Produktkatalog
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Unser 136-seitiger Produkt-Katalog als Download.

Schwabens beste Industriekeramiker 2021! 🔥

Herzlichen Glückwunsch an unsere Azubis Kevin Biechele und Justin Conradi zum sehr erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Industriekeramiker Anlagentechnik im Ziegelwerk Klosterbeuren! 🍾🙌

Wir sind stolz auf Euch und freuen uns, dass Ihr uns erhalten bleibt. 😉

Was macht ein Industriekeramiker Anlagentechnik?
Kurz und knapp: Er stellt keramische Erzeugnisse her. Das umfasst das Durchführen keramischer Berechnungen sowie den Einsatz keramischer Roh-, Hilfs- und Werkstoffe. Außerdem gehört das Einrichten, Umrüsten und Instandhalten von Anlagen zur Formgebung oder zur Endbearbeitung genauso dazu wie die Überwachung von Trocknungs- und Brennanlagen.

Hörl+Hartmann übernimmt Ziegelwerk Schmid und Ziegelwerk Wenzel


Der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands ist mit den beiden Übernahmen künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Alle Mitarbeiter der beiden Werke wurden mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen. Zudem wurden umfangreiche Investitionen angekündigt.

Dachau / Bönnigheim / Hainburg-Hainstatt, 1. Juli 2021 (prc) Die Hörl+Hartmann Ziegelwerke (Dachau) übernehmen mit Wirkung zum 1. Juli 2021 das Ziegelwerk Schmid GmbH & Co (Bönnigheim). Das Ziegelwerk Schmid, seit 1602 in Familienbesitz, ist das älteste aktive inhabergeführte Ziegelwerk in Deutschland. Die aktuellen Marktveränderungen, wie beispielsweise der Konzentrationsprozess und die Digitalisierung verlangen aber nach überregionalen und größeren Firmengebilden. Deshalb haben sich die Familien Schmid entschlossen, diesen Herausforderungen gemeinsam mit Hörl+Hartmann anzugehen. Rückwirkend zum 1. Januar 2021 hat Hörl+Hartmann zudem die Klinker- und Ziegelwerk Franz Wenzel GmbH & Co. KG (Hainburg-Hainstatt) übernommen.

Mit den beiden Übernahmen weitet der größte familiengeführte Ziegelhersteller Deutschlands sein Vertriebsgebiet sowohl in Baden-Württemberg und der Metropolregion Stuttgart, als auch auf Hessen und die Metropolregion Rhein-Main-Frankfurt aus.

Hörl+Hartmann produziert künftig an den Standorten Dachau, Gersthofen, Klosterbeuren, Deisendorf, Bönnigheim und Hainburg jährlich rund 385 Millionen Mauerziegel-Einheiten (NF). Das Portfolio umfasst innovative und qualitativ hochwertige Hochlochziegel der Marken SILVACOR, CORISO, FIBRACOR und KLIMATHERM. Darüber hinaus werden zahlreiche keramische Systemprodukte für den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie den Geschosswohnungs- und Gewerbebau angeboten.

„Beide Ziegelwerke passen geradezu perfekt zu uns“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Hörl. „Wir haben eine ähnliche Produktphilosophie, verfügen über starke Marken und sind regional bestens aufgestellt.“ Mit der Übernahme eröffnet sich ein enormes Zukunftspotenzial. Neben bestehenden und neuen Premiumprodukten sollen Synergien in Marketing und Vertrieb den wirtschaftlichen Erfolg an allen Standorten dauerhaft sichern. Matthias Hörl: „Ziegel haben nicht nur eine große Tradition, sondern sind auch für die Zukunft optimal gerüstet, gerade in Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels und den aktuellen Marktturbulenzen bei einigen Baumaterialien wie beispielsweise Holz.“ Mauerziegel sind preisstabil und ihre Verfügbarkeit ist gewährleistet. Ziegel werden in der Region für die Region produziert. Die natürlichen Rohstoffe werden in heimischen Tongruben in unmittelbarer Nähe der Werke gewonnen. Es gibt weder eine Rohstoffknappheit noch drohen Leerverkäufe ins Ausland. Auch in Sachen Nachhaltigkeit können Ziegel überzeugen. Hörl+Hartmann ist in der Branche seit vielen Jahren als Vorzeigebetrieb bekannt. „Ökologische Verantwortung ist für uns wichtig und geht weit über die eigentliche Ziegelfertigung hinaus“, betonen die Brüder Matthias und Michael Hörl. Zeitgleich appellieren sie an die Politik, die enorme Bedeutung der Ziegelbauweise insbesondere aus Sicht der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit angemessen zu bewerten.

