Produktkatalog
132-seitiger Produkt-Katalog als Download

Unser Unser 132-seitiger Produkt-Katalog als Download.

Sprache / ProjektregionHändlersucheSuche

ThermoPlan® Sockelziegel

Sockelziegel für Außenwände mit 36,5 cm Dicke

Für die Planziegel MZ70/MZ8, MZ80-GS/90-GMS/90-G/10 und S8/S9/T10/T11 fertigen wir Sockelziegel mit 24 cm Wanddicke. Dadurch entfallen Schneidarbeiten für die erste Ziegelreihe und es entsteht ein Mauerwerk mit hoher Tragfähigkeit. Einsetzbar im VD- + V.Plus-System.

Lieferung inklusive Mörtel!

Der Dünnbettmörtel ist bei allen Planziegeln bereits im Preis enthalten!

Produktinformation
Technische Daten
Verarbeitung
Technische Daten
ThermoPlan® Sockelziegel
Verwendbar für
Bestell-Nummer V.Plus- und VD-System
Wanddicke
Länge
Breite
Höhe
Grundwerte
Steinfestigkeitsklasse
Rohdichteklasse
Druckfestigkeit im Mittel
Statik
Rechenwert Eigenlast
Zulässige Druckspannung
Charakt. Wert der Druckfestigkeit fk
Endkriechzahl
Endwert der Feuchtedehnung
Wärmedehnungskoeffizient αT
Wärmeschutz
Wärmeleitfähigkeit λR2)
Wärmedurchgangskoeffizient3)
Wärmespeicherfähigkeit
Brandschutz
Feuerwiderstandsklasse4)
Feuchteschutz
Diffusionswiderstand
Materialbedarf
Ziegel
Ziegel
Dünnbettmörtel5)
Verarbeitungsrichtwerte
(abhängig vom Grundriss)

Die baulichen Eigenschaften der Produkte hängen in hohem Maße auch von den Detaillösungen ab. Ausführliche Unterlagen können bei uns angefordert werden.
1) Mauerwerkswand beidseitig verputzt, für die Berechnung von R’w nach DIN EN 12354-1, Angabe als Rw,Bau,ref
2) Für unverputztes Mauerwerk.
3) Für verputzte Wand mit 20 mm Maschinen-Leichtputz außen und 15 mm Kalkgipsputz innen, inkl. Wärmeübergangswiderstände Rsi und Rse
3) Beidseitig mind. 15 mm Putz nach DIN 4102-4:2016-05 Abschnitt 9.2.18 Putze
5) Deckelnder Dünnbettmörtel (beim V.Plus-System auch das Glasfilamentgewebe) ist im Preis enthalten und wird automatisch in ausreichender Menge mitgeliefert.
6) mit 79% der max. Tragfähigkeit nach DIN EN 1996-1-2

 

Die erste Ziegellage (für beide Systeme gleich)

mz8_verarbeitung_1

Auf das Fundament wird zunächst eine Bitumenpappe auf Mörtel verlegt.

mz8_verarbeitung_2

Um Unebenheiten der Bodenplatte auszugleichen wird anschließend die Mörtelausgleichsschicht mit Anlegefix und Alulatte maßgenau angelegt und abgezogen.

mz8_verarbeitung_3

Die erste Planziegelschicht wird lot- und fluchtgerecht versetzt – das Haus beginnt nun zu wachsen.

Das VD-Planziegelsystem (vollflächige Dünnbettmörtelfuge)

mz8_verarbeitung_4

Mörtel in sauberem Eimer mit Doppelrührquirl (z.B. Collomix DLX 152 HF) klumpenfrei anrühren). Mörtel reifen lassen und nochmals durchrühren.

mz8_verarbeitung_5

Der angerührte Dünnbettmörtel wird in die Mörtelrolle gefüllt.

mz8_verarbeitung_6

Mit der VD-Mörtelwalze wird der Mörtel rationell + einfach aufgetragen. Die Mörtelrolle "deckelt" in einem Arbeitsgang die Lagerfuge. Die Ziegel können nun gesetzt werden.

verarbeitung_plan7

Auflegen der Mörtelschicht.

mz8_verarbeitung_8

Die Mörtelwalze deckelt in einem Arbeitsgang die Lagerfuge vollflächig mit Dünnbettmörtel.

mz8_verarbeitung_9

Aufsetzen der Steine und Ausrichten. Fertig!

Das V.Plus-System® (vollflächige Dünnbettmörtelfuge mit Vlies)

V.Plus-Walze mit Schalöl einsprühen.

Erstes Anfahren: Gerät mit Trennmittel oder Schalöl einsprühen (das erleichtert die spätere Reinigung der Walze). Glasvliesrolle aufsetzen und Vlies mittig im Führungskanal des Vorratsbehälters einführen.

