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Sommerlicher Wärmeschutz - was ist das und warum ist er so wichtig?

sommerlichMassive Ziegelhäuser zum Wohlfühlen

Zu einem gemütlichen Heim gehört mehr als nur eine schönen Optik. Neben der Einrichtung entscheidet das Wohnklima in den Innenräumen über das Wohlgefühl. Eine zu hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit, extreme Hitze und Temperaturschwankungen belasten den Körper unnötig.

Baustoffe, die Wärmedämmung und Wärmespeicherung, verbunden mit feuchteregulierenden Eigenschaften, kombinieren, schaffen behagliche Räume.

Die Wärmedämmung schreibt die gesetzliche Energieeinsparverordnung ohnehin weitgehend vor. Der energiesparende und für das Raumklima wichtige Einfluss der Wärmespeicherung ging bislang nur in die Anforderungen für den sommerlichen Wärmeschutz ein. Sie wurde daher von Anbietern gerne vernachlässigt. Erst die Energieeinsparverordnung 2002 hat das geändert.

In punkto Wärmespeicherung und Feuchteregulierung haben Massivhäuer ihre Nase ganz vorne. Vorteile die Sie nutzen sollten!

Ihre Stärken sind die Wärmespeichermassen. Wände und Decken nehmen tagsüber überschüssige Sonnenwärme auf und verhindern dadurch übermäßige Erwärmung der Räume. Wird es kälter, geben sie die Wärme wie warme Kachelofenwände an den Raum zurück.

HINWEIS: Der sommerliche Wärmeschutz ist abhängig vom Gesamtenergiedurchlassgrad der transparenten Außenbauteile (Fenster und feste Verglasungen), ihrem Sonnenschutz, ihrem Anteil an der Fläche der Außenbauteile, ihrer Orientierung nach der Himmelsrichtung, ihrer Neigung bei Fenstern in Dachflächen, der Lüftung in Räumen, der Wärmespeicherfähigkeit insbesondere der innen liegenden Bauteile sowie von den Wärmeleiteigenschaften der nichttransparenten Außenbauteile bei instationären Randbedingungen (tageszeitlicher Temperaturgang und Sonneneinstrahlung).

  • Das Tag- und Nachtverhalten der Ziegelwand

    Das Tag- und Nachtverhalten der Ziegelwand

    Große Fensterflächen ohne Sonnen-schutzmaßnahmen und geringe Anteile insbesondere innen liegender wärmespeichernder Bauteile können im Sommer eine Überhitzung der Räume und Gebäude zur Folge haben

  • Eine dunkle im Vergleich zu einer hellen Farbgebung unverschatteter Außen-bauteile führt zu höheren Temperaturspannungen an der Außenoberfläche
  • Innenwände mit einer Rohdichte von 1,2 kg/dm³ haben 50% mehr Speichermasse im Vergleich zu konventionellen Innenwandziegeln
Ausgeglichenere Raumtemperaturen beim Massivbau

Starke Sonneneinstrahlung kann Räume unerträglich aufheizen. Ist es draußen heiß, nutzt Lüften wenig. Die großen Wärmespeichermassen schwerer Bauteile aus Ziegel ziehen überschüssige Wärme vorübergehend ab. Zusätzlich lassen sie hohe Temperaturen nur abgeschwächt und um Stunden verzögert in das Haus. Meistens erreicht die abgeschwächte Temperaturwelle erst in den Abendstunden die Innenseite der Außenwände. Bauphysiker bezeichnen diesen Effekt als "Phasenverschiebung" und "Amplitudendämpfung". Am kühlen Abend lässt sich die überschüssige Wärme – auch aus den Wänden und Decken – dann leicht weglüften.

Im Mittelmeerraum mit ausgesprochen vielen heißen Tagen findet man deshalb fast ausschließlich Steinhäuser. Eine Tatsache, die für sich spricht!