Um dem Anspruch auf Qualitäts- und Technologieführerschaft gerecht zu werden, wurde auch für die Standorte Bönnigheim und Hainburg ein umfangreicher Investitionsplan erarbeitet. Ziel ist es, die herausragende Stellung des Baustoffs Ziegel in Süddeutschland zu stärken und weiter auszubauen. Matthias Hörl: „Mit dem Ziegelwerk Schmid und dem Ziegelwerk Wenzel sind wir künftig flächendeckend in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Sämtliche Vertriebsgebiete unserer Werke gehen nahtlos ineinander über.“ Neben Karl Thomas und Martin Schmid, die auch in Zukunft als Geschäftsführer des Ziegelwerk Schmid tätig sein werden, treten Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein. Gleiche Situation ergibt sich im Ziegelwerk Wenzel. Neben Dipl.-Ing. Rudolf Bax, der dort weiterhin als Geschäftsführer tätig sein wird, treten auch hier Michael und Matthias Hörl in die Geschäftsführung ein.

Die Brüder Karl Thomas und Martin Schmid freuen sich ebenso wie Rudolf Bax, dass „sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Beschäftigungsgarantie übernommen worden sind. Damit ändert sich auch nichts für unsere Kunden und Geschäftspartner. Sie werden auch in Zukunft erfolgreich mit ihren gewohnten Ansprechpartnern den Markt gestalten.“

Wer heute baut sollte nicht nur auf eine bestmögliche CO2-Bilanz achten, sondern auch sein Haus auf die Klimaveränderungen der kommenden Jahrzehnte ausrichten. Um in Zukunft gesundes und behagliches Wohnen sicherzustellen, spielt die Gebäudehülle eine wichtige Rolle.

 Dachau, 8. Juni 2021 (tdx) –

Wer ein Haus bauen möchte muss sich bewusst sein, dass die Klimaveränderungen in den kommenden Jahrzehnten auch gravierende Auswirkungen auf das eigene Wohn- und Lebensumfeld haben werden. Es geht um Behaglichkeit. Was sich nach einem vermeintlichen Luxusproblem anhört, ist in Wahrheit für jeden einzelnen von Bedeutung. Allen voran Hitzewellen werden zur enormen Herausforderung. Hohe Temperaturen im Freien und in Wohnräumen belasten den Menschen. Künstlich gekühlte Häuser sind auf Dauer keine Lösung, da diese neben der Umweltbelastung auch negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Das bedeutet, dass ein Aufheizen der Räume vermieden werden muss.

Für eine gleichermaßen klimaangepasste und nachhaltige Bauweise ist ein Umdenken beim Gebäudekubus nötig. Die bis heute gängige Praxis, durch immer größere Fensterflächen in der kalten Jahreszeit solare Energiegewinne zur Erwärmung der Räume nutzen zu können, wird im Sommer zunehmend zur Belastung. Rollläden und außenliegende Jalousien reduzieren zwar die Erwärmung der Räume über die Fensterflächen, doch auch die Außenwände sowie das Dach selbst erhitzen sich in praller Sonne. Daher kommt dem Wandbaustoff eine wichtige Bedeutung zu.

Entscheidend ist ein möglichst gutes Zusammenspiel von Wärmedämmung, Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit. Bestes Beispiel ist der Ziegel, wie Erfahrungen mit jahrhundertealten Gebäuden in südlichen Ländern zeigen. Ziegelaußenwände speichern tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlung ohne sie ins Innere des Hauses zu leiten und geben sie nachts wieder ab. Genau dieses Prinzip sorgt im Winter dafür, dass die Heizwärme im Haus bleibt und der Energieverbrauch möglichst gering ist. Auch ein begrüntes Flachdach kann im Vergleich zum traditionellen Steildach einen wertvollen Beitrag leisten. Neben der natürlichen Kühlung kann bei Starkregen ein Großteil des Regenwassers an Ort und Stelle zurückgehalten werden und erst mit Verzögerung in das Kanalsystem gelangen.

