueller Urteile aus dem Baurecht auf Vergabe, Abrechnung, Planung und Vertragsgestaltung. Abschließend stellt Claus Dillinger, technischer Bauberater und Projektberater bei der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, GEG-konforme Detailausführungen vom Sockel bis zum Dach vor.

Die zweite Veranstaltung am 15. Februar 2022 eröffnet Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg (links), Dozent an der FH Aachen University of Applied Sciences und geschäftsführender Gesellschafter der SDA-engineering GmbH (Herzogenaurach), mit einem Fachvortrag zur Relevanz aktueller Änderungen für Erdbebenregionen. Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und geschäftsführender Institutsleiter FIW (München), stellt Vergleiche und Bewertungen ökologischer Ansätze im Bau vor. Im Schlussvortrag befasst sich Thomas Maucher, technischer Bauberater und Projektberater im Ziegelwerk Bellenberg, mit GEG-konformen Detailausführungen der monolithischen Ziegelbauweise.
Beide Veranstaltungen werden moderiert von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH
(Ostfildern).

Anmeldungen für die beiden Online-Mauerwerkstage (8. Februar 2022 von 9:15 bis 13:05 Uhr sowie 15. Februar 2022 von 9:15 bis 12:35 Uhr) sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de/seminare/ möglich. Auf gleicher Internetseite ist auch die Anzahl der DENA Fortbildungspunkte der jeweiligen Architekten- und Ingenieurkammern aufgeführt. Die Kosten betragen 40 Euro pro Person und Seminar. Bei Buchung beider Seminare reduziert sich der Gesamtbetrag auf 60 Euro je Teilnehmer.

Zum Einladungsflyer

Hörl+Hartmann spendet an das Kinderhospiz St. Nikolaus

Klosterbeuren – 19. Oktober 2021

„Gut aufgehoben fühlen“ sollen sich die Familien im Kinderhospiz St. Nikolaus, einer Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind. Nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch deren Geschwister und Eltern werden hier ab Diagnosestellung, während der gesamten Krankheitsphase und über den Tod hinaus begleitet.

Gerade die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, wenn nichts mehr ist, wie es vorher war. Nach einer lebensverkürzenden Diagnose für das eigene Kind bricht für Familien eine Welt zusammen. Sie wissen nicht, wie ihr Alltag weiter funktionieren soll, müssen sich von Lebensideen und Zukunftsplänen verabschieden. Zudem bringt die Betreuung der erkrankten Kinder die Eltern an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Im Kinderhospiz St. Nikolaus werden die Familien in der Pflege entlastet und bekommen Raum für ihre individuellen Bedürfnisse – alles in einer familiären Atmosphäre.

Brigitte Waltl-Jensen, die sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kinderhospiz im Allgäu e.V. kümmert, hat heute im Ziegelwerk Klosterbeuren einen Spendenscheck i.H.v. 3.000,- Euro entgegengenommen. Überreicht wurde ihr die Spende von Hörl+Hartmann Geschäftsführer Matthias Hörl sowie Werner Holfeld (Technische Projektberatung) und Manfred Mörz (Verkaufs- und Systemberatung). „Wir sind dauerhaft auf Spenden angewiesen und jeder Cent hilft“, freute sich Frau Waltl-Jensen über den Scheck. In Deutschland gebe es keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize, die demnach ohne Spendengelder und die Hilfe der zahlreichen Ehrenamtlichen nicht existieren könnten.

„Wenn man Kindern helfen kann, ist das Geld deutlich sinnvoller investiert als in Weihnachtsgeschenke, die der Beschenkte vielleicht gar nicht brauchen kann“, sind sich Mörz und Holfeld einig. Beide haben sich entschieden, ihr gesamtes Weihnachtsbudget für den guten Zweck zu spenden und sind überzeugt, dass das auch im Sinne der Kunden ist, die dafür auf materielle Weihnachtsgeschenke verzichten müssen. Bereits im Vorjahr spendete Hörl+Hartmann an das Kinderhospiz, das für sein großes Engagement und die erstklassige Arbeit in der Region bekannt ist. Deshalb entschied man sich in diesem Jahr erneut für die Einrichtung – hier könne man sicher sein, dass das Geld auch ankomme.