V.Plus-Walze wird mit Mörtel gefüllt

Das Glasvlies soll an der Unterkante ca. 20 cm vorlaufen. Dann den Vorratsbehälter beidseitig des Glasvlies-Führungskanales befüllen und die Auslaufdicke mittels Verstellschraube auf 2,0 mm einstellen.

Eine Lage Mörtel und Vlies wird aufgebracht

Öffnungsgriff betätigen und starten. Die V.Plus®-Walze wird in Schrittgeschwindigkeit über die untere Ziegellage gezogen (den Behälter während der Verarbeitung nie völlig entleeren).

Das Vlies wird mit einem Cutter abgeschnitten.

Das Glasvlies wird mit Hilfe der Abschnittleiste und einem Teppichmesser an den jeweiligen Wand- oder Pfeilerenden abgetrennt, die Walze auf den nächsten Pfeiler in Warteposition gestellt bis alle Planziegel gesetzt sind.

Die Ziegel werden auf die Mörtelschicht gesetzt.

Gleichzeitig mit dem Aufrollen von Vlies und Mörtel können Ziegel versetzt werden. Die Ziegel sind so auf den Paletten gestapelt, dass der Maurer keinen Ziegel mehr drehen oder wenden muss. Das spart eine Menge Handgriffe und Zeit.

Setzen weiterer Ziegel.

Auch im Hochsommer können beim V.Plus®-System problemlos mehrere Meter Mörtel aufgezogen werden. Das Vlies verlängert die Vorhaltezeit zusätzlich.


Perfekt abgedeckeltes Mauerwerk!

Ergebnis ist ein perfekt abgedeckeltes Mauerwerk. Mauerkronen und Fensterbrüstungen werden automatisch gegen das Eindringen von Regen und Schnee abgedeckt.

Wechsel der Vlies-Rolle

Der Anfang der neuen Glasvliesrolle wird mit doppelseitigem Klebeband verklebt.

Ist die Lauflänge des Vlieses beinahe zu Ende, wird eine neue Rolle auf die beiden Träger gesetzt. Das Ende der Vorgängerrolle und der Anfang der neue Rolle werden mit doppelseitigem Klebeband verklebt (nicht im Lieferumfang).

 

Einbringen des neuen Vlieses in den Führungskanal.

Glasvliesrolle aufsetzen, Vlies mittig im Führungskanal des Vorratsbehälters einführen und fertig! Das neue Vlies mit vom Rest der Vorgängerrolle durchgezogen.

Bohren und Dübeln

Der 1,5 cm dicke Außensteg und die ebenso dicken Innenstege sorgen für hohe Auszugswerte der Dübel im Ziegel.

Der 1,5 cm dicke Außensteg und die ebenso dicken Innenstege sorgen für hohe Auszugswerte der Dübel im Ziegel. Generell sollten Löcher immer mit ausgeschaltetem Schlagwerk der Bohrmaschine in die Ziegelwand gebohrt werden.

Sägen der Ziegel

Gute Verbundwirkung von Ziegelstegen und Steinwolle-Elementen für problemlose Verarbeitung.

Durch die gute Verbundwirkung von Ziegelstegen und Brickrock® Steinwolle-Elementen ist die Verarbeitung auf der Baustelle unproblematisch. Mit der Naßschneidemaschine oder dem elektrischen Fuchsschwanz (DeWalt DW 397) können MZ-Ziegel beliebig in Höhe, Länge und Form mit sauberen Schnitten gesägt werden.

Feuchtigkeit

Die hydrophobe (wasserabweisende) Einstellung der Steinwolle macht das Mauerwerk gegen Feuchtigkeit unempfindlich.

Die hydrophobe (wasserabweisende) Einstellung der Steinwolle macht das Mauerwerk gegen Feuchtigkeit unempfindlich. Eventuell eindringende Feuchtigkeit wird von der Mineralwolle an die Ziegelscherben weitergegeben und diffundiert durch die Kapillarität des Ziegels aus. Auf der Baustelle sollte wie immer die nach oben offenen Mauerkronen über Nacht sorgfältig abgedeckt werden, um größeren Wassereintrag durch Regen oder Schnee zu vermeiden.

Verarbeitungshinweise Mauerkronen:

Offene Mauerkronen sind mit Mörtel zu verschließen.

Sämtliche nach oben offenen Mauerkronen sowie Auflager für Rollladenkästen und Fensterbrüstungen (im Bild farblich gekennzeichnet) sind mit Mörtel oder V.Plus-Vlies zu verschließen.

mauerkrone2

Beim V.Plus-System wird die Fensterbrüstung ohne zusätzlichen Aufwand gegen eindringendes Wasser geschützt. Gleichzeitig werden beste Voraussetzungen für den nachfolgenden Fenstereinbau geschaffen.

Bei Arbeitsende wird eine Lage Vlies aufgebracht.

Bei Arbeitsende wird eine Lage V.Plus®-Vlies aufgebracht und das Mauerwerk so gegen Witterungseinflüsse geschützt – zusätzliches, aufwändiges Abdecken der Mauerkrone entfällt!