Wenn dieses Wissen in die Planung einfließt und im Bauvorhaben konkret umgesetzt wird, kann Behaglichkeit in Zeiten des Klimawandels Sommer wie Winter gewährleistet und der Ausstoß von Treibhausgasen dauerhaft reduziert werden. Der derzeit vor allem dem Holzbau zugeschriebene Klimavorteil ist eine lobbygetriebene Milchmädchenrechnung. Egal ob Ziegel- oder Holzhaus, ein Hausbau ohne Energieaufwand und ohne dabei CO2 freizusetzen ist nicht möglich. Zudem bedarf es einer langfristigen Betrachtung, ein Haus ist schließlich kein Verbrauchsgegenstand. Bei einer realistischen Lebensdauer von 80 Jahren wird deutlich, dass der gemauerte Massivbau sogar einen ökologischen Vorteil hat – auch in der CO2-Bilanz.

Spende statt Weihnachtsgeschenken

Klosterbeuren/Dachau – November 2020.

Das Ziegelwerk Klosterbeuren in Babenhausen und die Firma Hörl+Hartmann in Dachau, seit 2017 fusioniert, sind zusammen der größte familiengeführte Hersteller von Hintermauerziegeln in Deutschland, der mittlerweile an 4 Standorten produziert. Soziale Verantwortung und regionales Engagement sind im Familienunternehmen gelebte Werte und haben große Bedeutung.

Der anstehende Jahreswechsel war Anlass, sich an die Menschen zu erinnern, die im Gegensatz zu uns, weniger oder überhaupt keine Perspektiven haben. Deshalb fiel die Entscheidung leicht, die Weihnachtsgeschenke an Kunden zu reduzieren und den eingesparten Betrag an das Kinderhospiz in Bad Grönenbach zu spenden. Als Vertreter beider Firmen überreichte Geschäftsführer Thomas Thater den symbolischen Scheck über 2.500 € an Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz St. Nikolaus, die sich herzlich für die große Unterstützung bedankte. Wie Thater betonte: „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es uns wichtig, an die zu denken, denen es nicht so gut geht und die stets auf die Unterstützung unserer Gesellschaft angewiesen sind. Wir freuen uns sehr, dass wir hierzu einen Beitrag leisten können.“

Das Kinderhospiz St. Nikolaus ist das einzige seiner Art in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Während des bereits 13-jährigen Bestehens konnten mehrere hundert Familien unterstützt und intensiv betreut werden. Da es in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung von Kinderhospizen gibt, ist der Förderverein auf jährliche Spenden dringend angewiesen.

Link zum Kinderhospiz St. Nikolaus

Führende Ziegelwerke setzen verstärkt auf digitale Seminare und gründen neue Mauerwerksakademie. Startveranstaltung ist der Online-Mauerwerkstag am 17. März 2021. Neben einer fundierten Weiterbildung gibt es dafür auch wichtige DENA-Fortbildungspunkte.

Dachau, 16. Februar 2021 (prc) – Mit der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, den Ziegelwerken Klosterbeuren, Deisendorf und Bellenberg sowie Südwest Ziegel haben führende Hersteller eine neue Mauerwerksakademie gegründet. Damit möchten die Unternehmen auch über die Corona-Pandemie hinaus umfassende Fortbildungsveranstaltungen in digitaler Form anbieten. Die Seminare richten sich hauptsächlich an Architekten, Planer, Bauunternehmer, Baustofffachhändler und Handwerker. Erste Veranstaltung ist der Online-Mauerwerkstag am 17. März 2021 (8:55 bis 12:30 Uhr).

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Inhaber des Büro für Bauphysik (Hannover), wird die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes GEG auf den baulichen Wärmeschutz sowie die Nachweisführung und Umsetzung praktikabler Lüftungskonzepte beleuchten. Anschließend referiert Ulrich Eix, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), über die Bedeutung von DIN-Normen sowie die rechtlichen Konsequenzen des GEG. Die Veranstaltung wird moderiert von Jochen Lang, Geschäftsführer der Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH (Ostfildern).