Matthias Hörl zeigte sich erfreut über die Entscheidung seiner Mitarbeiter, die damit soziale Verantwortung übernehmen. „Für Kinder haben wir schon oft gespendet – bisher allerdings überwiegend durch oder über Sportvereine. Es ist aber wichtig, auch Institutionen zu berücksichtigen, an die man meist erst dann denkt, wenn man selbst betroffen ist. Hier möchten wir auch weiterhin unterstützen.“

Das Kinderhospiz gibt betroffenen Kindern und ihren Familien ein zweites Zuhause, einen Ort der Geborgenheit. Es ist ein Haus voller Leben – gebaut mit Ziegelsteinen aus dem Ziegelwerk Klosterbeuren.

Link zum Kinderhospiz St. Nikolaus

Schwabens beste Industriekeramiker 2021! 🔥

Herzlichen Glückwunsch an unsere Azubis Kevin Biechele und Justin Conradi zum sehr erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Industriekeramiker Anlagentechnik im Ziegelwerk Klosterbeuren! 🍾🙌

Wir sind stolz auf Euch und freuen uns, dass Ihr uns erhalten bleibt. 😉

Was macht ein Industriekeramiker Anlagentechnik?
Kurz und knapp: Er stellt keramische Erzeugnisse her. Das umfasst das Durchführen keramischer Berechnungen sowie den Einsatz keramischer Roh-, Hilfs- und Werkstoffe. Außerdem gehört das Einrichten, Umrüsten und Instandhalten von Anlagen zur Formgebung oder zur Endbearbeitung genauso dazu wie die Überwachung von Trocknungs- und Brennanlagen.

Hörl+Hartmann übernimmt Ziegelwerk Schmid und Ziegelwerk Wenzel


Der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands ist mit den beiden Übernahmen künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Alle Mitarbeiter der beiden Werke wurden mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen. Zudem wurden umfangreiche Investitionen angekündigt.

Dachau / Bönnigheim / Hainburg-Hainstatt, 1. Juli 2021 (prc) Die Hörl+Hartmann Ziegelwerke (Dachau) übernehmen mit Wirkung zum 1. Juli 2021 das Ziegelwerk Schmid GmbH & Co (Bönnigheim). Das Ziegelwerk Schmid, seit 1602 in Familienbesitz, ist das älteste aktive inhabergeführte Ziegelwerk in Deutschland. Die aktuellen Marktveränderungen, wie beispielsweise der Konzentrationsprozess und die Digitalisierung verlangen aber nach überregionalen und größeren Firmengebilden. Deshalb haben sich die Familien Schmid entschlossen, diesen Herausforderungen gemeinsam mit Hörl+Hartmann anzugehen. Rückwirkend zum 1. Januar 2021 hat Hörl+Hartmann zudem die Klinker- und Ziegelwerk Franz Wenzel GmbH & Co. KG (Hainburg-Hainstatt) übernommen.

Mit den beiden Übernahmen weitet der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands sein Vertriebsgebiet sowohl in Baden-Württemberg und der Metropolregion Stuttgart, als auch auf Hessen und die Metropolregion Rhein-Main-Frankfurt aus.

Hörl+Hartmann produziert künftig an den Standorten Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg jährlich rund 385 Millionen Mauerziegel-Einheiten (NF). Das Portfolio umfasst innovative und qualitativ hochwertige Hochlochziegel der Marken SILVACOR, CORISO, FIBRACOR und KLIMATHERM. Darüber hinaus werden zahlreiche keramische Systemprodukte für den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie den Geschosswohnungs- und Gewerbebau angeboten.

„Beide Ziegelwerke passen geradezu perfekt zu uns“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Hörl. „Wir haben eine ähnliche Produktphilosophie, verfügen über starke Marken und sind regional bestens aufgestellt.“ Mit der Übernahme eröffnet sich ein enormes Zukunftspotenzial. Neben bestehenden und neuen Premiumprodukten sollen Synergien in Marketing und Vertrieb den wirtschaftlichen Erfolg an allen Standorten dauerhaft sichern. Matthias Hörl: „Ziegel haben nicht nur eine große Tradition, sondern sind auch für die Zukunft optimal gerüstet, gerade in Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels und den aktuellen Marktturbulenzen bei einigen Baumaterialien wie beispielsweise Holz.“ Mauerziegel sind preisstabil und ihre Verfügbarkeit ist gewährleistet. Ziegel werden in der Region für die Region produziert. Die natürlichen Rohstoffe werden in heimischen Tongruben in unmittelbarer Nähe der Werke gewonnen. Es gibt weder eine Rohstoffknappheit noch drohen Leerverkäufe ins Ausland. Auch in Sachen Nachhaltigkeit können Ziegel überzeugen. Hörl+Hartmann ist in der Branche seit vielen Jahren als Vorzeigebetrieb bekannt. „Ökologische Verantwortung ist für uns wichtig und geht weit über die eigentliche Ziegelfertigung hinaus“, betonen die Brüder Matthias und Michael Hörl. Zeitgleich appellieren sie an die Politik, die enorme Bedeutung der Ziegelbauweise insbesondere aus Sicht der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit angemessen zu bewerten.

Um dem Anspruch auf Qualitäts- und Technologieführerschaft gerecht zu werden, wurde auch für die Standorte Bönnigheim und Hainburg ein umfangreicher Investitionsplan erarbeitet. Ziel ist es, die herausragende Stellung des Baustoffs Ziegel in Süddeutschland zu stärken und weiter auszubauen. Matthias Hörl: „Mit dem Ziegelwerk Schmid und dem Ziegelwerk Wenzel sind wir künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Sämtliche Vertriebsgebiete unserer Werke gehen nahtlos ineinander über.“ Neben Karl Thomas und Martin Schmid, die auch in Zukunft als Geschäftsführer des Ziegelwerk Schmid tätig sein werden, treten Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein. Gleiche Situation ergibt sich im Ziegelwerk Wenzel. Neben Dipl.-Ing. Rudolf Bax, der dort weiterhin als Geschäftsführer tätig sein wird, treten auch hier Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein.

Die Brüder Karl Thomas und Martin Schmid freuen sich ebenso wie Rudolf Bax, dass „sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen worden sind. Damit ändert sich auch nichts für unsere Kunden und Geschäftspartner. Sie werden auch in Zukunft erfolgreich mit ihren gewohnten Ansprechpartnern den Markt gestalten.“

Eine wichtige Förderung für den klimaeffizienten Neubau läuft Ende Januar 2022 aus. Wer sein anstehendes Bauvorhaben nach KfW-55-Standard plant, muss spätestens bis dahin die Förderung beantragt haben.

 

Dachau, 25. November 2021 (tdx) – Nur wenige Monate nach der Neuregelung der Förderprogramme für energieeffizientes Bauen steht jetzt mit dem KfW-55-Standard die beliebteste Variante vor dem Aus. Für Bauherren, die derzeit ein Effizienzhaus 55 planen bedeutet dies, dass sie bis spätestens 31. Januar 2022 die Anträge gestellt haben müssen, um neben den günstigen KfW-Darlehen auch noch einen Zuschuss von bis zu 26.250 Euro je Wohneinheit erhalten zu können. Dabei ist das Antragsdatum entscheidend. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat vor Kurzem die Änderungen der sogenannten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen.

Fördermittel nur noch für KfW-40-Standard

Wer künftig noch staatliche Fördermittel bekommen möchte, muss stattdessen den KfW-40-Standard erfüllen. Dieser legt fest, dass der Neubau im Vergleich zu einem im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegten Referenzgebäude nur noch 40 Prozent Primärenergie verbrauchen darf. So gelten ab 1. Februar 2022 folgende Effizienzhaus-Klassen: 40 plus, 40, 40 EE und 40 NH. Neben energieeffizienter Heiz- und Haustechnik (Effizienzhaus 40 EE) wird auch besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt (Effizienzhaus 40 NH).