Anmeldungen für den Online-Mauerwerkstag (17. März 2021 von 8:55 bis 12:30 Uhr) sind ab sofort unter www.mauerwerks-akademie.de/seminare/ möglich. Auf gleicher Internetseite ist auch die Anzahl der DENA Fortbildungspunkte der jeweiligen Architekten- und Ingenieurkammern aufgeführt. Die Kosten betragen 40 Euro.

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler (links), Inhaber des Büro für Bauphysik (Hannover), sowie Ulrich Eix (rechts), Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der renommierten Kanzlei Lutz | Abel (München, Stuttgart), referieren auf dem Online-Mauerwerkstag 2021 (17. März 2021 von 8:55 bis 12:30 Uhr).

GEG ready! Neues IT-Tool garantiert Prognosesicherheit und einfache Nachweisführung

Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0

Januar 2020 (PRG) Ab sofort stellt die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e. V. den neu überarbeiteten Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 kostenfrei zur Verfügung. Damit haben Architekten und Fachplaner Zugriff auf eine bedienungsfreundliche Software, die schon heute fit für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist.

Nutzerfreundliches und modernes Arbeitsinstrument

Basierend auf umfangreichen Änderungen und Erweiterungen der DIN 4108-Bbl.2 hat die Ziegelindustrie ihren Wärmebrückenkatalog vollständig überarbeitet und erweitert. Mit bauphysikalischen Werten sowie Anschlussdetails für die Ausführung von monolithischem Ziegelmauerwerk und ergänzenden Bauweisen stellt der Katalog eine wesentliche Grundlage für die tägliche Arbeit von Planern und Architekten dar.

Der Katalog wird als PDF-Dokument sowie als Online-Tool bereitgestellt. Die Online-Version ermöglicht eine digitale Planung konstruktiver Detaillösungen. Detailanschlüsse können dabei sowohl aus den in der Software hinterlegten Ziegelwärmebrücken als auch normbasiert ausgewählt werden. Weiterhin wird eine händische Eingabe von Anschlusslösungen, z. B. aus anderen Herstellerkatalogen, und zugehörigen Wärmebrücken-Kennwerten ermöglicht.

Für Übersicht und Arbeitserleichterung sorgen die Berechnung eines projektspezifischen Wärmebrückenzuschlags und die Nachweisführung für den Nachweis der Gleichwertigkeit nach DIN 4108-Bbl.2. Zusätzlich erleichtert die Ausgabefunktion die Dokumentation für einzelne Wärmebrücken sowie für vollständige Wärmebrückenlisten.

Wärmebrückenkatalog, Energie und Schall

Das Modul Ziegel Wärmebrückenkatalog 5.0 steht ab sofort auf dem Online-Portal der Ziegelindustrie Lebensraum Ziegel, www.lebensraum-ziegel.de, in der Rubrik Software kostenfrei zur Verfügung. Hier finden sich auch die ergänzenden Bauphysiksoftwaretools Energie 20.20 und Schall 4.0, die im Bereich des baulichen Wärmeschutzes sowie des bauordnungsrechtlichen Schallschutzes angewendet werden.

Download - Katalog als PDF

Link zum Online-Tool

Bauen ist nachhaltig

Mauerwerkstag 2020: Über 250 Experten aus der Baubranche bild sich in Memmingen weiter

Memmingen/Klosterbeuren(jm).

Nachhaltiger Wohnungsbau stand im Fokus des Mauerwerkstages Memmingen, der zum 26. Mal in der Memminger Stadthalle stattfand. 250 Architekten, Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler nutzen die Chance zur Fortbildung. Renommierte Experten klärten in ihren Fachvorträgen über die Neuerungen in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie Regelungen rund um die Gebäudeplanung auf und gaben Tipps für deren praktische Umsetzung.

„Nachhaltigkeit ist gerade für uns Bauschaffende eine riesige Herausforderung,  hier steht klar die Funktionalität eines Gebäudes an erster Stelle. Nur, wenn unsere Bauten von den Menschen genutzt werden können, dann ist das nachhaltiges Bauen“, machte dabei Diplom-Ingenieur Hans R. Peters vom Institut Bauen und Umwelt (Berlin) deutlich.