Gute Nachricht für Neubauten aus Ziegel

Um den KfW-40-Standard erreichen zu können, spielt die Qualität der Gebäudehülle eine wichtige Rolle. Das bedeutet, dass Mauerwerk möglichst hochwärmedämmend und wärmebrückenfrei sein muss. Moderne Mauerziegel sind fachmännisch einfach und sicher zu verarbeiten und verfügen über einen integrierten Dämmstoffkern. Hörl+Hartmann – größter familiengeführter Mauerziegelhersteller in Deutschland – setzt hier auf Mineralwolle (CORISO und FIBRACOR) sowie Nadelholzfasern (SILVACOR). Alle drei Premiumprodukte erfüllen sowohl die hohen energetischen Ansprüche, als auch sämtliche Nachhaltigkeitskriterien.

Lohnt sich eine Umplanung?

Im ersten Schritt ist zu klären, ob der Antrag zur Förderung nach KfW 55 noch rechtzeitig gestellt werden kann. Ist das nicht mehr möglich, bedeutet dies entweder auf die Förderung zu verzichten oder aber auf Effizienzhaus-Standard 40 umzuplanen. In massiver Ziegelbauweise ist das problemlos möglich. Zu allen Detailfragen zum Ziegelmauerwerk bietet Hörl+Hartmann Architekten, Bauträgern, Bauunternehmen und Energieberatern eine umfassende Planungsunterstützung. Im Fokus stehen dabei neben technischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit.

Hohe Förderung für energieeffiziente Neubauten

Die förderfähigen Kosten bei Neubauvorhaben von KfW-40-Effizienzhäusern belaufen sich auf 120.000 Euro pro Wohneinheit. Wer die „Effizienzhaus EE“-Klasse, „Effizienzhaus NH“-Klasse oder den „Effizienzhaus 40 Plus“-Standard erfüllt, kann sogar bis zu 150.000 Euro förderfähige Kosten pro Wohneinheit erreichen. Der Tilgungszuschuss beträgt maximal 37.500 Euro. Interessant dabei ist, dass der Kredit durch den Tilgungszuschuss nicht komplett zurückgezahlt werden muss. Zudem gibt es neben der Kredit-, auch eine Zuschussvariante. Wer also kein Darlehen von der KfW benötigt, kann auch nur den Zuschuss beantragen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser gibt es zudem bis zu 5.000 Euro Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung sowie eine Nachhaltigkeitszertifizierung.

Wer heute baut sollte nicht nur auf eine bestmögliche CO2-Bilanz achten, sondern auch sein Haus auf die Klimaveränderungen der kommenden Jahrzehnte ausrichten. Um in Zukunft gesundes und behagliches Wohnen sicherzustellen, spielt die Gebäudehülle eine wichtige Rolle.

 Dachau, 8. Juni 2021 (tdx) –

Wer ein Haus bauen möchte muss sich bewusst sein, dass die Klimaveränderungen in den kommenden Jahrzehnten auch gravierende Auswirkungen auf das eigene Wohn- und Lebensumfeld haben werden. Es geht um Behaglichkeit. Was sich nach einem vermeintlichen Luxusproblem anhört, ist in Wahrheit für jeden einzelnen von Bedeutung. Allen voran Hitzewellen werden zur enormen Herausforderung. Hohe Temperaturen im Freien und in Wohnräumen belasten den Menschen. Künstlich gekühlte Häuser sind auf Dauer keine Lösung, da diese neben der Umweltbelastung auch negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Das bedeutet, dass ein Aufheizen der Räume vermieden werden muss.

Für eine gleichermaßen klimaangepasste und nachhaltige Bauweise ist ein Umdenken beim Gebäudekubus nötig. Die bis heute gängige Praxis, durch immer größere Fensterflächen in der kalten Jahreszeit solare Energiegewinne zur Erwärmung der Räume nutzen zu können, wird im Sommer zunehmend zur Belastung. Rollläden und außenliegende Jalousien reduzieren zwar die Erwärmung der Räume über die Fensterflächen, doch auch die Außenwände sowie das Dach selbst erhitzen sich in praller Sonne. Daher kommt dem Wandbaustoff eine wichtige Bedeutung zu.

Entscheidend ist ein möglichst gutes Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit. Bestes Beispiel ist der Ziegel, wie Erfahrungen mit jahrhundertealten Gebäuden in südlichen Ländern zeigen. Ziegelaußenwände speichern tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlung ohne sie ins Innere des Hauses zu leiten und geben sie nachts wieder ab. Genau dieses Prinzip sorgt im Winter dafür, dass die Heizwärme im Haus bleibt und der Energieverbrauch möglichst gering ist. Auch ein begrüntes Flachdach kann im Vergleich zum traditionellen Steildach einen wertvollen Beitrag leisten. Neben der natürlichen Kühlung kann bei Starkregen ein Großteil des Regenwassers an Ort und Stelle zurückgehalten werden und erst mit Verzögerung in das Kanalsystem gelangen.

Wenn dieses Wissen in die Planung einfließt und im Bauvorhaben konkret umgesetzt wird, kann Behaglichkeit in Zeiten des Klimawandels Sommer wie Winter gewährleistet und der Ausstoß von Treibhausgasen dauerhaft reduziert werden. Der derzeit vor allem dem Holzbau zugeschriebene Klimavorteil ist eine lobbygetriebene Milchmädchenrechnung. Egal ob Ziegel- oder Holzhaus, ein Hausbau ohne Energieaufwand und ohne dabei CO2 freizusetzen ist nicht möglich. Zudem bedarf es einer langfristigen Betrachtung, ein Haus ist schließlich kein Verbrauchsgegenstand. Bei einer realistischen Lebensdauer von 80 Jahren wird deutlich, dass der gemauerte Massivbau sogar einen ökologischen Vorteil hat – auch in der CO2-Bilanz.

Spende statt Weihnachtsgeschenken

Klosterbeuren/Dachau – November 2020.

Das Ziegelwerk Klosterbeuren in Babenhausen und die Firma Hörl+Hartmann in Dachau, seit 2017 fusioniert, sind zusammen der größte familiengeführte Hersteller von Hintermauerziegeln in Deutschland, der mittlerweile an 4 Standorten produziert. Soziale Verantwortung und regionales Engagement sind im Familienunternehmen gelebte Werte und haben große Bedeutung.

Der anstehende Jahreswechsel war Anlass, sich an die Menschen zu erinnern, die im Gegensatz zu uns, weniger oder überhaupt keine Perspektiven haben. Deshalb fiel die Entscheidung leicht, die Weihnachtsgeschenke an Kunden zu reduzieren und den eingesparten Betrag an das Kinderhospiz in Bad Grönenbach zu spenden. Als Vertreter beider Firmen überreichte Geschäftsführer Thomas Thater den symbolischen Scheck über 2.500 € an Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz St. Nikolaus, die sich herzlich für die große Unterstützung bedankte. Wie Thater betonte: „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es uns wichtig, an die zu denken, denen es nicht so gut geht und die stets auf die Unterstützung unserer Gesellschaft angewiesen sind. Wir freuen uns sehr, dass wir hierzu einen Beitrag leisten können.“

Das Kinderhospiz St. Nikolaus ist das einzige seiner Art in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Während des bereits 13-jährigen Bestehens konnten mehrere hundert Familien unterstützt und intensiv betreut werden. Da es in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung von Kinderhospizen gibt, ist der Förderverein auf jährliche Spenden dringend angewiesen.

Link zum Kinderhospiz St. Nikolaus

Führende Ziegelwerke setzen verstärkt auf digitale Seminare und gründen neue Mauerwerksakademie. Startveranstaltung ist der Online-Mauerwerkstag am 17. März 2021. Neben einer fundierten Weiterbildung gibt es dafür auch wichtige DENA-Fortbildungspunkte.