Matthias Hörl, Geschäftsführer der Ziegelwerke Klosterbeuren und Hörl & Hartmann, forderte in seiner Begrüßungsrede schnellstmöglich ein Umdenken der Politik: „Es kann doch nicht sein, dass wir hier in Bayern den überwiegenden Teil des Stroms für unsere Produktionsanlagen selbst produzieren und dieser immense Aufwand nicht als CO2-Kompensation angerechnet wird. Stattdessen müssen wir Wind- oder Wasserkraftprojekte in Brasilien oder Indien unterstützen, um den CO2-Ausstoß zu kompensieren.“

Der Mauerwerkstag Memmingen zählt zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland. Veranstalter sind die Ziegelwerke Klosterbeuren, Bellenberg sowie Hörl & Hartmann (Dachau) und die Südwest Ziegel GmbH. „Mit unserer Fachveranstaltung haben wir einen echten Dauerbrenner geschaffen. Als mein Bruder Hubert und ich den Mauerwerkstag vor 25 Jahren ins Leben gerufen haben, war das ein Versuch. Mittlerweile ist der Tag in Memmingen ein absoluter Fixtermin für viele Bauschaffende aus dem Allgäu und den angrenzenden Regionen“, sagt Thomas Thater, der kaufmännische Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Namhafte Experten als Referenten

Als Fachreferenten hatten die Organisatoren unter anderem Diplom-Ingenieur Stefan Horschler vom Institut für Bauphysik in Hannover gewinnen können. Er referierte über die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den baulichen Wärmeschutz. Wie bedeutend der Geschosswohnungsbau mit Mauerwerk inzwischen geworden ist, das zeigte Prof. Dr.-Ingenieur Detleff Schermer von der Technischen Hochschule Regensburg auf. Er klärte auf, wie hochwärmedämmende Mauerziegel sogar für Gebäude bis knapp an die Hochhausgrenze zu nutzen   und welche Änderungen der Erdbeben-Normung hierfür notwendig sind. Mit innovativen Lösungsmöglichkeiten beschäftigte sich auch Prof. Dr. h.c. Gerhard Hausladen: In seinem Vortrag standen zukunftsfähige, energieeffiziente Heizungstechniken im Fokus. Werner Holfeld vom Ziegelwerk Klosterbeuren stellte neue Technologien und Produkte rund um das Thema „Modernes Bauen mit Ziegeln“ vor.

Im abschließenden Vortrag von Prof. Jürgen Ulrich, dem ehemaligen Vorsitzenden Richter am Landgericht in Dortmund, erfuhren die Teilnehmer, was sie aus rechtlicher Sicht am besser sein lassen sollten, aber auch, wie sie im Falle des Falles einen Mehraufwand geltend machen können.

Begleitende Ausstellung

Erneut nutzten beim Mauerwerkstag 2020 in der Memminger Stadthalle führende Hersteller aus der Bauindustrie die Chance, den Besuchern in der begleitenden Ausstellung ihre neuesten und innovativen Produkte vorzustellen.

Aufgrund der hohen Qualität und der fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Architektenkammer Baden-Württemberg sowie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Nachhaltiger Mauerwerksbau im Fokus

Mauerwerkstag 2020 in Memmingen: Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie eine energieeffiziente Gebäudeplanung stehen im Mittelpunkt

Memmingen/Klosterbeuren(jm).

Die Memminger Stadthalle wird wieder zum Hotspot der Baubranche, wenn sich am 5. Februar Architekten und Planer, Bauunternehmer, Handwerker und Baustofffachhändler beim Mauerwerkstag 2020 weiterbilden. Veranstalter sind die Ziegelwerke Klosterbeuren und Bellenberg sowie die Südwest Ziegel GmbH. Zahlreiche renommierte Experten klären in ihren Fachvorträgen über die Neuerungen in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG), die CO2-Bepreisung sowie Regelungen rund um die Gebäudeplanung auf und geben Tipps für deren praktische Umsetzung. Der Mauerwerkstag zählt zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen der Baubranche in Süddeutschland. Die Anmeldung ist für das Fachpublikum noch unter www.mauerwerkstag.info möglich.