Dachau, 16. Februar 2021 (prc) – Mit der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, den Ziegelwerken Klosterbeuren, Deisendorf und Bellenberg sowie Südwest Ziegel haben führende Hersteller eine neue Mauerwerksakademie gegründet. Damit möchten die Unternehmen auch über die Corona-Pandemie hinaus umfassende Fortbildungsveranstaltungen in digitaler Form anbieten. Die Seminare richten sich hauptsächlich an Architekten, Planer, Bauunternehmer, Baustofffachhändler und Handwerker. Erste Veranstaltung ist der Online-Mauerwerkstag am 17. März 2021 (8:55 bis 12:30 Uhr).

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büro für Bauphysik (Hannover), wird die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes GEG auf den baulichen Wärmeschutz sowie die Nachweisführung und Umsetzung praktikabler Lüftungskonzepte beleuchten. Anschließend referiert Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), über die Bedeutung von DIN-Normen sowie die rechtlichen Konsequenzen des GEG. Die Veranstaltung wird moderiert von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH (Ostfildern).

Anmeldungen für den Online-Mauerwerkstag (17. März 2021 von 8:55 bis 12:30 Uhr) sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de/seminare/ möglich. Auf gleicher Internetseite ist auch die Anzahl der DENA Fortbildungspunkte der jeweiligen Architekten- und Ingenieurkammern aufgeführt. Die Kosten betragen 40 Euro.

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler (links), Inhaber des Büro für Bauphysik (Hannover), sowie Ulrich Eix (rechts), Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), referieren auf dem Online-Mauerwerkstag 2021 (17. März 2021 von 8:55 bis 12:30 Uhr).

GEG ready! Neues IT-Tool garantiert Prognosesicherheit und einfache Nachweisführung

Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0

Januar 2020 (PRG) Ab sofort stellt die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e. V. den neu überarbeiteten Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 kostenfrei zur Verfügung. Damit haben Architekten und Fachplaner Zugriff auf eine bedienungsfreundliche Software, die schon heute fit für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist.

Nutzerfreundliches und modernes Arbeitsinstrument

Basierend auf umfangreichen Änderungen und Erweiterungen der DIN 4108-Bbl.2 hat die Ziegelindustrie ihren Wärmebrückenkatalog vollständig überarbeitet und erweitert. Mit bauphysikalischen Werten sowie Anschlussdetails für die Ausführung von monolithischem Ziegelmauerwerk und ergänzenden Bauweisen stellt der Katalog eine wesentliche Grundlage für die tägliche Arbeit von Planern und Architekten dar.

Der Katalog wird als PDF-Dokument sowie als Online-Tool bereitgestellt. Die Online-Version ermöglicht eine digitale Planung konstruktiver Detaillösungen. Detailanschlüsse können dabei sowohl aus den in der Software hinterlegten Ziegelwärmebrücken als auch normbasiert ausgewählt werden. Weiterhin wird eine händische Eingabe von Anschlusslösungen, z. B. aus anderen Herstellerkatalogen, und zugehörigen Wärmebrücken-Kennwerten ermöglicht.

Für Übersicht und Arbeitserleichterung sorgen die Berechnung eines projektspezifischen Wärmebrückenzuschlags und die Nachweisführung für den Nachweis der Gleichwertigkeit nach DIN 4108-Bbl.2. Zusätzlich erleichtert die Ausgabefunktion die Dokumentation für einzelne Wärmebrücken sowie für vollständige Wärmebrückenlisten.

Wärmebrückenkatalog, Energie und Schall

Das Modul Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 steht ab sofort auf dem Online-Portal der Ziegelindustrie Lebensraum Ziegel, www.lebensraum-ziegel.de, in der Rubrik Software kostenfrei zur Verfügung. Hier finden sich auch die ergänzenden Bauphysiksoftwaretools Energie 20.20 und Schall 4.0, die im Bereich des baulichen Wärmeschutzes sowie des bauordnungsrechtlichen Schallschutzes angewendet werden.

Download - Katalog als PDF

Link zum Online-Tool

Bauen ist nachhaltig

Mauerwerkstag 2020: Über 250 Experten aus der Baubranche bild sich in Memmingen weiter

Memmingen/Klosterbeuren(jm).

Nachhaltiger Wohnungsbau stand im Fokus des Mauerwerkstages Memmingen, der zum 26. Mal in der Memminger Stadthalle stattfand. 250 Architekten, Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler nutzen die Chance zur Fortbildung. Renommierte Experten klärten in ihren Fachvorträgen über die Neuerungen in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie Regelungen rund um die Gebäudeplanung auf und gaben Tipps für deren praktische Umsetzung.

„Nachhaltigkeit ist gerade für uns Bauschaffende eine riesige Herausforderung,  hier steht klar die Funktionalität eines Gebäudes an erster Stelle. Nur, wenn unsere Bauten von den Menschen genutzt werden können, dann ist das nachhaltiges Bauen“, machte dabei Diplom-Ingenieur Hans R. Peters vom Institut Bauen und Umwelt (Berlin) deutlich.

Matthias Hörl, Geschäftsführer der Ziegelwerke Klosterbeuren und Hörl & Hartmann, forderte in seiner Begrüßungsrede schnellstmöglich ein Umdenken der Politik: „Es kann doch nicht sein, dass wir hier in Bayern den überwiegenden Teil des Stroms für unsere Produktionsanlagen selbst produzieren und dieser immense Aufwand nicht als CO2-Kompensation angerechnet wird. Stattdessen müssen wir Wind- oder Wasserkraftprojekte in Brasilien oder Indien unterstützen, um den CO2-Ausstoß zu kompensieren.“

Der Mauerwerkstag Memmingen zählt zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland. Veranstalter sind die Ziegelwerke Klosterbeuren, Bellenberg sowie Hörl & Hartmann (Dachau) und die Südwest Ziegel GmbH. „Mit unserer Fachveranstaltung haben wir einen echten Dauerbrenner geschaffen. Als mein Bruder Hubert und ich den Mauerwerkstag vor 25 Jahren ins Leben gerufen haben, war das ein Versuch. Mittlerweile ist der Tag in Memmingen ein absoluter Fixtermin für viele Bauschaffende aus dem Allgäu und den angrenzenden Regionen“, sagt Thomas Thater, der kaufmännische Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Namhafte Experten als Referenten

Als Fachreferenten hatten die Organisatoren unter anderem Diplom-Ingenieur Stefan Horschler vom Institut für Bauphysik in Hannover gewinnen können. Er referierte über die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den baulichen Wärmeschutz. Wie bedeutend der Geschosswohnungsbau mit Mauerwerk inzwischen geworden ist, das zeigte Prof. Dr.-Ingenieur Detleff Schermer von der Technischen Hochschule Regensburg auf. Er klärte auf, wie hochwärmedämmende Mauerziegel sogar für Gebäude bis knapp an die Hochhausgrenze zu nutzen   und welche Änderungen der Erdbeben-Normung hierfür notwendig sind. Mit innovativen Lösungsmöglichkeiten beschäftigte sich auch Prof. Dr. h.c. Gerhard Hausladen: In seinem Vortrag standen zukunftsfähige, energieeffiziente Heizungstechniken im Fokus. Werner Holfeld vom Ziegelwerk Klosterbeuren stellte neue Technologien und Produkte rund um das Thema „Modernes Bauen mit Ziegeln“ vor.

Im abschließenden Vortrag von Prof. Jürgen Ulrich, dem ehemaligen Vorsitzenden Richter am Landgericht in Dortmund, erfuhren die Teilnehmer, was sie aus rechtlicher Sicht am besser sein lassen sollten, aber auch, wie sie im Falle des Falles einen Mehraufwand geltend machen können.

Begleitende Ausstellung

Erneut nutzten beim Mauerwerkstag 2020 in der Memminger Stadthalle führende Hersteller aus der Bauindustrie die Chance, den Besuchern in der begleitenden Ausstellung ihre neuesten und innovativen Produkte vorzustellen.

Aufgrund der hohen Qualität und der fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Architektenkammer Baden-Württemberg sowie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.