„Die Stichworte Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind in den vergangenen Jahren gerade auch in der Baubranche immer bedeutender geworden. Damit sind auch neue Technologien und Normen verbunden. Wichtig ist, dass Architekten, Planer, Bauunternehmer und Handwerker nicht den Überblick verlieren, sondern die neuen Regelungen von Anfang an erfolgreich umsetzen können. Hierfür bietet der Mauerwerkstag den nötigen theoretischen Input. Durch unsere Expertenvorträge können die Teilnehmer top-informiert ins neue Jahr und die moderne Zukunft des Mauerwerksbaus starten“, erklärt Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Ab neun Uhr beginnen die Vorträge, zu Beginn informiert Diplom-Ingenieur Stefan Horschler über die Auswirkungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den baulichen Wärmeschutz. Der Architekt und Wärmeschutzberater geht außerdem auf die Nachweisführung zur Energieeinsparverordnung (EnEV) ein. Hierbei beleuchtet er sowohl die aktuellen konstruktiven Themenfelder wie den neuen Wärmebrücken-Katalog und dessen Umsetzung sowie die perspektivischen Auswirkungen des GEG auf Entwurf und Planung.

Klare Abgrenzung der Begriffe

Im Anschluss beschäftigt sich Diplom-Ingenieur Hans R. Peters, Vorstandsvorsitzender des Instituts Bauern und Umwelt e.V., mit den beiden gesellschaftlich relevanten Entwicklungszielen der Ökologie und Nachhaltigkeit. „Beides sind große Begriffe in der modernen Baubranche von heute, sie sind jedoch keinesfalls gleichzusetzen“, so Peters, der Klarheit über Hintergründe und Ziele schaffen will und die dadurch entstehenden Auswirkungen auf den Wohnungsbau aufzeigt.

Wie bedeutend der Geschosswohnungsbau mit Mauerwerk inzwischen geworden ist, das zeigt Prof. Dr.-Ingenieur Detleff Schermer: Er klärt auf, wie hochwärmedämmende Mauerziegel sogar für den Hochhausbau zu nutzen sind, und welche Änderungen der Erdbeben-Normung hierfür notwendig sind. Mit innovativen Lösungsmöglichkeiten beschäftigt sich auch Prof. Dr. h.c. Gerhard Hausladen: Er stellt zukunftsfähige, energieeffiziente Heizungstechniken vor. Ebenso zeigt er die Auswirkungen der CO2-Steuer auf die Heizungstechnik auf.

Das aktuelle Baurecht

Abschließend klärt Prof. Jürgen Ulrich, ehemals Vorsitzender Richter am Landgericht in Dortmund, über neue Gesetze und Urteile im Baurecht auf und zeigt, wie Bauunternehmer Prozesse vermeiden können. Um das Angebot abzurunden, stellt Werner Holfeld neue Technologien und Produkte rund um das Thema „Modernes Bauen mit Ziegeln“ vor.

Begleitende Ausstellung

Erneut werden beim Mauerwerkstag 2020 in der Memminger Stadthalle neben den veranstaltenden Ziegelherstellern auch eine Vielzahl führender Hersteller aus der Bauindustrie anwesend sein, um den Besuchern die neuesten und innovativen Produkte vorzustellen. „Der Klimaschutz liegt mir persönlich sehr am Herzen. Deshalb finde ich es schön zu sehen, wie viele innovative Produkte es mittlerweile gibt. Für Bauunternehmer kann die Vielfalt an neuen Technologien jedoch manchmal erdrückend sein. Da ist es natürlich toll, wenn die Teilnehmer direkt hier vor Ort von innovativen Produkten erfahren. Somit können sie sich persönlich mit den Herstellern austauschen und bekommen zusätzliche Informationen direkt aus erster Hand“, sagt Matthias Hörl, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren.

Aufgrund der hohen Qualität und der fachlichen Neutralität haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, die Architektenkammer Baden-Württemberg sowie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den Mauerwerkstag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können sich Besucher acht Zeiteinheiten anrechnen lassen. Für die Eintragung beziehungsweise Verlängerung des Eintrages in der Energieeffizienz-Expertenliste werden von der dena ebenfalls Unterrichtseinheiten anerkannt. Architekten und Architekten im Praktikum können sich außerdem vier Fortbildungsstunden von der Architektenkammer Baden-Württemberg anrechnen lassen.

Baupolitisches Gespräch im Ziegelwerk Klosterbeuren

SPD-Stadtratsfraktion Memmingen und stellv. Landrat Unterallgäu informieren sich über die massive Ziegelbauweise

Klosterbeuren(jm).

Baupolitisches Gespräch und Werksführung im Ziegelwerk Klosterbeuren: Matthias Ressler, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Memmingen, Petra Beer, Bezirksrätin und stellv. Vorsitzende der Schwaben SPD, sowie Helmut Koch, stellv. Landrat Unterallgäu (SPD), haben sich bei dem Allgäuer Qualitätshersteller jetzt über Entwicklungen und Innovationen in der Ziegelindustrie sowie die Vorteile der massiven Bauweise informiert.

Zu Beginn erläuterte Johann Grimm, Bau- und Energieberater des Ziegelwerks Klosterbeuren, die Eigenschaften und Möglichkeiten der Ziegelbauweise und nahm dabei die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie sowie Kosteneffizienz in den Fokus – gemäß dem Leitspruch des Ziegelwerks Klosterbeuren, das seit über 200 Jahren ein verlässlicher Partner für das Baugewerbe ist, „Ziegel – Zukunft seit Jahrhunderten“.

Grimm zeigte anhand wissenschaftlicher Studien auf, dass die monolithische Ziegelbauweise gerade in den Bereichen Brand-, Feuchte- und Schallschutz, Wohngesundheit und Langlebigkeit herausragende Eigenschaften besitzt, vor allem im Vergleich zu Leicht- oder Ständerbauweisen. Er betonte außerdem, dass der sommerliche Hitzeschutz von Gebäuden im Zuge der Klimaerwärmung immer wichtiger wird. „Hier kommen dem monolithischen Ziegel seine natürlichen Speicher- und Dämmeigenschaften zugute“, so Grimm.

Geschäftsführer Thomas Thater brachte den Kommunalpolitikern anschließend die Herausforderungen bei der Rohstoffsicherung näher. Beim Lehmabbau sind laut Thater nur geringe Eingriffe in die Natur nötig und die Gruben können anschließen häufig in wertvolle Biotope umgewandelt werden.

Der Geschäftsführer ging aber auch auf die Millionen-Investitionen in modernste Anlagen- und Fertigungstechnik des Ziegelwerks Klosterbeuren ein, mit welchen der Standort Klosterbeuren fit für die Zukunft gemacht werden soll. „Damit konnten wir den Energiebedarf in den vergangenen Jahren bereits wesentlich reduzieren und setzen europaweit neue Standards, was die Energieverwertung und den Umweltschutz angeht“, betonte Thater.

Abschließend bemängelte Peter Hülsen, Bereichsleiter Politik und Kommunikation des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbands (BZV), die Bevorzugung zum Beispiel der Holz(ständer)bauweise durch die Politik. Hülsen verwies dabei auch auf die Problematik von Importholz aus Osteuropa und rief die Politiker dazu auf, sich genau zu informieren und Produktneutralität zu wahren. Andernfalls komme es am Markt zu Wettbewerbsverzerrungen, was dem Ziel, kostengünstigen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, entgegenstehe.

Matthias Ressler, Petra Beer und Helmut Koch zeigten sich gerade auch bei der Werksführung beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der monolithischen Ziegelbauweise.

Die Corona-Pandemie hat unser bisheriges Leben auf den Kopf gestellt. Ehemals im Jahresverlauf als Fixpunkte geltende Prä-senzveranstaltungen wie die Bau oder der Mauerwerkstag kön-nen nun nicht mehr stattfinden. Gleichzeitig bleibt aber die Pflicht zur Weiterbildung bestehen.

Was also tun? Wir haben die Herausforderung angenommen und die MauerwerksAkademie gegründet. Hier bieten wir Ihnen die Möglich-keit, sich Corona-konform aus dem Büro oder Home Office zu infor-mieren und weiter zu bilden. Das Gute daran: Sie erhalten auch hier für die Teilnahme Fortbildungspunkte bei den Ingenieure- und Archi-tektenkammern.

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